Forschungskolloquium Donnerstag 01.12.2016

GAFO 05/609
fällt aus.

Donnerstag 08.12.2016

EEG Correlates of Change Detection and Continuous Working Memory Capacity
Daniel Labbé, RUB

neues auf dem Vpn stunden Markt

15 VpN Stunden oder 80 €

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neues auf dem Vpn stunden Markt

4 VPn Stunden

Wir suchen jederzeit ProbandInnen zur Teilnahme an unseren EEG-Studien zum Thema Arbeitsgedächtnis.

Bitte schreiben Sie bei Interesse eine E-Mail an:

participate@supercognize.com

Daniel Labbé, M.Sc.

Episodic Memory Retrieval Functionally Relies on Very Rapid Reactivation of Sensory Information.

Waldhauser GT, Braun V, Hanslmayr, S (2016)

J Neurosci. 2016 Jan 6;36(1):251-60

Episodisches Gedächtnis ist schneller als gedacht Reaktivierung von Sinnesinformationen ist entscheidend für erfolgreiches Erinnern Ergebnisse rütteln an Modellen des Langzeitgedächtnisses Vergangene Ereignisse zu erinnern, könnte im Gehirn schneller vonstattengehen als zuvor gedacht. Das berichten Forscher der Ruhr-Universität Bochum und University of Birmingham im „Journal of Neuroscience“. Mit diesen Ergebnissen stellt das Team bisherige Vorstellungen vom Langzeitgedächtnis infrage.

http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2016/pm00003.html.de

Ein Beitrag auf : http://www.deutschlandradiokultur.de

Rhythmic Working Memory Activation in the Human Hippocampus

Leszczynski M, Fell J, Axmacher N (2015)

pdfCellrep.2015.09.081

Wenn Menschen eine Information für kurze Zeit im Kopf behalten, benötigen sie dafür das Arbeitsgedächtnis. Die zugrunde liegenden Hirnprozesse sind deutlich komplexer als bislang gedacht. Zwei Gehirnzustände müssen sich rhythmisch abwechseln, um eine Information aufrechtzuerhalten.

Arbeitsgedächtnisprozesse komplexer als gedacht

 

Reduced grid-cell–like representations in adults at genetic risk for Alzheimer’s disease

Kunz L, Navarro Schröder T, Lee H, Montag C, Lachmann B, Sariyska R, Reuter M, Stirnberg R, Stöcker T, Messing-Floeter PC, Fell J, Doeller CF, Axmacher N (2015)

pdf, Science, 350:430-433

Junge Erwachsene mit genetisch erhöhtem Alzheimer-Risiko haben veränderte Aktivierungsmuster in einer Hirnregion, die wichtig für die räumliche Navigation ist. Das berichten Forscher der Abteilung für Neuropsychologie zusammen mit Kollegen in Nimwegen, Bonn und Ulm in „Science“.

Alzheimer-Risiko beeinträchtigt Navi des Gehirns

 

Link zu einem Kommentar in Science

Link zu einem Kommentar in Nature

Hippocampus ist bei Konflikten besonders aktiv

Nicht nur für das Langzeitgedächtnis ist der Hippocampus im Schläfenlappen des Gehirns verantwortlich. Forscher zeigten nun erstmals, dass er auch am schnellen und erfolgreichen Lösen von Konflikten beteiligt ist.

Das Team um Prof. Dr. Nikolai Axmacher von der Ruhr-Universität Bochum (RUB) berichtet gemeinsam mit Kollegen vom Universitätsklinikum Bonn sowie aus Aachen und Birmingham in der Zeitschrift „Current Biology“.

http://aktuell.rub.de/meldung/2015/08/meld02866.html.de

 

VP Stunden:

Interesse an einem spannenden EEG-Experiment zum Arbeitsgedächtnis teilzunehmen und
gleichzeitig 2 VP-Stunden zu kassieren?
Dann schreib eine Mail an daniel.labbe@rub.de oder melde dich telefonisch unter 0234 32 24631.
Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

 

Ratgeber für Angehörige mit Schädel-Hirnverletzung

Abschlussarbeit für den Master / Bachelor zu vergeben.

