VDI Ausschuss Technikgeschichte: „Technik im Kalten Krieg I (1945-1970)“
Jahrestagung Bochum, 23.-24. Februar 2012
Veranstaltungsort:
Zentrum für IT-Sicherheit Bochum, Lise-Meitner-Allee 4, Horst-Görtz-Saal
Anmeldung per E-Mail an: Prof. Dr. Helmut Maier (helmut.maier@rub.de)/ Teilnahme kostenfrei
Anfahrt: http://www.gits-ag.de/kontakt.html
Donnerstag, 23. Februar 2012
14.00 Helmut Maier (Bochum): Begrüßung
Karin Zachmann (München): Technik im Kalten Krieg (Einführung)
14.20 Mario Daniels (Hannover): Von „Paperclip“ zu CoCom. Die Herausbildung einer neuen US-Technologie- und Wissenspolitik in der Frühzeit des Kalten Krieges (1944-1949)
15.00 Dag Krienen (Bochum): Neue Schiffe auf neuen Werften – der DDR-Schiffbau und die maritime Rüstung
15.40 Kaffeepause
16.10 Patryk Wasiak (Wassenar, Niederlande): “Forgotten Heroes of the Computer Revolution” – The Rise of the Computer Industry in the State-Socialist Poland and the Cold War
16.50 Rudolf Seising (Mieres, Spanien): Von Denkmaschinen und Evolutionären Strategien. Science Szenarios and Science Fiction im Kalten Krieg
17.30 Ende
Freitag, 24. Februar 2012
9.00 Stefanie van de Kerkhof (Mannheim):Militärische Spin-offs – Ein moderner Mythos? Zur Problematisierung am Beispiel bundesdeutscher Wehrtechnikunternehmen im Kalten Krieg (1949-1970)
9.40 Burghard Weiss (Lübeck): „Own the night!“ Die Entwicklung von Nachtsichtgeräten im militärischen Kontext (1935-1975)
10.20 Lutz Budraß (Bochum): „Alle sollen besser leben.“ Leo Brandt, die ‚Zweite Industrielle Revolution’ und das SED-Regime
11.00 Kaffeepause
11.30 Claas Siano (Bochum): Von der militärischen zur zivilen Idee – Die Entwicklung der Senkrechtstartertechnik im Kalten Krieg
12.10 Dania Achermann (München/Aarhus): Wetterbeeinflussung im Kalten Krieg
12.50 Christian Kehrt (Hamburg): Globale Infrastrukturen des Kalten Krieges. Die Erschließung der Polarregionen in technikgeschichtlicher Perspektive
13.30 Ende
Technikgeschichtliche Tagung des VDI 2011
mit Vergabe des Conrad-Matschoß-Preises 2011 des VDI für Technikgeschichte
Thema:
Ideologie und Innovation. Die Technik und der nationalsozialistische Vierjahresplan
Weitere Infos zum Thema: Hier
Tagungsort
Ruhr-Universität Bochum – Universitätsstrasse 150, Veranstaltungszentrum Saal 3, am 10. und 11. März 2011
Organisation
Der Eintritt ist frei – Anmeldung erbeten an die Adresse: helmut.maier@rub.de
Anreise
http://www.ruhr-uni-bochum.de/universitaet/campus-und-kultur/orientierung/anreise/index.html
Veranstaltungszentrum unter:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/universaal/raumuebersicht/vz.html
Donnerstag, 10. März 2011
14.00 Begrüßung und Eröffnung
Prof. Dr. Helmut Maier (Ruhr-Universität Bochum)
14.20 Das Reichsamt für Wirtschaftsausbau als „Innovationsbehörde“ des
Vierjahresplans
Dr. Sören Flachowsky (Falkensee)
15.00 Innovation trotz Ideologie? Technikausstattung bäuerlicher Betriebe in
der Zeit des Vierjahresplans 1936 – 1940
Michael Bach / Prof. Dr. Jürgen Hahn (Berlin)
15.40 Kaffeepause
16.10 Die Verstromung der Reichsautobahn
Dr. Frank Dittmann (Deutsches Museum München)
16.50 Der Plan als Chance: Unternehmerische und wissenschaftliche
Gestaltungsräume im nationalsozialistischen Vierjahresplan – Ein Beispiel aus
der sächsischen Industrie
Dr. Uwe Fraunholz / Swen Steinberg M. A. (Technische Universität Dresden)
17.30 Vergabe des Conrad-Matschoß-Preises des VDI für Technikgeschichte 2011
19.15 Ende Donnerstag
Freitag, 11. März 2011
09.00 Felix Wankels Arbeiten in der NS-Rüstungsforschung 1934 bis 1945
Dr. Marcus Popplow (Universität Salzburg)
09.40 „Was ist, was kann und will ‚Planarbeit‘?“ Karl Beurlens Reorganisation
der Geologie im NS-Staat
Peter Schimkat (Kassel)
10.10 Kaffeepause
10.40 „Mit dem Reagenzglas durch das Land.“ – Die Reichs- und Preußische
Landesanstalt für Wasser-, Boden- und Lufthygiene und der Vierjahresplan
Dr. Norman Pohl (TU Bergakademie Freiberg)
11.10 Austauschstähle und Kraftfahrwesen: Die Materialprüfungsanstalt
Stuttgart von 1933 bis 1945
Dipl.-Kfm. (techn.) Jens Klein (Filderstadt)
11.50 Heinrich Erhard – Abfallsammlung und Wiederverwertung im Zeichen des
Vierjahresplans
Dirk Wiegand M. A. (Iserlohn)
12.30-13.00 Abschlussdiskussion
Michael Bach, Frank Dittmann, Sören Flachowsky, Uwe Fraunholz, Jürgen Hahn,
Jens Klein, Norman Pohl, Marcus Popplow, Peter Schimkat, Swen Steinberg, Dirk
Wiegand; Moderation: Helmut Maier
Erschienen November 2010: 150 Jahre Stahlinstitut VDEh 1860 - 2010
VDI Bereich Technikgeschichte, Conrad-Matschoß-Preis 2011
Hier finden Sie alles zum Conrad-Matschoß-Preis 2011:
Berichterstattung über die VDI-Tagung Technikgeschichte im Handelsblatt:
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PDF-Version: Handelsblatt vom 22.02.2010
Tagungsbericht VDI-Tagung Technikgeschichte an der RUB
Tagung: VDI-Bereich Technikgeschichte NEU!!!
