Sprechstunde
Prof. Dr. Michael Wala

Im Wintersemester 2020/21:

Immer von 14-15 Uhr (und nach Vereinbarung), über Zoom,
an folgenden Tagen:

  • Dienstag, 13. Oktober 2020

 

Kontakt

Ruhr-Universität Bochum
Fakultät für Geschichtswissenschaften
Historisches Institut
Prof. Dr. Michael Wala
Universitätsstraße 150
44780 Bochum
Raum: GA 5/60
Fach-Nr. 182
Tel. +49-234-32-24667
Fax. +49-234-32-14083
Michael.Wala[at]rub.de
gna[at]rub.de

Sekretariat
Victoria Junkernheinrich
Raum: GA 4/157
Tel. +49-234-32-28635
Fax. +49-234-32-14083
bereichssekretariat5[at]rub.de
Informationen zu den Öffnungszeiten

Aktuell

Neue Infos zu den Sprechstundenzeiten im Wintersemester 2020/21:

Prof. Dr Michael Wala bietet regelmäßig dienstags von 14-15 Uhr eine Online Sprechstunde über Zoom an.

Für die Sprechstunde am 13. Oktober 2020 können Sie sich unter folgendem
Link anmelden: https://terminplaner4.dfn.de/quaL5DsbKq3gGHS2.

 

Neue Veröffentlichung von Prof. Dr. Michael Wala:

Die Verortung der Bundesrepublik
Frank Becker / Darius Harwardt / Michael Wala (Hg.)

Spätestens seit der Präsidentschaft Donald Trumps wird in der Bundes-
republik wieder über das Verhältnis zum »Westen« diskutiert.

Doch welche Konzepte, Werte und Zuschreibungen verbergen sich hinter
diesem Begriff?

Räumliche Zuschreibungen und mental maps prägen die politische Ideen-
geschichte der Bundesrepublik in entscheidender Weise. Die Verortung
im »Westen«, in »Europa«, dem »Abendland« oder einem anderen Raum-
konzept wirkt sich auf die Vorstellungen von Zugehörigkeit und Abgrenzung
aus, die historischen Wandlungsprozessen unterliegen.

Die Beiträge des Bandes befassen sich aus verschiedenen Perspektiven
mit diesen Fragen und beleuchten Akteure, Auseinandersetzungen und Entwicklungen.

 

Sprechstunde PD Dr. Charlotte Lerg:

Auch Frau PD Dr. Charlotte Lerg bietet, nach vorheriger Vereinbarung, eine digitale Sprechstunde an.
Hierzu wenden Sie sich bitte an die folgende E-Mail-Adresse: Charlotte.Lerg[at]lmu.de.

 

Studierende veröffentlichen zu Frauenrechtsbewegung(en)

Im Wintersemester 2019/2020 haben Prof. Dr. Rebecca Brückmann und
PD Dr. Charlotte Lerg sich zusammengetan und mit ihren Studierenden gemeinsam einen Blog zum Thema „Feminismus – Beyond the Waves. Die Frauenbewegung(en) in Geschichte und Erinnerung in Großbritannien und den USA“ erarbeitet. Studierende haben so die Möglichkeit erhalten, selbst Texte zu veröffentlichen, Erfahrungen in der Wissenskommunikation zu machen und ihre Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.
So sind biographische Porträts von Feministinnen, Texte zu Frauenwahlrecht, zu Protestbewegungen gegen Diskriminierungen und über den Kampf um Selbstbestimmung über den eigenen Körper entstanden.

Einen Artikel über dieses Projekt finden sie hier.

 

Konferenz der Amerika-HistorkerInnen

Vom 14.-16. Februar 2020 fand in diesem Jahr die von PD Dr. Charlotte Lerg mitorganisierte Konferenz der Historikerinnen und Historiker der Deutschen Gesellschaft für Amerikastudien am Gustav Stresemann Institut in Bad Bevensen statt.

