Veranstaltungen

Veranstaltungen 2017



Konferenz "Kant and Global Poverty" vom 05. - 07.10.2017

In Zusammenarbeit mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen organisiert der Lehrstuhl für Praktische Philosophie eine dreitägige Konferenz unter dem Titel "Kant and World Poverty". Organisiert wird die Veranstaltung von Prof. Corinna Mieth (Ruhr-Universität Bochum) und Martin Sticker (Trinity College Dublin, Irish Research Council funded Postdoc). Die Konferenz findet vom 05. bis 07.10.2017 statt und steht allen Interessierten offen.

Bitte setzen Sie uns von Ihrem Interesse per Mail an Martina.Tomczak@ruhr-uni-bochum.de in Kenntnis. Die Anmeldung ist kostenlos. Für Nachfragen schreiben Sie gerne an stickerm@tcd.ie.

Vorläufiges Programm

October 5th
13.30 – 14.45: Elizabeth Ashford: “The allowing of severe poverty as the discarding of persons’ lives”.

15.00 – 16.15: Klaus Steigleder: “Kant and positive duties”.

16.30 – 17.45: Corinna Mieth: “World Poverty and positive Duties”.

18.00 – 19.15: Heather Widdows: "A public goods approach to global health and justice".

October 6th
9.30 – 10.45: Alessandro Pinzani: “Beati Possidentes? Kant on Inequality and Poverty”.

11.00 – 12.15: Claudia Blöser: “What must we hope? The impact of hope in development economics”.

12.30 – 13:45: Georg Lohman: “Is there a Kantian, republican argument against poverty?”.

13.45: Break

15.00 – 16.15: Anna Wehofsits: “On Rationalizing”.

16.30 – 17.45: Martin Sticker: “Kant, Emergency and Latitude”.

18.00 – 19.15: Sarah Holtman: “Beneficence and Civic Respect: Some Reflections on Kantian Citizenship”.

October 7th
9.30 – 10.45: Maike Albertzart: “Kant and fantastic virtue”.

11.00 – 12.15: Reza Mosayebi: “Kant's 'honestas iuridica' and the Poor”.

12.30 – 13:45: Alice Pinheiro Walla: “Right, not Beneficence: Kantian ideas for
a new understanding of Global Justice”.

13.45: Break

15.00 – 16.15: Christoph Bambauer: “Autonomy, Poverty, and Human Rights”.

16.30 – 17.45: Onora O’Neill: “Realism about Justice: some differences between Kant's political philosophy and contemporary human rights approaches”.




Additional participants and Commentators:

Dieter Schönecker (Siegen)
Gözde Yıldırım (Boğaziçi University, Istanbul)
Lucas Thorpe (Boğaziçi University, Istanbul)
Pauline Kleingeld (Groningen)
Zubeyde Karadağ Thorpe (Hacettepe Üniversity, Ankara)

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EELP Summer School "Michael Blake on Migration" mit Michael Blake vom 10.-14.07.2017

Die diesjährige Summer School des Master Ethics - Economics, Law and Politics widmet sich dem Thema der Migration. Im Fokus steht die Position des Philosophen Michael Blake der University of Washington, der seine Überlegungen persönlich in einer Woche intensiven Austauschs zur Diskussion stellt. Stattfinden wird die Summer School im Tagungszentrum Beckmanns Hof. Mit beteiligt sind zudem die Universität Duisburg-Essen, die Technische Universität Dortmund sowie das Kulturwissenschaftliche Institut Essen.