Thema der Tagung:
"Forschung tut not." Technik und Innovation in der Weltwirtschaftskrise (1929-1933)
In der Berichterstattung zur aktuellen Krise, die ab Herbst 2008 lawinenartig anstieg, bildet die Weltwirtschaftskrise vom Ende der 1920er Jahre den meistgenannten historischen Bezugspunkt. Aus ihm wird ein in erster Linie abschreckendes Szenario abgeleitet, waren doch seinerzeit nicht nur Firmenzusammenbrüche und Massenarbeitslosigkeit die Folge. Die Krise von 1929, die die politisch fragile erste deutsche Demokratie schwer erschütterte, gilt als eine der notwendigen Voraussetzungen für das Ende der Weimarer Republik und die "Machtergreifung" der Nationalsozialisten von 1933. Daher gelte es heute, die Fehler der historischen Vorläufer zu vermeiden und dadurch die Stabilität des heutigen sozialen und politischen Gefüges zu erhalten. Was also können wir aus der Geschichte lernen?
Unter den vielfältigen Maßnahmen zur Krisenbewältigung der Weltwirtschaftskrise ab 1929 sticht eine forschungspolitische Initiative hervor, die der VDI im Sommer 1930 nach amerikanischem Vorbild in Gang setzte. Durch die populärwissenschaftliche Publikationsreihe "Forschung tut not" sollten Öffentlichkeit und Politik dafür gewonnen werden, durch die Steigerung der Forschungsausgaben der Krise Herr zu werden. Dieser Kampagne stand allerdings eine breite anti-technische Bewegung entgegen, die gerade in einer überzogenen Techniknutzung eine der Ursachen der Krise erkannte.
Die Tagung zielt darauf, die Technikgeschichte der Weltwirtschaftskrise von 1929 bis 1933 in ihren vielfältigen Dimensionen zu diskutieren. Dazu zählen nicht nur die Forschungsinitiativen, mit deren Hilfe die Attraktivität deutscher Produkte gesteigert werden sollte, sondern auch die verbands- und standespolitischen Motive der Initiatoren der Kampagnen. Bislang herrscht die Auffassung vor, daß die Überwindung der Krise in erster Linie durch massive staatliche Ausgabenprogramme gelang ("New Deal"), gepaart mit generellen weltwirtschaftlichen Erholungstendenzen. Eine zentrale Frage wird daher sein, inwieweit technische Innovationen einen Beitrag zur Überwindung der Krise zu leisten vermochten, oder ob die Krisenprojekte, wenn überhaupt, erst zur Mitte der 1930er Jahre zum Tragen kamen.
Tagungstermin
18. Februar 2010, 14.00-18.10 Uhr und 19. Februar 2010, 9.00-13.15 Uhr
Tagungsort
Universität Bochum
Universitätsstraße 150
Gebäude GA (Gesellschaftswissenschaften) - Hörsaal HGA 30
Die Teilnahme an der Technikgeschichtlichen Tagung ist entgeltfrei.
Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, gilt: Teilnahme nur nach bestätigter Anmeldung!
Anmeldung
Ruhr-Universität Bochum
Technik- und Umweltgeschichte
Prof. Dr. Helmut Maier
E-Mail helmut.maier@rub.de
Fax 0234/32 - 1 42 01
Weitere Infos und das Programm hier.
NEU: Direkter Link zum Programm.
Archiv:
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Archiv vergangener Ereignisse
Hier finden Sie Informationen über Tagungen und Ereignisse der letzten Jahre an der TUG.


