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Projekt: Fröschweiler Chronik

Laufzeit: 2020-2021

Als "unangefochtener" Bestseller der Kriegserinnerungen an den Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 bezeichnete Frank Becker die "Fröschweiler Chronik" von Karl Klein in seiner Habilitationsschrift zur Geschichte der Einigungskriege in der bürgerlichen Öffentlichkeit Deutschlands zwischen 1864 und 1913. Der Text des Elsässers erfährt auch Einstufungen als kritische und tendenziell pazifistische Darstellung (Arand 2008) oder als das bedeutendste deutsche "Anti-Kriegsbuch" aus christlichem Geist in der Kaiserzeit (Führ 1995). In einem gemeinsamen Projekt von Prof. Dr. Tobias Arand (Ludwigsburg) und Jun.-Prof. Dr. Christian Bunnenberg wird eine Neuauflage mit Kommentierung, biographischer und historischer Einführung sowie ergänzender Quellen zusammen mit dem Osburg Verlag (Hamburg) realisiert.

Kooperationspartner: Prof. Dr. Tobias Arand (PH Ludwigsburg)



Vorarbeiten/ Publikationen

   

  • Die „Fröschweiler Chronik“ des elsässischen Pfarrers Karl Klein (1838-1898) – ein „Anti-Kriegsbuch“ des Deutschen Kaiserreiches?, in: Kössler, Till/Schwitanski, Alexander (Hrsg.): Erziehung zum Krieg? Erziehung zum Frieden? Friedenspädagogik im 20. Jahrhundert. Essen 2014, S. 91-105.
     
  • Die „Fröschweiler Chronik“ – Die Schlacht von Wörth in den Erinnerungen des Pastors Karl Klein, in: Arand, Tobias/Bunnenberg, Christian (Hrsg.): Das Schlachtfeld von Woerth – Geschichtsort, Erinnerungsort, Lernort (= Geschichtskultur und Krieg, Band 3). Münster 2012, S. 189-230.