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Veranstaltungen 2016




Forschungsprojekt "Ethik der Immigration"

Der Lehrstuhl für Praktische Philosophie mit besonderer Berücksichtigung der Politischen Philosophie und der Rechtsphilosophie ist Teil des Forschungsprojekts "Ethik der Immigration". Das Projekt zielt auf ein präziseres und adäquateres Verständnis eines globalen Rechts auf Bewegungsfreiheit ab: Wer darf unter welchen Bedingungen kommen oder zurückgewiesen werden? – eine Frage, die nicht nur philosophisch wichtig ist, sondern im Zentrum aktueller politischer und gesellschaftlicher Kontroversen steht. Dazu soll geklärt werden, ob die Stärke bzw. die Grenzen dieses Rechts von Gründen für Migration oder von Realisierungsbedingungen abhängen und was daraus für die Methode und normative Perspektive einer Ethik der Immigration folgt. Zu diesem Zweck soll die politik-, sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Forschung zu Migration hinsichtlich ihrer normativen Bedeutung analysiert werden. Die Arbeitshypothese ist dabei, dass sich ein Recht auf Bewegungsfreiheit nur unter Berücksichtigung der empirisch zu erfassenden Gründe für Migration und für deren Einschränkung angemessen bestimmen lässt. Eine detaillierte Projektbeschreibung finden Sie hier.

Das Forschungsprojekt wird kooperativ von der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen Universität Dortmund, der Universität Duisburg-Essen und des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen durchgeführt. Gefördert wird das Projekt durch das Mercator Research Center Ruhr.

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Internationaler Workshop "Kant and World Poverty" vom 04. bis 05. April 2016

In Kooperation mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen organisiert der Lehrstuhl für Praktische Philosophie mit besonderer Berücksichtigung der Politischen Philosophie und der Rechtsphilosophie den zweitätigen internationalen Workshop "Kant and World Poverty". Die Veranstaltung wird im Comeniusraum GA 2/41 der Ruhr-Universität Bochum stattfinden.

Programm:

Monday, April 4, 2016

09:45 am Corinna Mieth (Ruhr-University Bochum)/Martin Sticker (University of Göttingen)
– Opening Remarks –

10:00 am Oliver Sensen (Tulane University)
Why should I help others?

11:15 am – 11.30 am Coffee Break

11:30 am – 12:45 pm Alice Pinheiro Walla (Trinity College Dublin)
Requirements of Rationality in Kant's Ethics: The Case of Beneficence

12:45 pm – 02:00 pm Lunch Break

02:00 pm – 15:15 pm Kate Moran (Brandeis University)
Neither Justice nor Charity? Kant on ‘General Injustice’

15:15 pm – 16:30 pm Martin Sticker (University of Göttingen)
Kant in the Shallow Pond – Easy Rescue and the Role of Emergency for Kant’s Ethics

16:30 pm – 17:00 pm Coffee Break

17:00 pm – 18:15 pm Jens Timmermann (University of St Andrews)
Is it demeaning to help someone out of pity?

Tuesday, April 5, 2016

10:00 am Corinna Mieth (Ruhr-University Bochum)
Two Problems in the Kantian Conception of Positive Duties

11:15 am – 11.30 am Coffee Break

11:30 am – 12:45 pm Thomas Mertens (Radboud University Nijmegen)
Kant on special obligations in the Metaphysics of Morals

12:45 pm – 02:00 pm Lunch Break

15:15 pm – 16:30 pm Maike Albertzart (HU Berlin)
Parfit, Kant and the Problem of Imperceptible Differences

16:30 pm – 17:00 pm Coffee Break

17:00 pm – 18:15 pm Alessandro Pinzani (Florianopolis, Bochum)
The Phantom of Freedom

Respondents and further participants:

Anna Wehofsits (LMU)
Stefano Lo Re (University of St Andrews)
Michael Walschots (University of Western Ontario)
Parttyli Rinne (University of St Andrews)
Martin Brecher (Mannheim)
Nora Kassan (Bochum)
Ido Geiger (Ben-Gurion University of the Negev)

Organisation:
Corinna Mieth
Martin Sticker

Kontakt:
Martina Tomczak (Martina.Tomczak@rub.de)

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Internationale Konferenz "Wyh People Migrate" vom 18.-19. Februar 2016