Das Thema der Konferenz war "Reform Movements in U.S. History".

Prof. Michael Wala hielt dort einen Vortrag über Eugenik in den 1920er Jahren, Zwangssterilisation und die Langzeitwirkungen bis in 21. Jahrhundert mit dem
Titel "Better Babies".

Johannes Maria Krickl sprach über “Blazing Paddles,” “Burning River Fest,” and
the U.S. Environmental Movement: Scripting Cleveland as a Sustainable Waterfront City".

 

Forschungsprojekt: „Das Bundesamt für Verfassungsschutz, das Ministerium für Staatssicherheit und die Spionageabwehr im Kalten Krieg“

Prof. Wala untersucht ab Anfang Februar 2019 die Spionageabwehr des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV) in einem unabhängig durchgeführten, kritischen, zeithistorisch fundierten und kontextorientierten Forschungsprojekt.
Für den Zeitraum von 1950 bis 1990 konzentriert sich die Untersuchung auf die Arbeit des BfV gegenüber der Spionage des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Dabei wird die Organisationsgeschichte der Abteilung Spionageabwehr, deren Einbindung in die bundesdeutsche und die transatlantische Sicherheitsarchitektur sowie die operative Arbeit der Spionageabwehr analysiert werden.
Näheres zum Projektdesign finden Sie hier.

Das Forschungsprojekt ist von Februar 2019 bis Ende Juli 2021 auf einen Zeitraum von 30 Monaten angelegt.
Die Ergebnisse werden veröffentlicht.

Prof. Wala wird zur Durchführung der Forschungsarbeiten für das Sommersemester 2019 und das Wintersemester 2019/2020 von
PD Dr. Charlotte Lerg vertreten.

 

Transatlantic PhD Workshop RUB/ CUNY 2018

Zum vierten Mal fand der „Transatlantische Summer Workshop“ mit jeweils neun Doktoranden der Ruhr-Universität und der Graduate School, City University of New York an der Ruhr-Universität statt. Von Professor Wala zusammen mit seinen Kollegen Professor Constantin Goschler (RUB, Zeitgeschichte), Professor John Torpey (CUNY, Graduate Center) und Professor Benjamin Hett (CUNY, Hunter College) vor vier Jahren ins Leben gerufen und u.a. von der RUB Research School und der Max Kade Foundation finanziert, haben die Mitglieder in der vergangenen Woche ihre Forschungsprojekte unter dem gemeinsamen Oberthema „Globalization, Nationalism, and Populism in the Transatlantic World“ diskutiert. Der Historiker und freie Autor Per Leo und Steven Milder, Historiker an der University of Groningen, haben durch anregende Vorträge und Diskussionen zum Gelingen des Workshops beigetragen.

 

DFG-Forschungsprojekt

Sicherheit, Demokratie und Transparenz. NADIS, HYDRA und die Anfänge der elektronischen Datenverbundsysteme in der Bundesrepublik und den USA

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziert ab Sommer 2018 ein umfangreiches Forschungsprojekt zur Untersuchung von Datenverarbeitungs-
systemen in geheimen Nachrichtendiensten von den 1960er bis in die 1980er Jahre. Das von Professor Michael Wala zusammen mit seinem Kollegen Professor Constantin Goschler (Zeitgeschichte) beantragte und im Forschungsschwerpunkt "Sicherheit und Öffentlichkeit" verankerte Projekt soll den in liberalen Demokratien zentralen Konflikt zwischen dem Sammeln privater Daten durch Sicherheitsbehörden, dem das staatliche Sicherheitsversprechen zugrunde liegt, und den gegenläufigen Forderungen der Öffentlichkeit nach Schutz privater Informationen untersuchen. Das hieraus resultierende Spannungsverhältnis stellt die Frage nach dem Vertrauen in demokratische Institutionen und nach den gesellschaftlichen und politischen Aushandlungsprozessen, die die strukturelle Asymmetrie dieser gegenseitigen Visibilisierungsforderungen verändern und angleichen
.

