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© Robin Jopp / Bergmannsheil

Koordinatorinnen:

Priv.-Doz. Dr. C. Kruppa
(Chirurgische Universitätsklinik und Poliklinik)

Priv.-Doz. Dr. C. Meyer-Frießem
(Universitätsklinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Schmerzmedizin)

Jun.-Prof. Dr. Elena Enax-Krumova
(Neurologische Universitätsklinik und Poliklinik)

 

 


Mentoring-Programm: MentÄ

 Das Mentoring-Programm, „MentÄ - Erfolgreich in Klinik und Wissenschaft", gefördert durch das Lore-Agnes-Programm und die Medizinische Fakultät, unterstützt die berufliche Entwicklung von Medizinerinnen an den Universitätskliniken der RUB und ist erfolgreich am 18.11.2020 gestartet.

Auf Grund des großen Interesses an dem Programm (insgesamt 19 Bewerberinnen von acht Standorten des UK RUB) wurde die initial mit sechs Teilnehmerinnen geplante Gruppengröße erhöht, um möglichst vielen der sehr motivierten Kolleginnen die Möglichkeit zu geben, daran teilzunehmen.

Am Mentoring-Programm „MentÄ" der RUB nehmen acht Ärztinnen in der Facharztweiterbildung aus den Fächern Rheumatologie, Kardiologie, Neurologie, Orthopädie, Unfallchirurgie, Viszeralchirurgie und plastische Chirurgie von insgesamt fünf Standorten des UK RUB teil. Die acht Kolleginnen sind an folgenden Standorten der UK RUB tätig: Katholisches Klinikum Bochum, Knappschaftskrankenhaus Langendreer Bochum, Rheumazentrum Ruhrgebiet Herne, BG UK Bergmannsheil Bochum und Herz- und Diabeteszentrum NRW Bad Oeynhausen.

Durch Netzwerkarbeit, Workshops und anderen Möglichkeiten des Informationsaustauschs soll die Karriereentwicklung bereits zu einem frühen Zeitpunkt gefördert werden. Das zukünftig angestrebte Ziel soll die Besetzung einer Führungsposition (z.B. Oberärztin) an einer Universitätsklinik sein. Dabei liegt der Fokus gleichermaßen auf die klinische Weiterbildung, die wissenschaftliche Forschung und die Lehrtätigkeit und nicht zuletzt auf die Vernetzung zwischen den Standorten des UK RUB. Des Weiteren wird erstmalig im Rahmen eines Mentoring-Programms nun die Entwicklung und Durchführung eines interdisziplinären Forschungsprojekts integriert.

Das Mentoring-Programm „MentÄ - Erfolgreich in Klinik und Wissenschaft" der RUB besteht aus vier Modulen und wird durch die Organisatiorinnen ständig begleitet. 

Ziel ist es mittels eines Peer-Mentorings ein Netzwerk aufzubauen und gemeinsam die Motivation für die die klinische Forschung neben dem Klinikalltag zu stärken. Das Networking zwischen den Peers soll zugleich den Austausch, Aufbau eines wissenschaftlichen Netzwerkes und die Motivation, frühzeitig die Karriere mit ihren unterschiedlichen Aspekten zu fokussieren.

Begleitend werden Workshops und Themenabende angeboten, um Kompetenzen für die Zukunft in der klinischen Forschung zu vermitteln bzw. zu stärken sowie Input zu Möglichkeiten und wichtigen Meilensteinen für eine klinische Karriere zu geben. Die Themenbereiche umfassen Projektmanagement, Zeitmanagement, Positionierung und Führung in der Klinik, Kommunikation und Konfliktmanagement, Drittmittelakquise u.a.. Zudem werden Karrierebeispiele von weiblichen Führungskräften im Bereich der klinischen Medizin persönlich kennengelernt.

Gemeinsam soll anhand eines konkreten Beispiels der Aufbau eines interdisziplinären Forschungsprojekts in Kooperation der sechs Ärztinnen in Weiterbildung initiiert werden. Die Teilnehmerinnen entwickeln zusammen ein eigenes Projekt, das sie in ihren klinischen Alltag integrieren können und durch gemeinsame potenzierte Motivation mit neuer Kooperation umsetzen. Das interdisziplinäre Projekt wird durch die drei Koordinatorinnen begleitet.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die individuelle Beratung jeder einzelnen Teilnehmerin. Die Organisatorinnen bringen ein interdisziplinäres Knowhow aus chirurgischen und konservativen Fachgebieten mit und können ihre Erfahrungen zum Spagat zwischen Klinik, Forschung, Lehre und Privatleben teilen.