Dr. Stefan Fraß

Zur Person

seit Okt. 2018: entfristete Lehrkraft für besondere Aufgaben im Fachbereich Alte Geschichte am Historischen Institut der Ruhr-Universität-Bochum

seit Mai 2017: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DFG-Projekt "Historischer Kommentar zur ,Rhetorik' des Aristoteles" an der Justus-Liebig-Universität Gießen

2015 - 2018: Mitglied im wissenschaftlichen Netzwerk der DFG "Konkurrenz und Institutionalisierung in der griechischen Archaik"

Okt. 2015 - Mai 2017: Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Ruhr-Universität Bochum

Apr. - Nov. 2015: Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Alte Geschichte der TU Dresden

Aug. - Nov. 2014: Post-Doc Stipendiat der Graduiertenakademie der TU Dresden

Juli 2014: Promotion im Fach Alte Geschichte an der TU Dresden bei Prof. Dr. Martin Jehne

2011 - 2014: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Althistorische Teilprojekt (B1) "Die Investition eigener Ressourcen in die Gemeinschaft von der mittleren Republik bis in die hohe Kaiserzeit" am SFB 804 "Transendenz und Gemeinsinn" an der TU Dresden

SoSe 2011: Vertretung der Wissenschaftlichen Assistentenstelle am Lehrstuhl für Alte Geschichte der TU Dresden

2008 - 2011: Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Alte Geschichte der TU Dresden

2000 - 2007: Studium der Alten Geschichte, der Mittelalterlichen Geschichte und der Philosophie an der TU Dresden

1980: geboren in Reichenbach (Vogtland)


Aktuelle Forschungsprojekte

Als Mitarbeiter im DFG-Projekt "Historischer Kommentar zur ,Rhetorik' des Aristoteles" an der Justus-Liebig-Universität Gießen wird an der Erstellung eines Historischen Kommentars zur ,Rhetorik' mitgewirkt. Vor allem das zweite Buch dieses Hauptwerkes des Aristoteles ist Gegenstand der eigenen Forschungsarbeit.


Forschungsinteressen

  • Die soziopolitischen Institutionalisierungsprozesse im Archaischen und Klassischen Griechenland
  • Die 'Rhetorik' des Aristoteles im historischen Kontext ihrer Entstehungszeit
  • Die politische und strategische Bedeutung von Sardinien und Korsika im 3. Jahrhundert v. Chr.

Publikationen

  • Rez. Klaus Freitag / Matthias Haake (Hg.): Griechische Heiligtümer als Handlungsorte. Zur Multifunktionalität supralokaler Heiligtümer von der frühen Archaik bis in die römische Kaiserzeit, Stuttgart 2019, in: AHB Online Reviews 10, S. 18f.
  • Rez. Alain Duplouy / Roger Brock (Hg.): Defining Citizenship in Archaic Greece, Oxford 2018, in: HZ 309/3 (2019), S. 705-707.
  • Warum Kleisthenes nicht der Begründer der Demokratie sein konnte. Erinnerungskulturelle Anachronismen und die Legitimation der demokratischen Ordnung im klassischen Athen, in: Antje Junghanß / Bernhard Kaiser / Dennis Pausch (Hg.): Zeitmontagen. Formen und Funktionen gezielter Anachronismen (Palingenesia 116), Stuttgart 2019, S. 75-87.
  • Egalität, Gemeinsinn und Staatlichkeit im archaischen Griechenland, München 2018.
  • Rez. Valerij Gouschin / Peter John Rhodes (Hg.): Deformations and Crises of Ancient Civil Communities, Stuttgart 2015, in: H-Soz-Kult, 19.09.2016.
  • Der Euergetismus als Kunst, es allen recht zu machen. Konflikte um die Gemeinsinnigkeit wohltätiger Leistungen, in: Martin Jehne / Christoph Lundgreen (Hg.): Gemeinsinn und Gemeinwohl in der römischen Antike, Stuttgart 2013, S. 99-118.
  • Thersites - Agamemnons mächtigster Gegner vor Troia? Formen des Konfliktaustrages zwischen der Elite und den unterelitären Schichten in der homerischen Gesellschaft, in: Michael Meißner / Katarina Nebelin / Marian Nebelin (Hg.): Eliten nach dem Machtverlust (Impulse), Berlin 2012, S. 91-110.