© RUB, Marquard

Dr. Jens Wegener hat als PostDoc an der Professur für die Geschichte Nordamerikas bereits seit Juni 2018 die Arbeit an dem Projekt aufgenommen, Christopher Kirchberg (Zeitgeschichte) wird im Herbst dazustoßen.

Siehe auch die Pressemitteilung der Ruhr-Universität, ein Radiointerview mit Professor Wala und ein Zeitungsartikel mit Professor Goschler zum Projektbeginn.

 

VW-Stiftung bewilligt Forschungskolleg

„Scripts for Postindustrial Urban Futures: American Models, Transatlantic Interventions”

 

Prof. Wala hat zusammen mit Kolleginnen und Kollegen der Universität Duisburg-Essen (Barbara Buchenau, Jens Gurr, Josef Raab), der Ruhr-Universität (Kornelia Freitag) und der TU Dortmund (Randi Gunzenhäuser, Walter Grünzweig) erfolgreich ein Forschungskolleg für sieben DoktorandInnen und eine Post-Doc Stelle eingeworben. Finanziert werden die Kollegiaten als wissenschaftliche Mitarbeiter von der VW-Stiftung mit einer Zuwendung von €1,7 Millionen für einen Zeitraum von vier Jahren, in denen ein Praxisanteil eingeschlossen ist. Das Kolleg findet seinen Platz am Institut für Anglophone Studien der Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Barbara Buchenau ist die Sprecherin.

Analysiert werden Skripte über die Geschichte, Entwicklung und Planung US-amerikanischer Städte, die durch Deindustrialisierung, Schrumpfung und demographische Diversifizierung gekennzeichnet sind. Diese postindustriellen Städte werden aus dem Blickwinkel des Großraums Ruhrgebiet untersucht. Dabei stehen im Zentrum der Forschungsarbeit narrative, figurative und mediale Strategien von Kommunen, Stadtentwicklern, Kreativen und Industrien bei den Bemühungen, Veränderungen herbeizuführen und in nachhaltige und inklusive Stadtplanung und Stadtentwicklung zu integrieren.

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

 

DFG-Forschungsprojekt

Westalliierte Nachrichtendienste und ehemalige Mitglieder von Waffen-SS, Gestapo und Deutscher Wehrmacht im frühen Kalten Krieg. Kooperation, Netzwerke, Kommunikationsstrategien.

Basierend auf Ergebnissen und Vorarbeiten, die durch eine Anschubfinanzierung des Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) möglich gemacht wurden, werden am Lehrstuhl Geschichte Nordamerikas im Forschungsschwerpunkt "Sicherheit und Öffentlichkeit" seit November 2017 Prozesse der Informationsgewinnung und Wissenskonstruktion der amerikanischen Geheimdienste über den noch diffusen Gegner UdSSR nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges herausgearbeitet. Im Fokus steht dabei die Frage, wie ehemalige SS-, Gestapo- und Wehrmachtsangehörige ihre Stellung auf den Wissens- und Deutungsmärkten der unmittelbaren Nachkriegszeit nutzten und so dazu beitrugen, die Gegnerwahrnehmung von ehemaligen Mitgliedern des NS-Regimes zu Kommunisten sowie sowjetischen Spionen zu verschieben und hierdurch selbst als potentielle Gegner unsichtbarer wurden. Bearbeiter des Projekts ist Lutz Heilmann, M.A.

 

Neuveröffentlichung

Jan Hildenhagen: Demokratie als Gefahr für die Republik. Andrew Jackson und warum die USA Tyrannen (nicht) fürchten sollten.

