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© inSTUDIES, RUB
Alle Bilder von der Studentischen Konferenz 2018 wurden von Mark Schwindt, Eva Antunes und Julia Naunin gemacht.

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Bild zu Veranstaltungen

Dokumentation der Studentischen Konferenz 2018

Workshops

Am Freitag begann der zweite Konferenztag mit acht parallelen Workshopangeboten, aus denen die Konferenzeteilnehmenden auswählen konnten. Von 3D-Druck über Open Educational Resources bis hin zu Austauschforen über Studentische Lehre standen die verschiedensten Themen im Fokus – konzipiert und durchgeführt von Studierenden.


Studentische Lehre – Warum eigentlich?

Durch unser Projekt HERMAION und den damit verbundenen Modellversuch haben wir uns mit den Chancen und Herausforderungen studentischer Lehre im Allgemeinen und des Formats der studentischen Ringvorlesung im Besonderen beschäftigt. Darüber möchten wir mit anderen (potenziellen) Organisatoren studentischer Lehrformate in Austausch treten. Der Workshop soll dabei ein Forum bieten, in dem beispielsweise thematisiert werden kann, warum studentische Lehrformate so sinnvoll und lohnenswert sind und wie sie einen nachhaltigen Wandel in der Universitätskultur initiieren können.


Wissenschaftliches Schreiben und Publizieren – von der studentischen Zeitschrift zur Literaturagentur

Vor der studentischen Zeitschrift, in der Forschungsergebnisse aus ebenfalls studentischer Hand publiziert werden, bis zur Literaturagentur, in der Studierende andere Studierende zu ihren literarischen Texten beraten und bei der Publikation unterstützen, finden sich in diesem Workshop studentische Projekte zusammen, die etwas mit dem Schreiben zu tun haben. Anhand einer detaillierteren Vorstellung dieser Projekte besteht die Möglichkeit für einen tiefgehenden Austausch: Was muss man wissen und können, was lernt man in diesen Projekten? Warum sollte man sich für ein solches Projekt engagieren? Was ist schwierig oder herausfordernd daran? Spielerische Übungen zum journalistischen und literarischen Schreiben runden diesen Workshop ab.

 


Wie inklusiv ist das Inklusionsmaterial von Lehrmittel-Fachverlagen für den Grundschulunterricht?

Inklusion ist in der LehrerInnenbildung zu einem übergreifenden Thema geworden, dem sich Lehrende wie Studierende nur schwer entziehen können. Dabei fallen vor allem zwei Argumentationslinien auf: Zum einen wird Inklusion als Label und Legitimation für eine Fortsetzung sonder- bzw. förderpädagogischen Denkens und Handelns gesehen. Zum anderen stellt Inklusion eine Grundlage für ein Überdenken gesamtgesellschaftlichen Zusammenlebens dar, das eine grundlegende Veränderung auch im Bildungssystem nach sich zieht. In dieser Studie werden sogenannte Inklusionsmaterialien der Lehrmittelindustrie vergleichend theoriegeleitet empirisch mittels Dokumentenanalyse untersucht, die induktive und deduktive Auswertungsschritte zu verbinden sucht. Die Materialaufbereitung, die die Auswahl, Untersuchungsfragen, Analysekategorien und theoretische Bedeutsamkeit beinhaltet, soll für Seminare genutzt werden, die wir als Peer-Expertinnen begleiten.


Alles 3D-Druck oder was?! MakerForum

Inzwischen hat jeder schon von ihnen gehört: 3D-Drucker. Gefeiert als eierlegende Wollmilchsau in Maschinenform, könnte man sich schon fast Vorwürfe machen, wenn man immer noch kein eigenes Exemplar auf seinem Schreibtisch stehen hat. Aber was genau können die Dinger denn jetzt? Im neuen MakerForum der RUB, einer Art offenen Werkstatt für alle Studierenden, zeigen wir allen Interessenten, die bisher keine oder wenig Erfahrung im Umgang mit 3D-Druckern haben, was sich hinter dieser Technik verbirgt und wie man diese Geräte benutzt, um damit seine eigenen Ideen innerhalb kürzester Zeit in die Tat umzusetzen. Neben einer Kurzeinführung wird es während des ganzen Tages möglich sein, eigene 3D-Modelle zu konstruieren, verschiedene Drucker zu testen und dabei das MakerForum kennenzulernen.

 


Design Thinking

Wie kann Lehre selbstorganisiertes studentisches Lernen und gesellschaftlichen Wandel fördern? In diesem Workshop stellen Studierende der Universität Duisburg-Essen und der Folkwang Hochschule nach einer Kurzeinführung in die Design Thinking-Methode selbstentwickelte Ideen für studentische Lehrveranstaltungen vor und erproben gemeinsam mit den Workshop-Teilnehmenden Sequenzen und Übungen aus der jeweiligen Veranstaltung. Die Ideen betreffen die Themen „Orientierung im Studium“, „ganzheitliche Gesundheitsförderung“, „Agiles Projektmanagement und Nachhaltigkeit“ sowie die „Gestaltbarkeit des gesellschaftlichen Raumes“. Ziel ist es, die Konzepte zu teilen, gemeinsam zu erproben und weiterzuentwickeln. Lust am Ausprobieren ist mitzubringen!


Sensibilisierung für Umweltthemen in der Forschung und Lehre

In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit der Frage, wie das Umweltbewusstsein in der Forschung und Lehre am Ballungsraum Universität gestärkt werden kann. Dabei ist es interessant zu hören, welche Erfahrungen sowohl Studierende, als auch Lehrende gemacht haben. Es werden Ihnen zunächst einige Projekte und Themen vorgestellt, mit denen sich Studierende im letzten Jahr im Rahmen des Nachhaltigkeitsforums an der RUB auseinandergesetzt haben. Dabei werden wir etwas näher auf das nachhaltige Konsumieren von Lebensmitteln eingehen. Am Ende wird es noch Raum für Diskussion, Anregungen und Ideen geben.


Do it yourself: Studierende gestalten ihre Lehre selbst – Nachhaltig und für alle zugänglich als Open Educational Resources

In dem Workshop wird ein Seminar vorgestellt, in dem Studierende der Erziehungswissenschaft eigene Lernvideos produziert haben. Diese Lernvideos konnten als Open Educational Resources (OER) und unter Creative Commons-Lizenzen anderen Studierenden nachhaltig zur Verfügung gestellt werden.
Was erwartet Sie in diesem Workshop? Wir wollen gemeinsam Stolpersteine sowie Praxistipps zur Erstellung von solchen Lernvideos erarbeiten. Das Suchen und Finden von geeigneten Materialien, wie bspw. Bilder, Grafiken und Musik, soll ebenfalls anschaulich und interaktiv demonstriert werden. Der Workshop wird gemeinsam von Studierenden und Lehrenden gestaltet.


Was tun die da eigentlich? Austauschforum für diejenigen, die studentische Lehre und Forschung begleiten

In diesem Forum wollen wir uns über studentische Lehre und Forschung aus der Perspektive der Begleitenden austauschen. Folgende Leitfragen möchten wir zusammen diskutieren und beantworten: Was sehen wir als den Mehrwert studentischer Lehre und Forschung an? Wie wirkt das in den Hochschulen und wer profitiert davon? Welche Formate und Strukturen gibt es? Welche Herausforderungen begegnen uns? Und wie können wir uns gegenseitig über die Hochschulgrenzen hinweg unterstützen?