Kommende Veranstaltung



Neueste Publikationen

Brandt, Christina (2014):
The 'premature arrival of the future'. Clones and genetic engineering 1973, EUTOMIA. Revista de Literatura e Linguistica. 13 (1), 69-95.

Sørensen, Estrid (2014)

Review 2: "Studying Human Behavior: How Scientists Investigate Aggression and Sexuality, in Science & Technology Studies 27(2): 123-26.

Tuschling, Anna (2014):

Psychoanalytische Medientheorien. In: Schröter, Jens (Hg.): Handbuch Medienwissenschaft. Stuttgart: Metzler, S. 131-136).

Wübben, Yvonne (2016):

Büchners Lenz - Geschichte eines Falls.Konstanz University Press

Senior Scientists 2016

Eric Livingston, PhD
Eric Livingston ist Senior Lecturer an der Universität von New England in Australien.Er ist für einen einjährigen Forschungsaufenthalt von August 2015 bis Juli 2016 an die RUB.

Prof. Dr. Monique David-Ménard
Monique David-Ménard ist Philosophin und Psychoanalytikerin. Derzeit ist sie Direktorin des Centre des études du vivant an der Université Denis Diderot, Paris VII.Im April 2016 ist sie zu Gast bei der MRG2.




Die MRG 2 "Räume anthropologischen Wissens: Produktion und Transfer"

Die Mercator Forschergruppe „Räume anthropologischen Wissens“ untersucht Transformationen des Wissens vom Menschen aus wissenschaftsgeschichtlicher, philosophischer, literaturwissenschaftlicher, medienwissenschaftlicher und kultur-psychologischer Perspektive. Vier vernetzte Forschungseinheiten fokussieren auf Objekte und Themen aus wissenschaftlichen und kulturellen Wissensbereichen seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert, darunter unter anderem die Geschichte zentraler Konzepte der Biowissenschaften, Entstehung moderner psychiatrischer Diagnose- und Klassifikationssysteme, die Mediengeschichte der Emotionsforschung und die Produktion und Zirkulation sozialpsychologischen Wissens in der Medienwirkungsforschung.

Entwicklungen im Bereich der Bio- und Humanwissenschaften haben das Verhältnis des Menschen zur Technik grundlegend verändert und die Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine verschoben. Gleichwohl kann von einer Ära des Posthumanen nicht ohne Weiteres die Rede sein: Das Humane bleibt ein zentraler Gegenstand – sowohl in technischen und medizinischen Wissenschaften der Gegenwart, als auch in verschiedenen Zweigen der historischen Wissenschaften. Diese Tendenzen und Dynamiken werden in der Mercator Forschergruppe mit dem Ziel erforscht, die Historizität, Literarizität, Medialität und Materialität des Wissens aufzuzeigen.

Die Forschergruppe ist international vernetzt und hat regelmäßig Senior Scientists, Postdoktorand/-innen und Doktorand/-innen aus den Partner-institutionen zu Gast in Bochum. An der Ruhr-Universität bietet sie mit ihren Workshops und Semester-Kolloquien zum Thema „Räume anthropologischen Wissens“ einen Ort für intensive Diskussionen wissens- und kulturgeschichtlicher Fragen. Die Forschergruppe stellt damit eine fächer- und fakultätsübergreifende Struktur der Ruhr-Universität dar, die sich aktuellen wie historischen Fragen der Humanwissenschaften aus interdisziplinärer und kulturhistorischer Perspektive widmet.