Mit der Präsidentschaft Donald Trumps ist die Frage, wie viel direkten Einfluss das »einfache Volk« im politischen Willensbildungsprozess haben sollte, auf beiden Seiten des Atlantiks präsent. Doch bereits der 7. US-Präsident Andrew Jackson polarisierte und wurde von seinen Anhängern als Kandidat des Volkes und Heilsbringer gefeiert, der gegen eine korrupte Elite vorgehen würde. Auf die Lehren antiker Autoren zurückgreifend und die Geschichte untergegangener Republiken als mahnendes Exempel vor Augen, warfen seine Gegner ihm jedoch vor, eine Gefahr für die Republik darzustellen. Jan Hildenhagen zeigt, dass diese politisch ambivalent diskutierte Frage damit nicht neu ist, sondern von Beginn an maßgeblich zur Demokratisierung der USA  beitrug.

 

Transatlantic Workshop in New York

Anfang August fand der 3. Transatlantic Workshop mit 11 Teilnehmern aus Bochum am CUNY Graduate Center in New York  statt. Im Kontext des Themas "Globalization, Nationalism, and Populism in the Transatlantic World" diskutierten Promovierende beider Universitäten ihre Dissertationsprojekte mit den Professoren Ben Hett (CUNY), John Torpey (CUNY), Constantin Goschler (RUB) und Michael Wala (RUB). Begleitet wurde dies durch eine Reihe von Präsentationen, darunter auch ein Vortrag von Dr. Karen Donfried, President of the German Marschall Fund of the United States, im Deutschen Generalkonsulat in New York.

Transatlantic_Workshop

Michael Wala, Karen Donfried, John Torpey (CUNY), Peter Rosenbaum (UA Ruhr), Patrizia Nobbe (CUNY)

 

Interview mit Prof. Wala

Prof. Wala in einem Interview mit Yun-chen Tsai von Phoenix TV, Hong Kong, über Spionage und internationale Beziehungen.

  • Zum Video geht es hier.

 

Konferenz "Creating and Challenging the Transatlantic Intelligence Community"

Die von Prof. Wala mit Kollegen in Washington, D.C., organisierte Konferenz "Creating and Challenging the Transatlantic Intelligence Community" vom 30. März bis 1. April 2017 ist von der amerikanischen Fernsehstation C-Span aufgezeichnet und gesendet worden. Die Sendungen können hier abgerufen werden:

Bilder der Konferenz finden sich hier.

 

Videoveröffentlichung eines Vortrags

Prof. Wala hielt am 24.Oktober 2016 in New York anlässlich der Konferenz "Negotiating Security in Europe and the United States, 1945-2015" einen Vortrag. Das Video der Präsentationen ist nun veröffentlicht worden.

 

Informationen

Vorlesungsverzeichnis WiSe 2020/21

Bitte beachten Sie, dass einige der Lehrveranstaltungen nach wie vor über Zoom und Moodle stattfinden.

 

  • Hauptseminar: Transatlantische Geschichte als Nachrichtendienstgeschichte des 20. Jahrhunderts,
    Di 10-12 Uhr, in GA 03/49.
  • Oberseminar: „Indianer“-politik der USA,
    Di 14-16 Uhr, über Zoom.
  • Kolloquium: Kolloquium zur Geschichte der USA,
    Mo 18-20 Uhr, in GABF 04/514.
  • Vorlesung: Die USA und Kanada im 19. Jahrhundert,
    Mo 14-16 Uhr, abrufbar in Moodle.
 

Aktuelle Publikationen

wala-otto john Transforming Occupation Reise zum Nordpazifik und um die Welt Lucie-Patrizia Arndt, Ehre den Deutschen vom District Columbia Michael Wala, Weltmacht USA Michael Wala, Kleine Geschichte der USA Jochen Krebber, Württemberger in Nordamerika Heike Bungert, Jan G. Heitmann, Michael Wala, Secret Intelligence in the Twentieth Century Jan Erik Schulte, Michael Wala, Widerstand und Auswärtiges Amt