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Internationale Konferenz "Ari und das Laurion von prähistorischer Zeit bis heute"





Vom 1. bis 3. November 2019 veranstalteten Dr. Frank Hulek (Universität zu Köln) und Prof. Dr. Hans Lohmann (RUB) am Institut für Archäologische Wissenschaften der Ruhr-Universität Bochum eine internationale Konferenz zum Thema »Ari und das Laurion von prähistorischer Zeit bis heute«. Die Veranstalter freuen sich, dass es ihnen gelungen ist, die führenden Vertreter auf dem Gebiet der Laurion-Forschung in Bochum zusammenzubringen.

Referenten aus fünf europäischen Ländern – aus Belgien, Deutschland, England, Frankreich und Griechenland – sowie aus Australien stellten in 22 Vorträgen neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum Laurion vor, dem bedeutendsten Bergbaurevier der griechischen Antike.

Das Laurion erstreckt sich im Süden der attischen Halbinsel über ca. 80 km² und bildet mit seinen antiken Gruben, Aufbereitungsanlagen, Siedlungen, Nekropolen und Heiligtümern eine einzigartige, fossilisierte Bergbaulandschaft. Trotz mancher moderner Zerstörungen ist das Laurion immer noch ein Kulturdenkmal von Weltrang, über dessen Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO Ende November 2019 auf einer Konferenz in Athen beraten wird.

Den Auftakt bildete am 31.10. eine Führung durch die neu eröffnete montanarchäologische Sammlung des Deutschen Bergbaumuseums, die bei den Kongressteilnehmern auf großes Interesse stieß. Am 1.11. eröffnete Prof. Dr. Stefan Brüggerhoff vom DBM die Konferenz. Die Themen umfassten das gesamte Spektrum der mittlerweile über 200 Jahre alten Laurion-Forschung von der Alten Geschichte über die Archäologie und Archäometrie bis hin zu montanarchäologischen und naturwissenschaftlichen Fragen. Konferenzsprache war Englisch, was entscheidend dazu beitrug, die wichtigen neuen Erkenntnisse und Entdeckungen vor allem der griechischen Kollegen einer breiteren wissenschaftlichen Öffentlichkeit zu vermitteln.