Die Arbeitseinheit Neuropsychologie vergibt eine Masterarbeit bzw. Bachelor Arbeit, die von 2 Studierenden zu bearbeiten ist. Im Rahmen dieser soll ein Ratgeber für Angehörige mit Schädel-Hirnverletzung erstellt und evaluiert werden. Die Evaluation würde in der Klinik Holthausen in Hattingen stattfinden. Interessierte melden sich bitte bei Prof. Dr. Boris Suchan (32 27575) oder boris.suchan@rub.de

 

"Verbindungsfehler" im Gehirn von Magersüchtigen

Zwei Hirnregionen, die für die Wahrnehmung von Körperbildern entscheidend sind, arbeiten bei Magersüchtigen nicht richtig zusammen. Je schwächer die Verbindung, desto dicker fanden sich die Frauen. Weiterlesen

 

Weihnachtsfeier Teil 2

Kontakt:

Ruhr-Universität Bochum

GAFO Ebene 05, Räume 606-616

Universitätsstr.150

44780 Bochum
Tel. 0234/32 28674
Fax. 0234/32 14622
neuropsy@ruhr-uni-bochum.de

 

Congenital prosopagnosia is associated with a genetic variation in the oxytocin receptor (OXTR) gene: An exploratory study.

Cattaneo Z, Daini R, Malaspina M, Manai F, Lillo M,Fermi V, Schiavi S, Suchan B, Comincini S.
Neuroscience. 2016 Sep 28;339:162-173

Gesichtserkennungsdefizite, die als Prosopagnosie (d.h. Gesichtsblindheit) bezeichnet werden, können sich während der Entwicklung manifestieren, ohne dass eine Hirnverletzung vorliegt. Man spricht hier von einer angeborenen Prosopagnosie. Es wird geschätzt, dass etwa 2,5% der Bevölkerung davon betroffen sind. Es wird ebenso diskutiert, dass die Probleme in der Gesichterverarbeitung in ihrer Schwere variieren. Die genetischen Grundlagen dieser Störung sind nicht bekannt. In der vorliegenden Studie haben wir die genetischen Assoziationen zwischen Einzel-Nukleotid-Polymorphismen (SNPs) im Oxytocinrezeptorgen (OXTR) und der Prosopagnosie untersucht. Wir fanden Hinweise für eine Verbindung zwischen den gemeinsamen genetischen Varianten rs53576 und rs2254298 OXTR SNPs und der angeborenen Prosopagnosie. Diese Befunde konnten auch an einer zweiten Kohorte von Prosopagnostikern aufgezeigt werden. Die Daten geben erste Hinweise auf die Beteiligung von OXTR an einer relevanten kognitiven Beeinträchtigung, deren genetische Basis noch weitgehend unerforscht ist.

Bestgen A-K, Schulze P, Kuchinke L, Suchan B, Derdak T, Otto T, Jettkant B, Sucker K (2016)
An extension of olfactometry methods: An expandable, fully automated, mobile, MRI-compatible olfactometer
J Neurosci Methods 261: 85-96
Ein wesentlicher Grund für die geringe Anzahl an fMRI Studien zu unserem Geruchssinn, im Gegensatz zu den anderen Sinnen, ist die Schwierigkeit der Präsentation von Gerüchen im MRT. Das neue Olfaktometerdesign löst diese Schwierigkeiten, so dass in einer Pilotstudie Aktivierungen im piriformen Cortex, OFC und der Amygdala gefunden werden konnten. Die Aktivierung in diesen Regionen, die mit der Geruchsverarbeitung assoziiert werden, bestätigt die Funktionalität des Olfaktometers.

Bis zum 26. Februar frei erhältlich unter:

http://authors.elsevier.com/a/1SKoMbXTOcv5F

Oehrn CR, Baumann C, Fell J, Lee H, Kessler H, Habel U, Hanslmayr S, Axmacher N. (2015)
Human Hippocampal Dynamics during Response Conflict.
Curr Biol . 25:2307-13.
Der Hippocampus ist wichtig für das Gedächtnis. Zusätzlich zeigen wir hier das erste mal, dass er auch eine Rolle für das Lösen kognitiver Konflikte spielt.

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Staresina BP, Bergmann TO, Bonnefond M, van der Meij R, Jensen O, Deuker L, Elger CE, Axmacher N, Fell J. (2015)

Hierarchical nesting of slow oscillations, spindles and ripples in the human hippocampus during NREM sleep.
Nat Neurosci. 18:1679-86.

