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Aktuelles - Archiv

2024

Neue Veröffentlichung im EMPATHIA³-Projekt

"Eine sichere Schule für Jüdinnen und Juden: Ein Leitfaden für die antisemitismuskritische Schulentwicklung in 35 Fragen und Antworten"

Der Handlungsleitfaden „Eine sichere Schule für Jüdinnen und Juden“ behandelt in Form von 35 Fragen und Antworten zentrale Aspekte der Prävention, Intervention und Repression von Antisemitismus im schulischen Kontext. Der Leitfaden richtet sich an Pädagoginnen, Schulleitungen und weitere Akteure im Bildungsbereich. Er thematisiert neben der unterrichtlichen Bildung auch außerunterrichtliche Angebote, Elternarbeit, Schulkultur und emotionale Bildung. Besonderer Wert wird auf den Schutz und das Empowerment jüdischer Schülerinnen sowie auf die Sensibilisierung aller Beteiligten für die verschiedenen Erscheinungsformen des Antisemitismus gelegt. Der Leitfaden ist praxisorientiert und bietet konkrete Handlungsempfehlungen, um Schulen zu Orten der Sicherheit und Wertschätzung für Jüdinnen und Juden zu machen.

https://omp.ub.rub.de/index.php/Empathia3/catalog/book/330


Plenumsdiskussion 01.02.2024 - „(Mehr) Jüdische Geschichte im Geschichtsunterricht?“

Am 01.02.2024 fand im Rahmen der Reihe "History Revisited - Aktuelle fachwissenschaftliche und geschichtskulturelle Perspektiven auf Geschichtsunterricht" die Plenumsdiskussion zum Thema „(Mehr) Jüdische Geschichte im Geschichtsunterricht?“ statt. Auch in diesem Jahr wurde die Veranstaltung in hybrider Form (als vor Ort in GABF 04/516 oder online via Zoom) angeboten.



2023

Expertengespräch zum Thema „Antisemitismusprävention in Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen"

Am vergangenen Mittwoch (15.11.2023) nahm Prof. Dr. Nicola Brauch, als Leiterin des BMBF-geförderten Verbundprojekts EMPATHIA³ auf Einladung des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages am Expertengespräch zum Thema „Antisemitismusprävention in Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen" teil. Frau Brauch sprach sich in diesem Rahmen für verpflichtende Module zu antisemitismuskritischer Bildung in der Lehrkräfteausbildung, Lehrkräfte-Fortbildungen zur Antisemitismusprävention und eine Verbesserung der Lehrpläne hinsichtlich Antisemitismus und jüdischer Geschichte aus. Die ganze Stellungnahme ist ab 01:29:03 im seitens des Deutschen Bundestages veröffentlichten Video einsehbar.

https://www.bundestag.de/ausschuesse/a18_bildung_forschung/oeffentliche_anhoerungen/977404-977404



Gesprächskreis Antisemitismusprävention - Videobotschaft von der Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger

Am vergangenen Dienstag (24.10.2023) äußerte sich Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger in Anschluss an den von ihr einberufenen Gesprächskreis Antisemitismusprävention in der Bildung zur aktuellen Lage in Deutschland. In ihrer kurzen Videobotschaft ging sie auch auf das unter anderem an der Ruhr-Universität Bochum situierte BMBF-geförderte Verbundprojekt EMPATHIA³ (Projektleitung Prof. Dr. Nicola Brauch, Geschichtsdidaktik) ein, welches der Professionalisierung zukünftiger Polizist*innen und Lehrer*innen im Umgang mit Antisemitismus dient.

EMPATHIA³: https://www.ruhr-uni-bochum.de/histdidaktik/mitarbeiter/brauch.html.de; www.empathia3.de

Videobotschaft der Ministerin: https://twitter.com/BMBF_Bund/status/1716853128077750658



PSE School News - Nr. 26 (WiSe 23/24)