Die Ursachen und Gründe für Migration sind offensichtlich relevant für die normative Bewertung und die Rechtfertigung von Ansprüchen, die Migranten erheben, wenn es um den Kontext ihrer Herkunft und Ziele geht. Einige Gründe erzeugen strikte Verpflichtungen, während andere zu überhaupt keinen Ansprüchen führen. Und manche Gründe, die auch durch die Aufnahmestaaten selbst erschaffen wurden, können Ausgleichsforderungen hervorbringen. Gleichzeitig können Gründe, die unabhängig von den Aufnahmestaaten sind, zu vollkommen anderen Ansprüchen und Verpflichtungen führen.
Diese internationale Konferenz hat das Ziel, Juristen und Sozialwissenschaftler, die sich mit (erzwungener) Migration befassen, mit politischen Philosophen zusammenzubringen, die sich für die Ethik sowie die politischen Implikationen der Migration interessieren. Die Tagung konzentriert sich dabei auf fünf Schwerpunktthemen:


Was sind die Ursachen und Gründe für Migration in all den Formen, in denen sie heute in Erscheinung tritt?
Was sind plausible Kategorien für die Ursachen/Gründe und/oder Komplexe, die zur Debatte stehen?
Sind Ursachen/Gründe relevant im Hinblick auf die Verpflichtungen gegenüber Migranten?
Wie lässt sich die Beziehung zwischen der deskriptiven/erklärenden Adäquatheit der Gründe/Ursachen/Komplexe und ihrer normativen Rolle fassen?
Wenn es eine Beziehung zwischen der deskriptiven/erklärenden Adäquatheit der Gründe/Ursachen/Komplexe und ihren möglichen normativen Implikationen gibt, sollte die normative Bewertung eher auf die Verpflichtung ausgerichtet sein, Ursachen zu bekämpfen oder darauf, Migranten aufzunehmen und zu unterstützen?

Die Konferenz ist Teil des MERCUR Forschungsprojekts „Ethik der Immigration“, welches von Philosophen und Politikwissenschaftlern der Universität Duisburg-Essen, der Ruhr-Universität Bochum und der TU Dortmund sowie dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) und der Universitätsallianz Ruhr (UAR) auf den Weg gebracht wurde. Das Projekt soll die normative Diskussion von migrationsbezogenen Themen fördern, indem rechtliche und sozialwissenschaftliche Perspektiven auf Migration, die Aufnahmefähigkeit von Staaten sowie die Auswirkungen auf das soziale und kulturelle Leben in die philosophische Debatte eingebracht werden.

Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr. Corinna Mieth (Ruhr-Universität Bochum)
Prof. Dr. Andreas Niederberger (Universität Duisburg-Essen)
Prof. Dr. Volker Heins (Kulturwissenschaftliches Institut Essen)
JunProf. Dr. Christian Neuhäuser (Technische Universität Dortmund)

in Kooperation mit Prof. Dr. Galya Ruffer (Center for Forced Migration Studies, Northwestern University, Illinois, USA)

ReferentInnen:
Paula Banerjee (Calcutta Research Group), Tendayi Bloom (Yale University), Jan Brezger (Freie Universität Berlin), Nergis Canefe (York Univesity Toronto), Andreas Cassee (Freie Universität Berlin), Frank Dietrich (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf), Johanna Gördemann (Universität Duisburg-Essen), Anna Goppel (Universität Bern), Henning Hahn (Universität Kassel / Freie Universität Berlin), Peter Higgins (Eastern Michigan University), Jennifer Hyndman (York University Toronto), Matthias Kettner (Universität Witten-Herdecke), Olaf Kleist (Oxford/Universität Osnabrück), Zachary Lomo (York University Toronto), Andreas Niederberger (Universität Duisburg-Essen), Galya Ruffer (Northwestern University), Dallal Stevens (University of Warwick), Shelley Wilcox (San Francisco State University)

Teilnahme nach Anmeldung bis zum 15. Februar 2016 bei Martina Tomczak (RUB), martina.tomczak@rub.de.

