Aktuelle Informationen
| Widerstand und Auswärtiges Amt Prof. Wala hat zusammen mit Jan Erik Schulte eine hochkarätige Tagung zum Thema Widerstand und Auswärtiges Amt organisiert. Teilnehmer waren u.a. Hans Mommsen, Lucas Delattre, Francis Nicosia und Christopher Browning. Die Beiträge der Tagung werden im Herbst bei Siedler erscheinen. Aus dem Klappentext: Unmittelbar nach Kriegsende entstand der Mythos eines im Auswärtigen Amt breit verortete Widerstands gegen das nationalsozialistische Regime. Jüngere Forschungen haben jedoch gezeigt, wie wenig breit gestreut ein Widerstand unter Hitlers Außenpolitikern tatsächlich war, wie schwierig es ist, eine klare Grenze zwischen Mittäter und Widerständler zu ziehen. Eine geschlossene Opposition „des“ Auswärtigen Amts gegen Hitler hat es nicht gegeben, wohl aber einen Widerstand, bei dem einzelne Angehörige oder Pensionäre des Amts mit Mitgliedern anderer Widerstandszirkel außerhalb des diplomatischen Dienstes konspirierten. Neben prominenten Köpfen des Attentats vom 20. Juli 1944 und Ernst von Weizsäcker widmet sich das Buch vor allem den vergessenen Widerstandskämpfern sowie der Phase der Aufarbeitung nach 1945 und den darin eingewobenen erinnerungspolitischen Herausforderungen. |
![]() Während der Zeit des Nationalsozialismus trugen die meisten Mitarbeiter des Auswärtige Amts die Politik des Regimes mit, aber es gab unter ihnen auch Gegner der NS-Herrschaft. Zum ersten Mal zeigt dieser Band die unterschiedlichen Facetten des Widerstands im Auswärtigen Dienst und bietet anhand von individuellen Beispielen eine Gesamtschau auf Protagonisten und deren Handlungsweisen. |
- Organisationsgeschichte des Bundesamts für Verfassungsschutz,
1950-1975
Seit November 2011 erforschen Prof. Dr. Michael Wala und Prof. Dr. Constantin Goschler die Organisationsgeschichte des Bundesamtes für Verfassungsschutz der Jahre 1950 bis 1975.
In einem Interview für das Online-Portal "Zeitgeschichte Online" sprechen Herr Prof. Goschler und Herr Prof. Wala über ihr Forschungsprojekt. Schwerpunkte des Interviews sind sowohl die rechtlich-organisatorischen Rahmenbedingungen als auch Fragen zur Forschungspraxis sowie der Rolle der Medien.
Am 16. März haben sie einen Zwischenbericht in der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht.
Internetpräsenz des Projekts
Bericht in der Süddeutschen Zeitung vom 11. Nov. 2011 über den Projektbeginn.
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