Forschung

Meine Forschungsschwerpunkte sind die Sozial-, Kultur- und Raumgeschichte Nordamerikas, insbesondere die Geschichte von Grenzgebieten und Transkulturalität, Südstaaten-Geschichte, afroamerikanische Geschichte, die Geschichte von Race und Ethnizität und Geschlechtergeschichte.

Mein erstes Buch-Manuskript, „Massive Resistance and Southern Womanhood,“ untersucht die Sozial- und Kulturgeschichte sowie die intersektionalen Verflechtungen weißer segregationistischer Frauen in der „Massive Resistance“-Bewegung der 1950er und 1960er Jahren in Arkansas, Louisiana und South Carolina. Die komparative Studie analysiert den Aktivismus und die Rollen von Frauen in der segregationistischen Gegenbewegung zur Schwarzen Bürgerrechtsbewegung unter Bezugnahme auf verschiedene soziale Differenzkategorien wie sozialer Schicht, Region, Alter, Religionszugehörigkeit, mediale Repräsentation und geschlechtsspezifische Selbstverständnisse.

Das aktuelle Forschungsprojekt, „Empires and Belonging: Mixed Race People(s) and Racial Codifications in North America“ analysiert die Geschichte rassifizierter Taxonomien and Kodifizierungen im Zusammenhang mit territorialer Expansion und Grenzgebieten in Nordamerika. Dabei werden Prozesse der Kreolisierung, Transkulturalität und Ambiguität im Bezug auf Sozial- und Raumgeschichte vom späten 18. Bis ins frühe 20. Jahrhundert untersucht, insbesondere die Repräsentationen, Selbstverständnisse und Alltagspraxen derjenigen Akteur*innen, die sich selbst als „mixed race“ begriffen oder so klassifiziert wurden. Als Fallstudien dienen hier Genizaros und Mexikaner*innen mit mestizo-Erbe in New Mexico und Métis in Monatana und North Dakota.