Der Terrorangriff der Hamas auf Israel am 07.10.23 hat auch den Alltag in deutschen Schulen verändert. Das Problem des israelbezogenen Antisemitismus, sprich der Übertragung von Verschwörungserzählungen und judenfeindlichen Ressentiments auf den Staat Israel, zeigt sich seitdem noch häufiger und aggressiver. Diesen Schluss lässt zumindest ein kursorischer Blick auf den öffentlichen Diskurs zu. Das Verbundprojekt EMPATHIA³, das auf die Professionalisierung von angehenden Lehrkräften und Polizist:innen im Umgang mit Antisemitismus zielt (siehe auch Schoolnews Nr. 22), sammelt aktuelle Stellungnahmen und wertet sie aus. In den gesammelten Artikeln werden verschiedene antisemitische Vorfälle im Kontext Schule beschrieben, die von antisemitischer (Israel)Hetze im Unterricht bis hin zu handgreiflichen Auseinandersetzungen auf dem Schulhof reichen. Die Handlungsaufforderungen an Bildungspolitik und Wissenschaft unterscheiden sich dabei im Ton, kaum aber in der grundsätzlichen Stoßrichtung. Gefordert werden u.a. eine sachliche und lernendenzentrierte Aufarbeitung des Nahostkonflikts, eine tiefere Verankerung der Themenfelder Antisemitismus und Diskriminierung im Unterricht sowie die klare Positionierung und Stellungnahme von Schulleitung und Lehrkräften gegen antisemitische Ausschreitungen. Zudem rückt der Schutz von Betroffenen und die Fähigkeit eines empathischen Umgangs in den Fokus. Unterbelichtet scheint aktuell hingegen die Notwendigkeit der Einbeziehung jüdischer Perspektiven und der Vermittlung von Wissen zu jüdischer Geschichte und jüdischem Leben. Das Verbundprojekt hat u.a. zum Ziel, ein Kerncurriculum zu entwickeln und zu evaluieren, das auch die für die Projekt-Zielgruppen zentralen Wissensbestände zu Antisemitismus und jüdischem Leben enthält. Die Projektverantwortlichen freuen sich jederzeit über Einschätzungen zu der Frage, was Lehrkräfte über jüdisches Leben und Antisemitismus wissen müssen.

Weitere Informationen: https://ceres.rub.de/de/forschung/projekte/empathia/

Den Original-Artikel finden Sie auf Seite 20 der PSE School News - Nr. 26



Digitalität in der Lehrkräftebildung nachhaltig gestalten – Dialogkonferenz 2023

Digitalität in der Lehrkräftebildung nachhaltig gestalten – Dialogkonferenz 2023

2. und 3. November 2023
Ruhr-Universität Bochum

Das Projekt DiAL:OGe lädt herzlich zur Abschlusskonferenz „Digitalität in der Lehrkräftebildung nachhaltig gestalten – Dialogkonferenz 2023“ am 02./03.11.23 ein. Auf der Konferenz blicken wir gemeinsam auf vier Jahre DiAL:OGe zurück, wir werfen aber auch einen Blick in die Zukunft und diskutieren Perspektiven für die Schule und die Lehrkräftebildung. Die Dialogkonferenz23 bietet eine hervorragende Gelegenheit, sich über die neuesten Entwicklungen in der Lehrkräftebildung zu informieren und mit Akteur:innen in diesem Bereich zu vernetzen.

Auf unserem Barcamp am 2. November entscheiden die Teilnehmer:innen selbst über das Programm: Lehrende, Studierende und Lehrkräfte können Themenvorschläge rund um die Zukunft der Digitalisierung in der Lehrkräftebildung und der Schule einreichen und am Barcamptag miteinander diskutieren.

Am 3. November setzen wir den Austausch fort. Unsere Messe bietet Lehrenden, Promovierenden, Studierenden und Schulen eine Plattform, um ihre Forschungsarbeiten, Projekte und Lehrtätigkeiten im Bereich der Digitalisierung vorzustellen. Es erwarten Sie außerdem spannende Workshops und Vorträge zu den Projekthemen, die es Ihnen ermöglichen, sich intensiv mit diesen Themen auseinanderzusetzen, sich weiterzubilden und neue Ideen für Ihre eigene Lehre an Schulen oder Hochschulen mitzunehmen. Dabei werden auch die drei Jahresschwerpunktthemen des Projekts – digital security, big data und digital culture - in ausgewählten Formaten wieder aufgegriffen.

Verpassen Sie nicht die Dialogkonferenz 2023! Seien Sie Teil dieses spannenden Events und gestalten Sie aktiv die Zukunft der Lehrkräftebildung und der Schule mit.

