Public History beschäftigt sich mit allen Erscheinungsformen von Geschichte in der Öffentlichkeit. Die Inhalte von Public History ergeben sich aus den durch Akteure und Institutionen aus Gesellschaft und Politik, sowie Wissenschaft, Kultur und Kreativwirtschaft formulierten thematischen Schwerpunkten von Erinnerungs- und Geschichtskultur, welche öffentliche Repräsentationen von und Debatten über Geschichte prägen. Demnach sind diese nicht auf neuere Geschichte begrenzt, sondern epochenübergreifend aufgestellt. Public History beschreibt somit einerseits ein gesellschaftliches Phänomen, andererseits eine wissenschaftliche Disziplin.

Forschungsschwerpunkt

Ziele von Forschung im Schwerpunkt Public History ist es, die Prozesse der Darstellung und Vermittlung von Geschichte in, für und durch die Öffentlichkeit inhaltlich und medial mitzugestalten und zugleich deren kognitive, politische, ästhetische und ökonomische Dimensionen zu erforschen.

Aktuelles


Erste Rezensionen zu "Geschichte auf YouTube"

Im April 2020 sind die ersten Rezensionen zu "Geschichte auf Youtube. Neue Herausforderungen für Geschichtsvermittlung und historische Bildung" erschienen:


Mehr Informationen unter Forschungsschwerpunkt.


Digital Public History


Das Online-Blogjournal "Public History Weekly" setzt im April 2020 das Schwerpunktthema . Prof. Dr. Peter Gautschi (Luzern) und Jun.-Prof. Dr. Christian Bunnenberg führen in das Thema ein.


coronarchiv – digitale Sammlung für Erinnerungen und Fundstücke zur Corona-Krise"


Das coronarchiv ist ein freies und offenes Onlineportal, das allen zugänglich ist und zu dem alle beitragen können. Ziel ist die fortlaufende Sammlung, Archivierung, Kontextualisierung und Bereitstellung von persönlichen Erinnerungen und Fundstücken zur „Corona-Krise“. Mit dem coronarchiv entsteht eine zentrale Anlaufstelle zur Dokumentation der Gegenwart, die nicht nur eine spätere Rückschau auf die Ereignisse des Jahres 2020 ermöglicht, sondern auch für die künftige Forschung zur Verfügung steht.

Das coronarchiv in Presse und Öffentlichkeit:



Mitmach-Aktion der Körber-Stiftung


Die Ausbreitung des Coronavirus stellt alle vor große politische, gesellschaftliche und persönliche Herausforderungen. Doch irgendwann wird die Pandemie vorbei sein. Wie wird dann von der Krise gesprochen, wie wird die Erinnerung bewahrt? Das von der Ruhr-Universität Bochum (RUB), den Universitäten Hamburg und Gießen gegründete digitale Coronarchiv und die Körber-Stiftung rufen alle Kinder und Jugendlichen im Rahmen eines Wettbewerbs auf, sich mit den Veränderungen in ihrem Alltag durch die Coronakrise zu beschäftigen und diese zu dokumentieren. Alle eingereichten Beiträge gehen in das Coronarchiv über. Zudem lobt die Körber-Stiftung zehn Buchpreise für die besten Einsendungen aus und stellt die Preisträgerinnen und Preisträger mit ihren Themen vor. Mitmachen können Kinder und Jugendliche bis 21 Jahren. Einsendeschluss ist der 15. Mai 2020. Mehr dazu in der Pressemeldung und im Newsportal der RUB.
Informationen zur Aktion und zur Teilnahme gibt es hier.

Masterstudiengang Public History

Der Masterstudiengang Public History reagiert auf die gestiegene Aufmerksamkeit und das vermehrte öffentliche Interesse an Geschichte, die sowohl gesellschaftliche Anforderungen also auch neue Forschungs- und Berufsfelder für die Disziplin der Geschichtswissenschaft hervorrufen.

Aktuelles


Ausstellungseröffnung "Weibsbilder. Frauen im Ruhrgebiet der 1920er Jahre"

Der dritte Jahrgang des Masterstudiengangs eröffnete im Rahmen der Praktischen Übung des Modul 1 im Januar 2020 die Sonderausstellung „Weibsbilder. Frauen im Ruhrgebiet der 1920er Jahre" auf GA 5/Süd. Dabei untersuchten die Studierenden die Frage, welche Möglichkeiten sich für Frauen nach dem Erwerb des Wahlrechts in den 1920er Jahren eröffneten.

Ringvorlesung im WS 2019/20

Plakat Ringvorlesung
Lupe


Am 15.10.2019 startet die Ringvorlesung Public History.
Wir freuen uns auf ein abwechslungsreiches Programm mit spannenden Vorträgen und Diskussionen!


Archiv

Ältere Informationen finden Sie im Archiv.