Sprechstunde

Im Semester:

Donnerstags, 9:30-11 Uhr, in GA 5/60

Kontakt

Ruhr-Universität Bochum
Fakultät für Geschichtswissenschaft
Historisches Institut
Prof. Dr. Michael Wala
Universitätsstraße 150
44780 Bochum
Raum: GA 5/60
Tel. +49-234-32-24667
Fax. +49-234-32-14083
Michael.Wala[at]rub.de
gna[at]rub.de

Sekretariat
Heike von Hagen
(Vertretung für V. Junkernheinrich)
Raum: GA 4/157
Tel. +49-234-32-28635
Fax. +49-234-32-14083
bereichssekretariat5[at]rub.de
Informationen zu den Öffnungszeiten

Aktuell

Einladung zum Workshop

In Kooperation mit dem Lehrstuhl für Zeitgeschichte findet vom 19. bis zum 21. Dezember 2017 ein Workshop mit Prof. John Torpey (CUNY Graduate Center, New York City) statt, der Ende Dezember als Visiting International Professor an der RUB ist.

Bitte beachten Sie, dass Änderungen hinsichtlich der Raumnummern vorgenommen wurden. Die aktualisierten Räume finden Sie im PDF-Dokument unten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

VW-Stiftung bewilligt Forschungskolleg

„Scripts for Postindustrial Urban Futures: American Models, Transatlantic Interventions”

Prof. Wala hat zusammen mit Kolleginnen und Kollegen der Universität Duisburg-Essen (Barbara Buchenau, Jens Gurr, Josef Raab), der Ruhr-Universität (Kornelia Freitag) und der TU Dortmund (Randi Gunzenhäuser, Walter Grünzweig) erfolgreich ein Forschungskolleg für sieben DoktorandInnen und eine Post-Doc Stelle eingeworben. Finanziert werden die Kollegiaten als wissenschaftliche Mitarbeiter von der VW-Stiftung mit einer Zuwendung von €1,7 Millionen für einen Zeitraum von vier Jahren, in denen ein Praxisanteil eingeschlossen ist. Das Kolleg findet seinen Platz am Institut für Anglophone Studien der Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Barbara Buchenau ist die Sprecherin.

Analysiert werden Skripte über die Geschichte, Entwicklung und Planung US-amerikanischer Städte, die durch Deindustrialisierung, Schrumpfung und demographische Diversifizierung gekennzeichnet sind. Diese postindustriellen Städte werden aus dem Blickwinkel des Großraums Ruhrgebiet untersucht. Dabei stehen im Zentrum der Forschungsarbeit narrative, figurative und mediale Strategien von Kommunen, Stadtentwicklern, Kreativen und Industrien bei den Bemühungen, Veränderungen herbeizuführen und in nachhaltige und inklusive Stadtplanung und Stadtentwicklung zu integrieren.

 

DFG-Forschungsprojekt

Westalliierte Nachrichtendienste und ehemalige Mitglieder von Waffen-SS, Gestapo und Deutscher Wehrmacht im frühen Kalten Krieg. Kooperation, Netzwerke, Kommunikationsstrategien.

Basierend auf Ergebnissen und Vorarbeiten, die durch eine Anschubfinanzierung des Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) möglich gemacht wurden, werden am Lehrstuhl Geschichte Nordamerikas im Forschungsschwerpunkt "Sicherheit und Öffentlichkeit" seit November 2017 Prozesse der Informationsgewinnung und Wissenskonstruktion der amerikanischen Geheimdienste über den noch diffusen Gegner UdSSR nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges herausgearbeitet. Im Fokus steht dabei die Frage, wie ehemalige SS-, Gestapo- und Wehrmachtsangehörige ihre Stellung auf den Wissens- und Deutungsmärkten der unmittelbaren Nachkriegszeit nutzten und so dazu beitrugen, die Gegnerwahrnehmung von ehemaligen Mitgliedern des NS-Regimes zu Kommunisten sowie sowjetischen Spionen zu verschieben und hierdurch selbst als potentielle Gegner unsichtbarer wurden. Bearbeiter des Projekts ist Lutz Heilmann, M.A.

 

Neuveröffentlichung

Jan Hildenhagen: Demokratie als Gefahr für die Republik. Andrew Jackson und warum die USA Tyrannen (nicht) fürchten sollten.

Mit der Präsidentschaft Donald Trumps ist die Frage, wie viel direkten Einfluss das »einfache Volk« im politischen Willensbildungsprozess haben sollte, auf beiden Seiten des Atlantiks präsent. Doch bereits der 7. US-Präsident Andrew Jackson polarisierte und wurde von seinen Anhängern als Kandidat des Volkes und Heilsbringer gefeiert, der gegen eine korrupte Elite vorgehen würde. Auf die Lehren antiker Autoren zurückgreifend und die Geschichte untergegangener Republiken als mahnendes Exempel vor Augen, warfen seine Gegner ihm jedoch vor, eine Gefahr für die Republik darzustellen. Jan Hildenhagen zeigt, dass diese politisch ambivalent diskutierte Frage damit nicht neu ist, sondern von Beginn an maßgeblich zur Demokratisierung der USA beitrug.