Die Veranstaltungssprache ist Englisch.

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Veranstaltungen 2014

Workshop: “Hier stehe ich, ich kann nicht anders.” am 20.+21.06.2014

“Hier stehe ich, ich kann nicht anders.” – “Here I stand. I can do no other.”
June 20-21, 2014

Venue: Kulturwissenschaftliches Institut Essen, KWI, Gartensaal
Hosts: Dr. Katharina Bauer and Prof. Dr. Corinna Mieth (Chair for Practical Philosophy), Ruhr-Universität Bochum.

Contact: katharina.bauer@rub.de

Financed by the German Research Foundation (DFG).


„Hier stehe ich, ich kann nicht anders.“ „Ich muss das (einfach) tun, ich habe keine andere Wahl.“ – Solche Sätze implizieren eine Notwendigkeit wichtiger Entscheidungen und Handlungen. Sie beziehen sich auf fundamentale Überzeugungen und können als existenzielle Ausdrucksformen des Charakters und der Identität einer Person interpretiert werden. Aber sie lassen sich auch als unberechtigte Entschuldigungen betrachten und die Frage hervorrufen: „Musstest du das wirklich tun? Hast du alle Alternativen bedacht? Kannst du wirklich wissen, was du tun musst?“


Wie sind Aussagen nach dem Muster „Hier stehe ich, ich kann nicht anders“ zu interpretieren? Was ist ihre Aussagekraft, wie weit reicht ihre entschuldigende Funktion? Was ist eine ‚praktische Notwendigkeit’, inwiefern ist sie tatsächlich notwendig – und für wen? Welche Dimensionen praktischer Notwendigkeit können unterschieden werden? Und was bedeutet es für unser Selbstverständnis und für unsere Verantwortlichkeit, wenn wir durch solche Notwendigkeiten genötigt werden?


Strukturen tragischer, ästhetischer, narrativer und historischer Notwendigkeiten spielen eine wichtige Rolle in soziokulturellen Interpretationen des menschlichen Lebens. Diese Strukturen spiegeln unseren Willen, Kontingenz und Zufall zu kontrollieren. Ausgehend von der kantischen Tradition wird (u.a. von Christine Korsgaard) die absolute und objektive moralische Notwendigkeit des kategorischen Imperativs betont, die von der subjektiven Notwendigkeit hypothetischer Imperative zu unterscheiden ist und in enger Verbindung zur Nötigung durch das moralische Gesetz steht. Demgegenüber lässt sich auch die spezifische Autorität einer weniger rationalen persönlichen Notwendigkeit hervorheben: Für Bernard Williams drücken solche Notwendigkeiten und Unfähigkeiten unsere Charaktere aus, sie können moralische Verpflichtungen außer Kraft setzen und auf eine Grenze verweisen, an der jemand ‚eine andere Person werden’ müsste, wenn er zu einer alternativen Handlung gezwungen würde. Für Harry G. Frankfurt muss eine Persönlichkeit notwendig durch volitionale Notwendigkeiten der Liebe strukturiert und geformt werden.


Unterschiedliche Konzeptionen praktischer Notwendigkeit implizieren unterschiedliche Vorstellungen von Ethik und Moral sowie unterschiedliche Begriffe der Person und der Persönlichkeit. Die Diskussion über die Dimensionen praktischer Notwendigkeit wird daher an Debatten über die Rolle der Moral im Lebensvollzug, über die Ideale der Autonomie, Authentizität und Individualität sowie über die Thematik der Willensfreiheit anknüpfen. Sie wird mit Fragestellungen nach verschiedenen Modellen der Selbstkonstituierung, der personalen Identität und Integrität verbunden sein.


