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Interdisziplinäres Forschungsseminar im Sommersemester 2018

Unter dem Titel „CO2 und Plastiktüte“ startet im SoSe 2018 das interdisziplinäre Forschungsseminar zum Themenbereich der Stoffgeschichte(n).

Interviews mit Simon Große-Wilde:

Wie man spannend über Plastiktüten schreibt

Wissenschaft zugänglich machen

Nähere Informationen hier: Lehre

The 11th International Conference on the History of Chemistry, Trondheim, Norwegen

Die diesjährige International Conference on the History of Chemistry findet vom 29. August bis zum 2. September 2017 im norwegischen Trondheim statt. Der Lehrstuhl Technik- und Umweltgeschichte beteiligt sich mit zwei Vorträgen am Panel The chemical innovation System in the "Third Reich`":

Prof. Dr. Helmut Maier: "Limits of Growth" und Simon Große-Wilde M.A. und M.Ed.: "`Heimstoffe`made of Cellulose"

Link zur Veranstaltung

FCI Preis für Prof. Dr. Helmut Maier

Am 17- Oktober erhielt Prof. Dr. Helmut Maier für sein Werk Chemiker im "Dritten Reich" den Sonderpreis des Fondes der Chemischen Industrie (FCI).

Bericht zur Preisverleihung erschienen in BOGEN. Das Wiley-VCH Mitarbeitermagazin, Januar 2017:


Technische Hochschulen im Nationalsozialismus

Am 11. und 12. Mai lud das Institut für Didaktik der Demokratie der Leibniz Universität Hannover zur Tagung "Technische Hochschulen in der Zeit des Nationalsozialismus". Der in den VDI nachrichten erschienene Bericht lässt sich hier nachlesen:


Chemiker im Dritten Reich. Die Deutsche Chemische Gesellschaft und der Verein Deutscher Chemiker im NS-Herrschaftsapparat

März 2015 erschienen!

Ein entsprechendes Interview mit Herrn Prof. Dr. Maier in der Verbandszeitschrift der GDCh gibt es hier. Chemiker Im Dritten Reich

Bochumer Studien zur Technik- und Umweltgeschichte

Band 4 erschienen!

Alle weiteren Bände der Reihe.

Malte Stöcken: dokumentation der Chemie in Krieg und Frieden (Bochumer Studien zur Technik- und Umweltgeschichte, Band 4)
Eine der wichtigsten Funktionen wissenschaftlicher Gesellschaften besteht in der Publikation neuester Forschungsergebnisse, aber auch in der Berichterstattung über die Fortschritte der nationalen und internationalen Forschung. Für die Chemie gewann die 1867 gegründete Deutsche Chemische Gesellschaft (DChG) in dieser Hinsicht überragende Bedeutung. Bis in die 1950er Jahre hinein bildeten ihre Referateorgane den international gültigen Standard der Dokumentation für die Chemie. Infolge ihrer Schlüsselfunktion für den Wissens- und Technologietransfer – gerade auch für militärische und rüstungsrelevante Zwecke – gelang es der DChG während des „Dritten Reichs“, ihre Stellung nicht nur zu erhalten, sondern noch auszubauen.
Der vorliegende Band zeichnet die Entwicklung der Dokumentation in der DChG ab den 1920er Jahren nach und beschreibt die Karrieren der langjährigen Redaktionsleiter des Chemischen Zentralblattes und Gmelins Handbuch der anorganischen Chemie. Maximilian Pflücke (1889–1965) und Erich Pietsch (1902–1979) standen in enger Beziehung zu staatlichen, industriellen und militärischen Institutionen, die in weitreichende Kooperationsverhältnisse mit dem NS-Regime, speziell mit der Wehrmacht und der SS mündeten. Nach Kriegsende konnten Pflücke und Pietsch ihre Karrieren in Ost und West fortsetzen, da sie den konkurrierenden sowjetischen und amerikanischen Spezialeinheiten die deutschen Forschungsergebnisse zugänglich machten und als führende Dokumentare vor konsequenten Entnazifizierungsmaßnahmen bewahrt wurden.

Titel Stoecken

Meldungen zur Jahrestagung des VDI-Ausschuss Technikgeschichte 2013

VDI-Homepage

Wolf, Fritz: Deutschland blieb von einem militärisch-industriellen Komplex verschont, in: VDI-Nachrichten 67 (2013), ohne Seiten.


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VDI-Ausschuss Technikgeschichte: „Technik im Kalten Krieg II (1970-1990)“

Jahrestagung Bochum, 14.-15. Februar 2013

Jahrestagung Bochum, 14.‐15. Februar 2013,
mit Vergabe des Conrad‐Matschoß‐Preises 2013 des VDI für Technikgeschichte

Ort: Ruhr‐Universität Bochum, Universitätsstr. 150, 44801 Bochum

Anmeldung per email an: Prof. Dr. Helmut Maier (helmut.maier@rub.de)
Teilnahme kostenfrei!

Anreise: Vom Hauptbahnhof mit U‐35 (“Ruhr‐Universität”)
Anfahrt: A 43/ Parkplatz P9

Donnerstag, 14. Februar 2013, Veranstaltungszentrum Saal 3

14.00 Helmut Maier (Bochum, Lehrstuhl für Technik‐ und Umweltgeschichte): Begrüßung

14.10 Karin Zachmann (München): Technik im Kalten Krieg (1970‐1990)

14.50 Sibylle Marti (Zürich): Szenarien eines nuklearen Krieges. Szenariotechnik, atomare (Un‐)Sicherheit und Gesamtverteidigung in der Schweiz (1970‐1990)

15.30 Kaffeepause

16.00 Dieter Kollmer (Potsdam): Sonderfall Bundeswehr – Rüstung zwischen „Flexible Response“ und Friedensbewegung

16.40 Anne Sudrow (Potsdam): “Statt Waffen nützliche Dinge”: Konzepte der “alternativen Produktion” in den 1970er Jahren

17.30‐19.15 Vergabe des Conrad‐Matschoß‐Preises des VDI für Technikgeschichte 2013

Freitag, 15. Februar 2013, Hörsaal HGA 30
Chair: Christian Kehrt)

9.00 Oliver Schmidt (Mannheim): Wasserkocher, Waschmaschinen, Tischventilatoren – Haushaltstechnik im Systemvergleich. Wettlauf oder Innovationslücke?

9.40 Frank Dittmann (München): “Wir sind die größte DDR der Welt” – Zur Mikroelektronik in der DDR der 1980er Jahre

10.20 Kaffeepause

10.50 Miroslaw Sikora (Katowice): Innovation durch Spionage? Forschung, Entwicklung und Geheimdienst in der Volksrepublik Polen (1970‐1990)

11.30 Andie Rothenhäusler (Karlsruhe): Technikverdrossenheit im Kalten Krieg? Die Debatte um die Technikfeindlichkeit in den 1980er Jahren in der Bundesrepublik Deutschland

12.10 Thilo Jungkind (Rottweil am Neckar): Umweltproteste gegen die Dünnsäureverklappung von Bayer. Interdisziplinäre Perspektive auf eine Demokratisierungspraktik in der Zeit des Kalten Krieges

13.00 Ende


Den Veranstaltungsplan als PDF kann hier heruntergeladen werden.

Vergangene Ergeignisse