 

Transatlantic Workshop in New York

Anfang August fand der 3. Transatlantic Workshop mit 11 Teilnehmern aus Bochum am CUNY Graduate Center in New York  statt. Im Kontext des Themas "Globalization, Nationalism, and Populism in the Transatlantic World" diskutierten Promovierende beider Universitäten ihre Dissertationsprojekte mit den Professoren Ben Hett (CUNY), John Torpey (CUNY), Constantin Goschler (RUB) und Michael Wala (RUB). Begleitet wurde dies durch eine Reihe von Präsentationen, darunter auch ein Vortrag von Dr. Karen Donfried, President of the German Marschall Fund of the United States, im Deutschen Generalkonsulat in New York.

Transatlantic_Workshop

Michael Wala, Karen Donfried, John Torpey (CUNY), Peter Rosenbaum (UA Ruhr), Patrizia Nobbe (CUNY)

 

Interview mit Prof. Wala

Prof. Wala in einem Interview mit Yun-chen Tsai von Phoenix TV, Hong Kong, über Spionage und internationale Beziehungen.

  • Zum Video geht es hier.

 

Konferenz "Creating and Challenging the Transatlantic Intelligence Community"

 Die von Prof. Wala mit Kollegen in Washington, D.C., organisierte Konferenz "Creating and Challenging the Transatlantic Intelligence Community" vom 30. März bis 1. April 2017 ist von der amerikanischen Fernsehstation C-Span aufgezeichnet und gesendet worden. Die Sendungen können hier abgerufen werden:

Bilder der Konferenz finden sich hier.

 

Videoveröffentlichung eines Vortrags

Prof. Wala hielt am 24.Oktober 2016 in New York anlässlich der Konferenz "Negotiating Security in Europe and the United States, 1945-2015" einen Vortrag. Das Video der Präsentationen ist nun veröffentlicht worden.

 

 Keine Neue Gestapo

"Keine neue Gestapo"

Das Bundesamt für Verfassungsschutz und die NS-Vergangenheit

Die Mordserie des NSU hat Vorwürfe laut werden lassen, das Bundesamt für Verfassungsschutz sei von jeher «auf dem rechten Auge blind». Und das habe damit zu tun, dass die Behörde in ihrer Gründungsphase von Altnazis durchsetzt gewesen sei. Wie zutreffend ist dieses Urteil? Die Historiker Constantin Goschler und Michael Wala haben die ersten 25 Jahre des Bundesamtes für Verfassungsschutz erforscht und hatten dafür Zugang zu vielen bislang geheimen Akten. Nun lässt sich zum ersten Mal genauer einschätzen, wie viele Belastete es gab und welchen Einfluss sie in der Behörde hatten. Darüber hinaus beleuchtet dieses Buch die Handlungsspielräume des Verfassungsschutzes unter alliierter Kontrolle, seine Rolle im Kalten Krieg und bei der «Inneren Sicherheit» sowie seine zahlreichen Skandale. Klar ist: Ebenso wie sich wandelte, was Politik und Verfassungsschutz als Bedrohung sahen, wurde die Behörde selbst in der Gesellschaft zunehmend als Bedrohung gesehen. So schreiben die Autoren auch eine Geschichte der politischen Kultur von der Adenauerzeit bis in die sozialliberale Ära.

 

Informationen

Vorlesungsverzeichnis WiSe 2017/18

  • 040220 Oberseminar: "Native Americans" und "First Nations": Die amerikanischen Ureinwohner in Kanada und in den USA, Di 16-18, Zeitungslesesaal (GA 5/39) (besonders für M.Ed. geeignet)
  • 040169 Hauptseminar: Geschichte der Geheimdienste im Kalten Krieg, Di 12-14, GABF 04/711
  • 040013 Vorlesung: Die USA im transatlantischen Raum, Do 12-14, HGA 30
  • 040242 Kolloquium: Kolloquium zur Geschichte der USA, Mi 18-20
 

Aktuelle Publikationen

Keine Neue Gestapo Reise zum Nordpazifik und um die Welt Lucie-Patrizia Arndt, Ehre den Deutschen vom District Columbia Michael Wala, Weltmacht USA Michael Wala, Kleine Geschichte der USA Jochen Krebber, Württemberger in Nordamerika Heike Bungert, Jan G. Heitmann, Michael Wala, Secret Intelligence in the Twentieth Century Jan Erik Schulte, Michael Wala, Widerstand und Auswärtiges Amt