Programm

FR 20.06.2014

  • 10.00h – 10.15h: Introduction
  • 10.15h – 11.15h: Dr. Christoph Bambauer: Christine Korsgaard and the Normativity of Practical Identities
  • 11.15h – 12.15: Dr. Katharina Bauer: Here I stand… About the Significance of Personal Necessity
  • 12.15h – 12.30h: Coffee Break
  • 12.30h - 13.30h: Dr. Somogy Varga: Necessity and the motives that 'speak for us'
  • 13.30h – 14.30h: Lunch Break
  • 14.30h – 16.00h: Dr. Kathi Beier: Self-deception and Incontinence. Some Remarks in Defence of a Virtue-ethical Approach to Practical Necessity
  • 16.00h – 16.15h: Coffee Break
  • 16.15h – 17.45h: Prof. Dr. Marya Schechtman: Practical Necessity and Self-Constitution
  • 17.45h – 19.15h: Prof. Dr. Beate Rössler: Practical Necessity vs. Ambivalence. On the Difficulties of Being Autonomous

SA 21.06.2014

  • 10.00h – 11.30h: PD Dr. Arnd Pollmann: “Here I stand. I could do other.” Can Persons of Integrity be Weak-Willed?
  • 11.30h – 11.45h: Coffee Break
  • 11.45h – 13.15h: PD Dr. Michael Kühler: What if I cannot do what I have to do? Notions of Practical Necessity and the Principal ‘Ought Implies Can’
  • 13.15h – 14.15h: Lunch Break
  • 14.15h – 15.45h: Prof. Dr. Oliver Hallich: Contingency and Moral Blame
  • 15.45h – 16.00h: Coffee Break
  • 16.00 – 17.30h: Prof. Dr. Corinna Mieth: The Tension between Morality and Happiness
  • 17.30 – 18.00h: Discussion


Referenten:

  • Dr. Kathi Beier (Universität Wien)
  • Dr. Christoph Bambauer (Ruhr-Universität Bochum)
  • Dr. Katharina Bauer (Ruhr-Universität Bochum)
  • Prof. Dr. Oliver Hallich (Universität Duisburg-Essen)
  • PD Dr. Michael Kühler (Westfälische Wilhelms-Universität Münster / Universität Bern)
  • Prof. Dr. Corinna Mieth (Ruhr-Universität Bochum)
  • PD Dr. Arnd Pollmann (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg / Universität Hamburg)
  • Prof. Dr. Beate Rössler (Universiteit van Amsterdam)
  • Prof. Dr. Marya Schechtman (University of Illinois at Chicago)
  • Dr. Somogy Varga (University of Memphis / University of Copenhagen)


Gäste sind herzlich willkommen, die Teilnehmerzahl ist jedoch beschränkt. Um Anmeldung wird gebeten bis 10.06.2014.
Kontakt: Birgit Schleritt, Birgit.Schleritt@rub.de

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Workshop: "Verantwortung und Konsum" am 10.+11.02.2014

Der Lehrstuhl für Praktische Philosophie mit besonderer Berücksichtigung der Politischen Philosophie und der Rechtsphilosophie veranstaltet am 10. und 11. Februar 2014 einen Workshop zum Thema „Verantwortung und Konsum“.

Die Verantwortung von Konsumenten ist ein Thema, an dem ein breites öffentliches Interesse besteht und dem auch Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen zunehmend Aufmerksamkeit schenken. Im Mittelpunkt des Workshops am 10. und 11. Februar am KWI in Essen stehen Fragen wie: Welche Verantwortung haben Konsumenten für nachhaltiges Konsumieren oder Produzieren? Was sind überhaupt die Voraussetzungen, um verantwortlich konsumieren zu können? Wie ist das Verhältnis von Konsumenten zu Unternehmen und was impliziert dies für eine Verantwortung von Konsumenten?


Gäste sind herzlich willkommen, die Teilnehmerzahl ist jedoch beschränkt. Um Anmeldung wird daher gebeten.
Der Workshop wird im Gartensaal des Kulturwissenschaftlichen Instituts (KWI) in Essen stattfinden.