Was passiert während des Schlafes in der Gedächtnisregion des Gehirns? Invasive EEG-Ableitungen bei Epilepsiepatienten zeigen, dass Oszillationen in 3 verschiedenen Frequenzbändern zeitlich eng koordiniert auftreten.

Watrous AJ, Deuker L, Fell J, Axmacher N. Phase-amplitude coupling supports phase coding in human ECoG. (2015)
Elife (eLife. 2015; 4: e07886).

Was ist der neuronale Code des Gehirns? Mittels invasiver EEG-Ableitungen bei Epilepsiepatienten haben wir gefunden, dass einzelne Kategorien durch Phasen von EEG-Oszillationen repräsentiert werden.

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Nimmrich V, Draguhn A, Axmacher N. (2015)
Neuronal Network Oscillations in Neurodegenerative Diseases. Neuromolecular Med. 17:270-84.
Dieser Artikel gibt einen Überblick über charakteristische Veränderungen von EEG-Oszillationen bei neurodegenerativen Erkrankungen - v.a. bei der Alzheimer-Demenz. read more

Thoma P, Norra C, Juckel B, Suchan B, Bellebaum C (2015)
Performance monitoring and empathy during active and observational learning in patients with major depression.
Biological Psychology.109:222-31.
Patienten mit einer Depression waren hinsichtlich des aktiven und Beobachtungslernens anhand von positiven und negativen Rückmeldungen beeinträchtigt. Die sogenannte "Feedback-Related Negativity (FRN)", eine elektrophysiologische Komponente, die mit dem rückmeldungsbasierten Lernen in Zusammenhang steht, war bei diesen Patienten vermindert. Eine erhöhte Tendenz, sich habituell empathisch in andere Menschen hineinzuversetzen, korrelierte dabei mit den verminderten FRN-Amplituden in der Patientengruppe.

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Thoma P, Schmidt T, Juckel G, Norra C & Suchan B (2015).
Nice or Effective? Social Problem Solving Strategies in Patients with Major Depressive Disorder.
Psychiatry Research. 228:835-42

Depressive Patienten zeigen Schwierigkeiten bei der freien Generierung sozial verträglicher und gleichzeitig praktisch effektiver Lösungsstrategien für schwierige Interaktionssituationen, aber sind dazu
in der Lage, die optimalen Lösungen aus einer Reihe von vorgegebenen Alternativen zu erkennen. Bessere exekutive Leistungen und höhere Empathiewerte im Selbstbericht hängen dabei mit einer verbesserten
Fähigkeit zur Generierung von optimalen sozialen Problemlösungen zusammen.

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Zhang H, Fell J, Staresina BP, Weber B, Elger CE, Axmacher N (2015)

Gamma power reductions accompany stimulus-specific representations of dynamic events.
Current Biology. 25:635-40.

Stimulusspezifische räumliche Repräsentationen wurden aus intrakraniellen EEG-Daten extrahiert. Präzisere Repräsentationen gingen mit verminderter EEG-Aktivität im hochfrequenten (gamma) Bereich einher.

 

Haeger A, Lee H, Fell J, Axmacher N. (2015)Selective processing of buildings and faces during working memory: the role of the ventral striatum.
Eur J Neurosci. 41:505-13
FMRT-Daten legen nahe, dass selektive Aufrechterhaltung mit einer verminderter Prozessierung irrelevanter Information zusammenhängt, nicht aber einer zunehmenden Prozessierung relevanter Information. read more

 

Thoma P, Edel MA, Suchan B, Bellebaum C (2015).
Probabilistic reward learning in adults with attention deficit hyperactivity disorder – an electrophysiological study.
Psychiatry Research. 225:133-44

EEG-Befunde zeigen eine generell erhöhte "feedback-related negativity (FRN)" in Kombination mit reduzierten Lernleistungen sowohl während des aktiven als auch während des beobachtungsassoziierten Belohnungslernens.

 

Soria Bauser D, Schriewer L, Suchan B (2015)
Dissociation between the behavioral and electrophysiological effects of the face and body composite illusions
British Journal of Psychology. 106(3):414-32

Die Ergebnisse der aktuellen Studie zeigen, dass Gesichter, nicht aber Körper, holistisch verarbeitet werden. Die holistische Gesichterverarbeitung findet 200 ms nach der Reizwahrnehmung statt.

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