RUB » Fakultät für Geschichtswissenschaft » Archäologische Wissenschaften

Anschrift des Instituts

Institut für Archäologische
Wissenschaften
Am Bergbaumuseum 31
D- 44791 Bochum

Institutsleitung

Geschäftsführende Leitung:
Prof. Dr. Christof Berns
Stellvertretung:
Jun. Prof. Dr. Constance von Rüden

Geschäftszimmer

arch-wissenschaften@rub.de

Studentische Studienberatung


Samantha Knoll
Kevin Spathmann

Kevin Spathmann
Mo. 12-14 Uhr am Institut
Di. 10-12 Uhr (GA 4/135)

Samantha Knoll
Mi. 10-12 Uhr am Institut
Mi. 13-15 Uhr (GA 4/135)

Tel. Campus: (0234) 32-29680
Tel. Institut: (0234) 32-26484

Campus Office Ummeldung


arwi-campusoffice@rub.de

Öffnungszeiten Bibliothek:

Vorlesungszeit: 9 - 19 Uhr
Wochenendausleihe: Freitags, 15-18.45 Uhr
Donnerstags schließt die Archäologische Bibliothek während der Vorlesungszeit immer um 18 Uhr.




Neues landschaftsarchäologisches Projekt & Lehrgrabung auf Sardinien

Im Sommer 2017 konnte die erste vielversprechende Feldkampagne eines längerfristig geplanten Projektes auf Sardinien im Zuge einer Lehrgrabung der Ur- und Frühgeschichte erfolgreich durchgeführt werden. Gemeinsam mit Jun.-Prof. Dr. Constance von Rüden war und wird es Bochumer Studentinnen und Studenten möglich sein, die Überreste einer sog. Nuraghe und dazugehöriger Siedlungsstrukturen südlich des modernen Städtchens Sant’Antioco zu dokumentieren und zu erforschen. Gleiches galt und gilt für ein sog. Gigantengrab im näheren Umfeld. Nach bisherigem Erkenntnisstand lässt sich vor allem für das Areal der Nuraghe eine Nutzung über viele Epochen – von der Mittelbronze- bis möglicherweise in die frühe Eisenzeit – hinweg feststellen. Künftig sollen die Strukturen durch Surveys der Canai-Ebene in ihrer räumlichen Beziehung zur Landschaft gesetzt werden, wodurch Siedlungs-, Nutzungs- und Mobilitätsdynamiken greifbar werden. Neben klassischer Felddokumentation stehen vor allem auch Computer- und GPS gestützte Methoden im Mittelpunkt. Im Rahmen der Lehrgrabungsangebote im Sommersemester 2018 steht den Studierenden des Instituts wieder die Möglichkeit zur Teilnahme offen.


Lehrgrabung in Milet 2018

Die Lehrgrabung in Milet bietet 2018 neue Plätze für Studierende an. Die Grabung wird im Rahmen des Programms „Forschendes Lernen“ durchgeführt werden, das die Teilnahme am Praktikums-Modul ‚Milet‘ im Sommersemester 2018 vorsieht. Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.ruhr-uni-bochum.de/archaelogie/forschendeslernen/flmilet.html.de

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen werden auf Basis kurzer Bewerbungsgespräche ausgewählt werden, welche am 16. und 17. 11. stattfinden. Bei Interesse wenden Sie sich bis zum 15. November unter Angabe Ihres bevorzugten Gesprächstermins per e-Mail an: miletgrabung@rub.de

Mit herzlichen Grüßen
Christof Berns & Sabine Huy


„Sei ein Gewinner!"

„Sei ein Gewinner!", hieß es in der Ausschreibung des Zentrums für E-Learning der RUB. Und genau das sind wir! Ein zweites und drittes Mal punktete nun schon das Institut für Archäologische Wissenschaften mit Projekten im Bereich des E-Learnings und gewann insgesamt 5000 € zur Umsetzung zweier neuer Projekte im Bereich der Klassischen Archäologie (nachdem bereits das Projekt ATHENA von Dr. Clarissa Blume-Jung im Jahr 2015 mit 5000 € gefördert wurde). Zum einen wird Frau Dr. Blume-Jung mit Syliva Hunsicker und Lucas Latzel einen bereits im Sommersemester 2017 initiierten Moodle-Kurs zur Begleitung der „Einführung in die Klassische Archäologie" ausbauen, der nun alle Studierenden ab dem ersten Semester beim Erlernen des klassisch-archäologischen Grundwissens mit Zusatzmaterial verschiedener Medienarten sowie mit Selbsttests unterstützen soll. Zum anderen werden Dr. Soi Agelidis und Lucas Latzel die Sammlung klassisch-archäologischer Gipsabgüsse dreidimensional digitalisieren und die Exponate mit QR-Codes versehen, die zu von Studierenden im Rahmen von Seminaren erstellten Informationsseiten führen werden.