Anmeldung (bis zum 31.01.2014):
Birgit Schleritt, Tel. 0234 32-28722, Birgit.Schleritt@rub.de

Inhaltlicher Kontakt:
Prof. Dr. Corinna Mieth, Tel. 0234 32-22748, Corinna.Mieth@rub.de

Programm

MO 10.02.2014

  • 10.00h – 10.15h: Begrüßung
  • 10.15h – 11.45h: Dr. Christian Neuhäuser
    Drei Dimensionen der Verantwortung von Konsumenten und Unternehmen
  • 11.45h – 12.00h: Kaffeepause
  • 12.00h – 13.30: Imke Schmidt
    Konsumentenverantwortung für nachhaltiges Konsumieren und Produzieren
  • 13.30h – 14.30h: Mittagspause
  • 14.30h – 16.00h: Prof. Dr. Ludger Heidbrink
    Das Prinzip der Konsumentenverantwortung. Grundlagen, Bedingungen und Voraussetzungen verantwortlichen Konsums
  • 16.00h – 16.15h: Kaffeepause
  • 16.15h – 17.45h: Prof. Dr. phil. Dr. rer. pol. habil. Michael Stefan Aßländer
    Shopping for Virtues – Corporate und Consumers’ Social Responsibility im Konzept geteilter sozialer Verantwortung
  • 17.45h – 19.15h: Andreas Streubig
    Verantwortung in der Praxis I: CSR bei der Otto Group


DI 11.02.2014

  • 10.00h – 11.30h: Dr. des. CIaudia Blöser
    The Defeasible Structure of Ascriptions of Responsibility
  • 11.30h – 11.45h: Kaffeepause
  • 11.45h – 13.15h: Uwe Lübbermann
    Verantwortung in der Praxis II: Das alternative Geschäftsmodell von Premium Cola
  • 13.15h – 14.15h: Mittagspause
  • 14.15h – 15.45h: Dipl.-Geogr. Vera Fricke
    CSR-Kommunikation für Konsumentenverantwortung. Auswirkungen auf den nachhaltigen Konsum
  • 15.45h – 16.00h: Kaffeepause
  • 16.00 – 17.00h: Daniel Saar, M.A.
    Konsumentenverantwortung und gravierende Armut
  • 17.00h – 18.00h: Janelle Pötzsch, M.A.
    Strukturelle Ungerechtigkeit und die Rolle von Unternehmen








Veranstaltungen 2013

WORKSHOP MIT PROF. THOMAS POGGE (YALE UNIVERSITY) ZUM „HEALTH IMPACT FUND“ AM 02.07.2013

Der Lehrstuhl für Praktische Philosophie unter besonderer Berücksichtigung der Politischen Philosophie und der Rechtsphilosophie und das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) veranstalten am 02. Juli 2013 gemeinsam einen Workshop mit Prof. Thomas Pogge (Yale University) zum „Health Impact Fund“. Der Workshop findet von 09.30-16.30 Uhr am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Es wird um eine vorherige Anmeldung bis zum 25. Juni 2013 bei Birgit.Schleritt@rub.de gebeten.
Der "Health Impact Fund" stellt einen Vorschlag dar, wie Anreize für Pharmaunternehmen geschaffen werden könnten, um insbesondere die Entwicklung neuer Medikamente mit erheblichen Gesundheitsauswirkungen voranzutreiben. Dies würde in besonderem Maße Medikamente gegen Krankheiten wie Tuberkulose oder Malaria betreffen, zu denen arme Menschen derzeit nur unzureichenden Zugang haben.
Weitere Informationen zum "Health Impact Fund" gibt es hier: www.healthimpactfund.com


Vortrag: Prof. Thomas Pogge (Yale University) zum "Health Impact Fund" am 01.07.2013