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Zweitzeug*innenschaft und antisemitismuskritische Bildungsarbeit – Erinnerungskultur aktiv gestalten

 

Bildungsprojekte, wie die von ZWEITZEUGEN e.V., können ihre Wirkung für eine akzeptierende Gesellschaft erst dann wirklich entfalten, wenn Multiplikator*innen die im Projekt vermittelten Informationen und Werte aufgreifen und weiter tragen.
Wir möchten mit der geplanten Fortbildung in Kooperation mit dem Historischen Institut der Ruhr-Universität Bochum und dem Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment (angehende) Lehrkräfte hierzu ermutigen. In zwei Fortbildungstagen vermitteln wir die Grundzüge der Holocaust Education, stellen eine Verknüpfung ins Heute über die Perspektive der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit und aktuelle Debatten her. Im Fokus steht vor allem die Frage nach der eigenen Perspektive und Rolle als Pädagog*innen im Einsatz gegen Antisemitismus sowie in der Vermittlung der nationalsozialistischen Geschichte.

Eckdaten
Freitag, 17. November | 9–15 Uhr
Samstag, 18. November | 9–13 Uhr
Ruhr-Universität Bochum
Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung: sekr-geschichtsdidaktik@ruhr-uni-bochum.de

Genauere Informationen sowie das Programm entnehmen Sie bitte dem Flyer.



Pädagogischer Fachaustausch „Kein intendierter Antisemitismus? Konsequenzen aus der Studie zu Antisemitismus in NRW-Schulbüchern“ 7. Juni 2023 – 14:00 – 18:30 Uhr (digital)

Im Februar 2023 wurde der Abschlussbericht „Darstellungen der jüdischen Geschichte, Kultur und Religion in Schulbüchern des Landes Nordrhein-Westfalen" des Leibniz-Instituts für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut (GEI) veröffentlicht. Darin werden die Ergebnisse einer Studie vorgestellt, die 2018 noch vom damaligen NRW-Ministerpräsident Armin Laschet nach einer Schulbuch-Kritik des Zentralrats der Juden in Auftrag gegeben wurde. Insgesamt wurden 251 NRW-Schulbücher aus den verschiedensten Fächern von Geschichte über Geografie bis zu Politik, Religion, Praktische Philosophie und Deutsch in den Sekundarstufen I und II inhaltlich geprüft. „Wir sind auf keinen intendierten Antisemitismus, also keine offene Judenfeindschaft in den Schulbüchern gestoßen.“ So lautet das zentrale Ergebnis der Studie. Kann man sich aber damit zufriedengeben? Müsste es nicht viel mehr so sein, dass Schulbücher präventiv dazu befähigen sollten, Antisemitismus zu erkennen und ihn zu bekämpfen?

SABRA möchte im Rahmen des pädagogischen Fachaustauschs am 07. Juni 2023 von 14:00 bis 18:30 Uhr gemeinsam mit Ihnen diesen Fragen nachgehen und erörtern, wie es nach der Studie weitergehen kann. Im Anschluss an Grußworte von Olga Rosow (Jüdische Gemeinde Düsseldorf), Ulrich Wehrhöfer (Ministerium für Schule und Bildung Nordrhein-Westfalen) und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (Antisemitismusbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen, angefragt) diskutieren Shila Erlbaum (Zentralrat der Juden in Deutschland), Univ.-Prof. Dr. Ursula Hennigfeld (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) und Jörg Rensmann (RIAS NRW) in einem Fachgespräch darüber, welche Konsequenzen aus den Ergebnissen der Studie zu Antisemitismus in NRW-Schulbüchern gezogen werden sollten. Dabei werden unterschiedlichste Aspekte des Problemfeldes Antisemitismus im schulischen Kontext in Nordrhein-Westfalen vertieft und nach umsetzbaren Ergebnissen für die pädagogische Praxis gesucht. Im Anschluss werden in vier themenbezogenen Workshops (SABRA, Kölnische Gesellschaft für Christlich Jüdische Zusammenarbeit, Mideast Freedom Forum Berlin, Deutscher Germanistenverband) Handlungsempfehlungen und mögliche Konsequenzen in verschiedenen Bereichen der Schule und schulischer Institutionen erarbeitet.

Link zum Abschlussbericht “Darstellungen der jüdischen Geschichte, Kultur und Religion in Schulbüchern des Landes Nordrhein-Westfalen":
https://www.schulministerium.nrw/system/files/media/document/file/darstellung_juedische_geschichte_kultur_religion_schulbuecher_nrw_abschlussbericht_gei_januar_2023.pdf



Das Lehramtsfestival 2023 kommt nach Bochum!

