Herzlich willkommen auf der Homepage des DFG-Projektes "Der Christus patiens und die Poiesis der griechischen Cento-Dichtungen"

 

Kontakt

Ruhr-Universität Bochum
Seminar für Klassische Philologie
Gebäude GB 2/150
Universitätsstraße 150
44801 Bochum
Tel.: 0234/32-22446
griechischecentones@rub.de

 

 

Das Projekt setzt sich die Edition, Kommentierung und Übersetzung der griechischen poetischen Centones von ihren Anfängen in homerischen Reden, aristophanischen Dialogen und hellenistischen Homerparodien bis zu eigenständigen Werken in Form von kleineren und umfangreichen ‚Flickenteppichen‘ in der Kaiserzeit zum Ziel.  Im Mittelpunkt steht die mit 2602 Versen längste und zugleich einzige Cento-Tragödie der Antike, der Christus patiens. Zwei Teilprojekte beschäftigen sich mit der spezifischen Poiesis griechischer Cento-Dichtungen und Fragen der Gattungszuordnung. Ein weiteres mit der Rezeptions- und Wirkungsgeschichte des Christus patiens.

Das Projekt läuft über einen Zeitraum von etwa vier Jahren und soll im Frühjahr 2022 abgeschlossen sein.

 

Interdisciplinary Conference on the Technique of Cento Texts (13.11.-14.11.2020)

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen bei der Ausbreitung des Corona-Virus wurde die ursprünglich im März 2020 angesetzte Tagung mittlerweile in Form einer Online-Veranstaltung am 13. und 14. November 2020 mit zahlreichen internationalen Teilnehmern nachgeholt.

Das Programm der Tagung finden Sie hier.

Die Beiträge der Tagung inklusive einiger zusätzlicher Aufsätze werden in einem Sammelband veröffentlicht, der sich momentan im Druck befindet. Eine Übersicht über die Aufsätze, Abstracts zu diesen sowie weitere Informationen über den Sammelband finden Sie hier.

 

Genre Trouble und kein Ende? – Ein Workshop zu neueren und neuesten Theorien literarischer Gattungen (10.05.-11.05.2019)

Der erste Workshop des Projektes fand im Frühjahr 2019 in Kooperation mit der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien an der Freien Universität Berlin statt und widmete sich unter anderem ausgehend von der Cento-Schreibweise hauptsächlich der Frage nach Form und Funktion literarischer Gattungen.

Eine Nachbetrachtung des Workshops wie auch das Programm finden Sie hier.