Exkursion nach Jordanien (Oktober 2017)

Im Rahmen des DAAD-Projektes "Cultural Resources Management in an International Perspective: Initiatives, Institutions & Experiences" findet vom 9. bis zum 17.10.2017 eine Exkursion nach Jordanien statt. Das Angebot ist innerhalb der Bochumer MA-Studiengänge "Klassische Archäologie" und "Wirtschafts- und Rohstoffarchäologie" modularisiert und richtet sich daher primär an Studierende dieser beiden Studiengänge. Es umfasst neben der Exkursion eine vorbereitende Übung (4.-6.10.2017 in Bochum) sowie das Hauptseminar "Jordanien: Landschaften - Ressourcen - Kulturgeschichte" (dienstags 10-12 Uhr). Es stehen insgesamt 12 Exkursionsplätze zur Verfügung.
Die Exkursion umfasst folgende Programmpunkte:
- Amman: University; Downtown; Citadell
- Amman: Dept of Antiquites; Jordan Museum; Qasr Mshatta
- Qasr Kharaneh; Qasr Amra; Umm al Jimal
- Jerash
- Umm Qais; Jordan Valley; Dead Sea; Wadi Feynan
- Petra
- Wadi Rum; Iraq al-Amir; Ain Ghazal
Die Exkursion wird aus Projektmitteln finanziert. Ihre formlose Bewerbung um die Teilnahme richten Sie bitte bis zum 27.8.2017 per mail mit Angabe des Namens, der Matrikelnummer, des Studiengangs und der Semesterzahl an christof.berns@rub.de. Sollte die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber größer sein als die der zur Verfügung stehenden Plätze, finden am 30.8. Auswahlgespräche statt. Sollten Exkursionsplätze frei bleiben, können sie von Studierenden der übrigen Studiengänge des Instituts belegt werden. Melden Sie daher in jedem Fall Ihr Interesse an einer Teilnahme an!
Das Projekt und die Exkursion werden in Kooperation mit dem Department for Cultural Resources Management and Conservation der University of Amman / Jordanien durchgeführt.
Christof Berns, Fuad Hourani, Patric Kreuz, Anne Riedel und Ünsal Yalçın


Forschungen in der Mykale publiziert

Die Mykale, in byzantinischer Zeit Brachianos, heute Dilek Dağları in der westtürkischen Provinz Aydın, begrenzt den westlichsten Abschnitt des Mäandergrabens im Norden und erstreckt sich von der türkischen Mittelstadt Söke im Osten bis Kap Dip Burun, dem antiken Trogilion, im Westen über rund 30 km in südwestlicher Richtung. Obwohl Th. Wiegand schon 1895 mit Ausgrabungen im spätklassisch-hellenistische Priene am Südabhang der Mykale begonnen hatte, blieb das Gebirge selbst weithin unerforscht. Ein Team von Bochumer Archäologen unter Leitung der Herausgeber hat mit Unterstützung der Fritz Thyssen Stftung Köln zwischen 2001 und 2009 die Mykale systematisch erkundet und legt nun die Funde und Befunde unter historisch-geographischen und siedlungsarchäologischen Aspekten vor. Nichts könnte nachdrücklicher die Bedeutung siedlungsarchäologischer Forschung unterstreichen, als der Umstand, dass die langjährige Suche nach dem Panionion, dem Zentralheiligtum des Ionischen Bundes, erst knapp zweieinhalb Jahrhunderte nach der Entdeckung des ersten inschriftlichen Hinweises und mehr als ein Jahrhundert nach dem ersten Spatenstich in Priene von Erfolg gekrönt war.
H. Lohmann – G. Kalaitzoglou – G. Lüdorf (Hrsg.), Forschungen in der Mykale I, 1. Survey in der Mykale (Dilek Dagları / Aydın) 2001 – 2009. Siedlungsarchäologie eines westkleinasiatischen Gebirgszuges vom Chalkolithikum bis in spätosmanische Zeit, Asia Minor Studien 77 (Bonn 2017), 2 Bde., 879 S., 337 Abb., 104 Taf., 6 Beil.



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