Unter dem Motto: "Gemeinsam für eine nachhaltige Bildung der Zukunft" wird vom 02.-04.06.2023 das 5. Lehramtsfestival des Kreidestaub e.V. an der Ruhr-Universität Bochum stattfinden. Für Freitag ist ein spannendes Auftaktprogramm mit Prof. Dr. Stebner geplant. Wir laden drei inspirierende (internationale) Keynote-Speaker*innen sowie 16 Workshops für Samstag zu uns nach Bochum ein. Der Samstagabend wird durch ein amüsantes Abendprogramm abgerundet. Der Sonntag ist für Netzwerken und Austausch beim Frühstücksbrunch vorgesehen. Das Lehramtsfestival steht allen bildungsinteressierten Personen jeden Alters, unabhängig eines Lehramtsstudiums, offen und kann einen oder auch alle Tage besucht werden. Melde dich an und sei gemeinsam mit uns für eine nachhaltige Bildung der Zukunft!

Weitere Infos unter: https://www.kreidestaub.net/lehramtsfestival-2023/



„MASEL TOV COCKTAIL“ Antisemitismus in Schule und Gesellschaft

Ein Plenumsgespräch mit dem Regisseur Arkadij Khaet und der Geschichtsdidaktikerin Nicola Brauch. (Moderation: Dirk Urbach) (pdf)



2022

Das Leben der Susi Schmerler in einer dokumentarischen Inszenierung (27.08.2022 19 Uhr)

Die Reichspogromnacht am 9.11.1938 gilt als ein erster Höhe-und Wendepunkt desreichsweiten Terrors der Nationalsozialisten gegen die jüdische Bevölkerung.

Den polnischstämmigenJudenjedochhat sich ein anderes Datum ins kollektive Gedächtniseingeschrieben.15 Jahre ist die Bochumer Jüdin Susi Schmerler alt, als sie im Zuge dersogenannten„Polenaktion“am28.Oktober 1938 mit ihrer Familie nach Polenzwangsausgewiesen wird. EinmutigesMädchen mit Zukunftsträumen, Wünschen,Hoffnungen undÄngsten. NachmehrerenMonatenim Lagerder GrenzstadtZbaszyngelingt ihr die Ausreise nach Palästina, die für sie die Rettung vor dem Schicksal MillioneneuropäischerJuden in den Arbeits-und Vernichtungslagern des NS-Regimes bedeutet.Demneuen Leben im „gelobten Land“stehtjedoch die Trennungvon ihrer Familie, den Elternund dem kleinen Bruder,und die Ungewissheit um deren Zukunft gegenüber.

Überliefert ist Susi Schmerlers Geschichte inBriefen und Tagebuchaufzeichnungen, dieeinen unmittelbaren Einblick indasLebeneines jungen Mädchensin einer leidvollen undbewegten Zeit geben.

Diesevielfältigen Erinnerungen werden voneinerGruppe ehemaliger Studierender unterLeitung von Paula Stöckmann (Theaterpädagogin) und Dirk Urbach (Geschichtsdidaktik derRuhr-Universität Bochum)sowie derMitarbeit von Hendrik Becker (Theater Löwenherz) dokumentarischin Szene gesetzt.Dabei werden Quellen zum Sprechen gebracht,visuellund akustischinszeniert und in die Gegenwart gehoben. Das DokumentarischeTheaterprojektwilldabeikeineabgeschlosseneGeschichte erzählen oderFragenbeantworten, sondern Zugänge schaffen und Fragen anregen.

Anmedung an: b.faulenbach@initiative-nordbahnhof-bochum.de (Flyer)



EMPATHIA³ ist Teil des FoNA21

Das Forschungsnetzwerk Antisemitismus im 21. Jahrhundert (FoNA21) wurde im Rahmen des BMBF-Förderprogramms Aktuelle Dynamiken und Herausforderungen des Antisemitismus gegründet. Es begleitet zehn Verbundprojekte, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven und Fragestellungen der Erforschung der Ursachen und Hintergründe der gegenwärtigen Erscheinungsformen des Antisemitismus in Deutschland widmen.


Hands on: Lernen und Lehren in einer digitalen Welt!

Neue Workshops für Lehramtsstudierende der RUB

Die digitale Transformation verändert Lernen, Unterricht und Schule. Angehende Lehrerinnen und Lehrer brauchen ein tiefgehendes Verständnis von diesen Entwicklungen. Außerdem spielen der Einsatz nterstützender digitaler Tools, Kenntnisse über die Lernplattorm Moodle/LogineoLMS und der Umgang mit dem Urheberrecht bei der Materialerstellung für die Vorbereitung und Gestaltung von Unterrichtseinheiten eine immer größere Rolle.

