Events 2014

Current Events



Conatus und Lebensnot. Berlin, January 15-17, 2015

An international conference of the Mercator Research Group “Spaces of Anthropological Knowledge,” the Ruhr University Bochum Institute for Media Studies, and the Berlin Institute for Cultural Inquiry (ICI).
Conatus and Lebensnot denote "the striving, by which each thing strives to persevere in its being" (Spinoza) and its counter-concept which centers on the need for life, both indicating changing conditions of life which are at the center of media-athropological discussions about the relationship between life and media. With the ascendence of the life sciences, the human has become more than ever the subject of science and the product of its technologies – in fact, in many respects the human has become a being split between living and surviving. The international conference aims at a media-anthropological consideration of these key concepts and seeks to encourage deepened discussion as well as amplified interdisciplinary exchange.
Further information: ICI Berlin

Books Making Us Crazy? Questioning the Psychiatric Canon from Pinel to DSM 5 Livres qui rendent fou ? Interroger le canon psychiatrique de Pinel au DSM-5

Books Making Us Crazy? Questioning the Psychiatric Canon from Pinel to DSM 5
Livres qui rendent fou ? Interroger le canon psychiatrique de Pinel au DSM-5

Venue: EHESS - École des Hautes Études en Sciences Sociales. 105, boulevard Raspail, Paris
Date: 30 September-2 October 2014

  Programme (89.0 kB)

  Poster (91.8 kB)

„Körper und Räume“: Exkurse in die Anthropogeographie.

Interdisziplinäre Tagung am 24. Oktober 2014 an der Ruhr Universität
Bochum
Ort: FNO 02/40 - 46

Konstitutionen diametraler Reflexionen eröffnen sich uns in der Wechselwirkung von Mensch und Raum: so wie sich der Körper im Raum findet, so wirkt der Raum auf den Menschen zurück. Wenn Handlungs- und Denkräume Subjektivierungsprozesse durchlaufen und Akteur-Eigenschaften annehmen, scheint der Mensch in die determinierte Rolle des passiv Unterworfenen, damit im wahrsten Sinne „Subjekt“, zu entgleiten. Die verschwiegene Konvention, die der Mensch eingeht, um sich in die gesellschaftliche Sozialstruktur zu integrieren, scheint nur möglich in einer räumlichen Disziplinierung, Erziehung und Normierungen. Die Vermessung des Menschen im Raum, seine Topographie (z.B. Anthropometrie) führt anscheinend völlig unabdingbar zu emotiven, wissenstheoretischen und machtdiskursiven Dispositionen von Körper/Subjekt zu Raum und umgekehrt. Dabei öffnen sich anthropologische wie topographische Problemkreise, die den Status des Menschen in seiner selbstkontrollierbaren sogenannten Fähigkeit des „freien Willens“ zu erschüttern drohen.

Symposium "1914-Diskurse des Krieges und kriegerische Diskurs

Es gibt wohl nicht viele Jahre, die solche Zäsuren darstellen wie das Umbruchsjahr 1914. In einem Symposium am 20.6.2014 an der Ruhr-Universität Bochum, organisiert von Doktoranden der Mercator Research Group 2 „Räume anthropologischen Wissens“, werden die interdisziplinären Diskurse, welche zum Weltkrieg beitrugen, wie auch diejenigen des Ersten Weltkrieges, welche in ihrer Nachwirkung bis heute zu spüren sind, mit Vorträgen aus den Bereichen der Medien- und Literaturwissenschaft, der Philosophie, Japanologie und Geschichtswissenschaft betrachtet. Das Symposion soll einen möglichst weiten Blick auch für Studenten und fachfremde Interessierte zu diesem durchaus virulenten Thema und ihren kriegerischen Diskursen ermöglichen.

Ankündigung Symposium   (1.2 MB)

MRG 2 Research Colloquium - "Human Objects"

Das Forschungs- und Doktorandenkolloquium der Mercator Research Group gibt die Gelegenheit zur Diskussion laufender Forschungsprojekte. Im Fokus des interdisziplinären Kolloquiums steht die Genese anthropologischen Wissens, die internen und externen Dynamiken sowie die Interferenzen mit verschiedenen Bereichen kultureller Wissensproduktion vom 19. Jahrhundert bis heute. Es werden wissenshistorische, philosophische, literaturwissenschaftliche, medienwissenschaftliche und kulturpsychologische Ansätze zur Erforschung der Produktion und Zirkulation anthropologischen Wissens bearbeitet.

Die nächste Veranstaltungen findet am Dienstag, den 15. Juli im FNO 02/11, 18-20 Uhr statt.

Vortragender: Uwe Wippich (RUB)
Thema: Kardiodisplacements: Vom medialien Schlagen und Wogen des Herzens.




Alle weiteren Termine hier:

Human Objects summer term 2014   (47.4 kB)

9. STUDIENTAG LITERATUR UND WISSENSCHAFTSGESCHICHTE

Das Institut für Deutsche und Niederländische Philologie und die Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule der Freien Universität Berlin laden in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, der Mercator Forschergruppe 2 der Ruhr-Universität Bochum und dem Exzellenzcluster 16 der Universität Konstanz zu einem Blockseminar für NachwuchswissenschaftlerInnen ein, die auf dem Gebiet Literature and Science arbeiten. Der Studientag Literatur und Wissenschaftsgeschichte findet am Freitag, den 4. Juli 2014 von 10:00 bis 19:00 Uhr im Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte statt.

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Fritz Kahn - Der Mensch als Industriepalast

Im Industriemuseum Henrichshütte Hattingen ist derzeit die Ausstellung "Arbeit zeigen" zu sehen. Unter den Exponaten ist Fritz Kahns Poster "Der Mensch als Industriepalast" aus den 1920er Jahren. Miriam Eilers, Doktorandin der Mercator-Gruppe, spricht über die künstlerische Produktion des Posters und dessen Verankerung im historischen Kontext der Weimarer Republik. Der öffentliche Vortrag beginnt am 31. Januar um 19:30h, der Eintritt ist frei.

Programm LWL-Industriemuseum

Research Colloquium "Spaces of anthropological Knowledge" - Doing Things

das Thema des Kolloquiums der Mercator Forschungsgruppe "Räume anthropologischen Wissens" ist dieses Semester "Doing Things". Austin hat bekanntermaßen erläutert, wie Dinge mit Wörtern ‚getan‘ werden, ohne aber den Ding-Begriff in den Fokus seiner Untersuchungen zu stellen. Neben der Aufmerksamkeit auf dem Diskursiven treten heutzutage Materialitäten und Dinge zunehmend in sozial- und geisteswissenschaftlichen Analysen auf. Inspiriert von Austins performativen Ansatz untersucht das MRG2 Kolloquium dieses Semester, wie Dinge 'getan' werden, und nicht nur mit Wörtern. Über jene Dinge, die von jemandem oder durch etwas produziert werden, –hinaus, richtet das Kolloquium mit dem Titel "Doing Things" den Blick auf Dinge, die selbst ‚tun‘. Damit wird die Frage nach der Handlungsträgerschaft gestellt, nach der praktischen Einbettung und Teilnahme von Dingen sowie nach ihren ontischen und epistemischen Existenzweisen. Dinge werden konzeptuell sowie empirisch bearbeitet, u.a. durch Untersuchungen von Roboter im Pflegebereich von Handys von Studierenden, von Social Media sowie von Techniken der psychologischen Forschung.

Program: Doing Things   (45.8 kB)

 

 







Article about the Mercator Research Group in »RUBENS» Newspaper.

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