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Welcome to the Institute of
Arabic and Islamic Studies

Arabistik und Islamwissenschaft zählen zu den sogenannten „kleinen Fächern“, beschäftigen sich aber mit einem großen Themengebiet, nämlich den Sprachen, Gesellschaften und Kulturen, die von der Weltsprache Arabisch und der Religion des Islam geprägt wurden.

Unser Zugang zu diesem Themengebiet ist historisch-kritisch, kulturwissenschaftlich und bekenntnisneutral. In Lehre und Forschung stehen wir in engem Austausch mit anderen Disziplinen der Geistes- und Sozialwissenschaften – wofür die Ruhr-Universität als reformorientierte Campusuniversität besonders gut geeignet ist.

Unsere Bachelor- und Masterstudiengänge haben drei Schwerpunkte:

  • Der Schwerpunkt „Arabistik“ behandelt insbesondere die Geschichte der Wissenschaften in arabischer Tradition. Dazu gehören Philosophie und Naturwissenschaften, aber auch Rechts-, Sprach- und Literaturwissenschaft.
  • Der Schwerpunkt im Bereich „Islamwissenschaft“ liegt auf Neuzeit und Moderne. Im Vordergrund stehen dabei Geschichte, Kultur und Politik in den Gesellschaften Westasiens und Nordafrikas sowie islamische Geistesgeschichte.
  • Der Schwerpunkt „Turkologie“ beschäftigt sich mit osmanisch-türkischer sowie modern-türkischer Literatur und Kultur, einschließlich Manuskript- und Buchkulturen im Osmanischen Reich und der Republik Türkei.

Was zeichnet das Studium in Bochum aus?

Wir bieten eine fundierte Ausbildung im Arabischen und wahlweise in einer der beiden anderen klassischen Kultursprachen des Islam: Persisch und Türkisch.

Unsere Lehre ist eng verknüpft mit aktuellen Forschungsprojekten. In Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen der Ruhr-Universität vermitteln wir ein breites Spektrum an Theorien und Methoden, u.a. Theorien der Sozial-, Sprach- und Kulturwissenschaften, Statistik und Methoden der Digital Humanities. Dies eröffnet innovative wissenschaftliche Perspektiven sowie zusätzliche Chancen auf dem Arbeitsmarktt.

Wer in Bochum studiert, kann zugleich sehr international studieren. Dafür sorgen Austauschprogramme mit Universitäten in arabischen Ländern, Israel und in der Türkei.

Arabischlehre in veränderten Zeiten

Die Herausforderungen durch Corona hatten auf die Lehrveranstaltungen für Arabisch an unserem Seminar für Arabistik und Islamwissenschaft insgesamt eher positive Auswirkungen. Da wir bereits seit etwa 10 Jahren kontinuierlich an der Digitalisierung unserer Lehrmedien arbeiten, konnten die Präsenzveranstaltungen sehr kurzfristig auf interaktive Videokonferenzen und virtuelle Lehrmaterialien umgestellt werden, was auch eine deutlich verbesserte Inklusion von Studierenden mit familiären Verpflichtungen ermöglichte. Nach der Ergänzung unseres Portfolios um Arabisch in den modernen Massenmedien evaluieren wir derzeit die Chancen und Risiken des Einsatzes von generativer Künstlicher Intelligenz als Unterstützung für unsere Studierenden.

Womit beschäftigen sich die Fächer Arabistik und Islamwissenschaft? Was zeichnet das Studium in Bochum aus? Unser Institut präsentiert sich, gemeinsam mit den anderen Instituten der Fakultät, in einem Video. Die Institutsvideos sind als Playlist auf Youtube verfügbar: https://www.youtube.com/playlist?list=PLFnFu8uZNMzFXc69vFJfyNtPLThzdr4Fj".

Den gesamten virtuellen Rundgang finden Sie hier: https://www.thinglink.com/card/1576165111440080898 (wenn Sie sich bis zum GB Gebäude durchklicken, erscheint dort ebenfalls der direkte Youtube Link).

News


NISIS Study Day “Islamic Philosophy?” 12 April 2024

Die Radboud University in Nijmegen, Holland, bietet eine Vortragsreihe an im Rahmen der "Netherlands Interuniversity School of Islamic Studies" (bitte beachten Sie die Anmeldefrist).

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Neuer Special Issue von Oriente Moderno: Quête des ansāb et quête des ašrāf dans le monde arabe (XV e-XX e siècle)

One hundred years after Lévi-Provençal’s Les Historiens des Chorfa and almost twenty-five years after Oriente Moderno’s founding issue on sādāt and ašrāf, a new special issue of Oriente Moderno, edited by Catherine Mayeur-Jaouen, is devoted to the “quest for ansāb”, along with the quest for ašrāf. Modern and contemporary history is still relatively neglected in a field of research favored by medievalists and ethnologists. This project aims to reflect on the links between genealogical science, the writing of history and the question of ašrāf, at a time of religious politics, imperial politics and the construction of modern states. The special issue includes contributions by Stefan Reichmuth on "The Infinite Task of Genealogy: Some Notes and Observations on Murtaḍà al-Zabīdī (d. 1205/1791) as a Commentator of al-ʿAmīdī al-Naǧafī and His al-Mušaǧǧar al-Kaššāf (Late 9th&15th-Early 10th/16th Century" and by David Jordan "Abū l-Hudà al-Ṣayyādī (1850-1909), the niqābat al-ašrāf, and Sufism between Sunnah and Šīʿah in Late Ottoman Iraq (Šarīfism in Modernity I)".

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Roundtable Iraq Twenty Years after the US Invasion: Memory Politics, Governance, and Protests im International Journal of Middle East Studies (IJMES)

20 Jahre nach dem Sturz Saddam Husseins im Irak, beleuchtet dieser Rountable, herausgegeben von Eckart Woertz (GIGA INstitut Hamburg) und Achim Rohde (Universität Hamburg), die jüngste irakische Geschichte und die aktuellen Entwicklungen mit Blick auf die Erinnerungspolitik im Kontext der sich wandelnden Regierungsmechanismen und der sich entwickelnden zivilgesellschaftlichen Akteure. Alle Beiträge einer neuen Generation von Irakforscher*innen, unter anderem von David Jordan über State and Religion in Iraq: The Sufi Insurgency of the Former Baʿth Regime in Historical Context, sind als open access frei verfügbar!

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