In den praktischen Fortbildungen bot das Projekt eTeam Digitalisierung aus dem Zentrum für Wissenschaftsdidaktik (ZfW) gemeinsam mit der Professional School of Education (PSE) zehn erschiedene Veranstaltungen (fünf Vorträge und fünf Workshops) für interessierte Studierende der RUB an, um Methoden und Tools ganz praktisch kennenzulernen.

In den 60-minütigen Vorträgen botet sie einen Überblick über aktuelle Konzepte und Ideen aus Wissenschaft und Forschung, wobei die Frage im Raum stand, wie sich Lernen und Lehren in einer digitalen Welt verändert. Die 90-minütigen Workshops boten einen inspirierenden Mix aus inhaltlicher Vermittlung und Vorstellung sowie ausreichend Zeit im praktischen Teil die vorgestellten digitalen Tools hands on unter Anleitung auszuprobieren.

Weitere Informationen & die Veranstaltungsübersicht



Szenische Lesung zum Nordbahnhof Bochum als Erinnerungsort an die Deportationen 1938 bis 1942

"Ich stand im Zug am Fenster, schaute den letzten Blick auf Bochum … und weinte.“

Der Nordbahnhof Bochum ist einer der Orte, von denen Deportationen ausgingen. An diesem authentischen Ort geben wir in einer szenischen Lesung deportierten Menschen aus Bochum eine Stimme. Bei den gelesenen Texten handelt es sich um zeitgenössische Quellen und spätere Erinnerungen von Überlebenden. Der Bogen der Texte spannt sich von der sogenannten „Polen-Aktion“ Ende Oktober 1938, in deren Verlauf 17.000 polnische Jüdinnen und Juden aus dem Deutschen Reich nach Polen abgeschoben wurden, bis zu den drei großen Deportationen nach Riga, Zamość und Theresienstadt 1942. (Pdf)



2021

„Empowering Police Officers and Teachers in Arguing Against Antisemitism“ - EMPATHIA³

Polizei und Lehrkräfte gegen Antisemitismus professionalisieren

Staatsbedienstete sollen Antisemitismus entgegenwirken, werden darauf aber bisher kaum ausreichend vorbereitet. Ein neuer Forschungsverbund befasst sich nun mit dieser Thematik.

Über welches Wissen sollten künftige Staatsbedienstete im Schul- und Polizeidienst verfügen, um Antisemitismus in ihrem Arbeitsumfeld aktiv entgegenwirken zu können? Und wie kann ihr Wissensstand zum Thema, mit dem auch individuelle Einstellungen verbunden sind, erhoben und gemessen werden? Welche Art von Argumentationstraining kann dazu beitragen, die notwendigen Fähigkeiten der Zielgruppe schon während der Ausbildung zu professionalisieren? Diesen Fragen widmet sich das interdisziplinäre Team des Forschungsverbundes EMPATHIA³ unter Leitung von Prof. Dr. Nicola Brauch, Geschichtsdidaktikerin an der Ruhr-Universität Bochum (RUB). Als eines von zehn bundesweiten Vorhaben wird er vom Bundesforschungsministerium in der Förderline „Aktuelle Dynamiken und Herausforderungen des Antisemitismus“ für vier Jahre gefördert. Anfang Oktober 2021 beginnt der Verbund seine Forschungsarbeit.

Presseinformation weiterlesen...


Podiumsdiskussion zu History Revisited

Das Leben der Susi Schmerlerin einer dokumentarischen Inszenierung (Pdf)






2020

Podiumsdiskussion zu History Revisited

„Was müssen Geschichtslehrer*innen wissen und können?“ (Pdf)



2019

Podiumsdiskussion zu History Revisited

"Quo vadis, Geschichtsunterricht?" Wie viel und welche Geschichte brauchen SchülerInnen heute? (Pdf)



2018

Opel-Projekt

Opel und Bochum 1960-1973. Das Ausstellungsprojekt des Lehrstuhls Didaktik der Geschichte in Kooperation mit dem Bochumer Zentrum Stadgeschichte ist im März eröffnet worden. Die Eröffnung der Sonderausstellung "Keine Kohle?! Strukturwandel im Ruhrgebiet seit der Kohlekrise 1958“ fand am 14. Dezember 2017 statt. Die Ausstellung ist von den Studierenden des ersten Jahrgangs des Public History Masterstudiengangs erstellt worden und lief bis Ende März 2018.

Am 4. November 2018 fand die "Finissage" zum Projekt statt. (Pdf)