Am Montag, den 01. Juli 2013 spricht im Rahmen der feierlichen Eröffnung des Master-Studiengangs EELP (Ethics - Economics, Law and Politics) Prof. Thomas Pogge (Yale University) zum "Health Impact Fund". Der Vortrag ist öffentlich und findet ab 18 Uhr in Saal 1 des Veranstaltungszentrums der RUB statt. Einlass ist ab 17.30 Uhr.
Thomas Pogge ist Leitner Professor of Philosophy and International Affairs und der Direktor des Global Justice Program in Yale. Seine aktuellen Arbeiten konzentrieren sich vor allem auf die Themen Gerechtigkeit, Armut und Gesundheit. Der "Health Impact Fund" stellt einen Vorschlag dar, wie Anreize für Pharmaunternehmen geschaffen werden könnten, um insbesondere die Entwicklung neuer Medikamente mit erheblichen Gesundheitsauswirkungen voranzutreiben. Dies würde in besonderem Maße Medikamente gegen Krankheiten wie Tuberkulose oder Malaria betreffen, zu denen arme Menschen derzeit nur unzureichenden Zugang haben.
Weitere Informationen zum "Health Impact Fund" gibt es hier: www.healthimpactfund.com

Hier finden Sie einen Videomitschnitt des Vortrags von Prof. Thomas Pogge


Vorträge zum Thema Konsumentenethik am 28.06.2013

Am Freitag, den 28. Juni 2013 sprechen Sabine Hohl (Zürich) und Ute Kruse-Ebeling (Potsdam) im Rahmen des Forschungskolloquiums Politische Philosophie zum Thema der Konsumentenethik. Das Kolloquium findet von 15.00-19.00 Uhr in Raum GA3/143 statt. Sofern Sie nicht regelmäßiger Teilnehmer des Kollquiums sind, wird um eine Anmeldung bis zum 24. Juni 2013 bei Birgit.Schleritt@rub.de gebeten.

Sabine Hohl ist Doktorandin im Graduiertenprogramm des Forschungsschwerpunktes Ethik der Universität Zürich. Sie arbeitet zur Frage der Verantwortung von Individuen für kollektiv hervorgebrachte Missstände.
Ute Kruse-Ebeling ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Ethik und Ästhetik der Universität Potsdam.


Vortrag: Marcus Düwell (Utrecht) - "Human Dignity and Future Generations" am 14.06.2013

Am Freitag, den 14. Juni 2013 spricht Prof. Dr. Marcus Düwell (Utrecht) im Rahmen des Forschungskolloquiums Politische Philosophie zum Thema "Human Dignity and Future Generations". Das Kolloquium findet von 15.00-19.00 Uhr in Raum GA3/143 statt. Sofern Sie nicht regelmäßiger Teilnehmer des Kollquiums sind, wird um eine Anmeldung bis zum 10. Juni 2013 bei Birgit.Schleritt@rub.de gebeten.

Marcus Düewell ist Professor für Philosophische Ethik an der Universität Utrecht. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Begründung von Ethik und der angewandten Ethik in Verbindung zur ethischen Theorie und zur politischen Philosophie.




Vortrag: "Jenseits der Akademie. Karrierewege für Geisteswissenschaftler" am 15.04.2013

Der Lehrstuhl für Praktische Philosophie lädt herzlich ein zum Vortrag "Jenseits der Akademie. Karrierewege für Geisteswissenschaftler" von Dr. Thorsten Wilhelmy.
Der Vortrag findet am 15. April 2013 von 18 bis 20 Uhr im Comeniusraum (GA 2/41) statt.

Thorsten Wilhelmy wurde 1973 geboren. Er ist derzeit als Sekretär am Wissenschaftskolleg zu Berlin beschäftigt. Zuvor war er als Referent des Cusanuswerks uns als Referent des Wissenschaftsrates tätig.






Workshop: "Morality and Law - Can Torture and Targeted Killing be Legitimated?" am 08./09.03.2013

Der Lehrstuhl für Praktische Philosophie unter besonderer Berücksichtigung der Politischen Philosophie und der Rechtsphilosophie und das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) veranstalten am 08. und 09. März gemeinsam einen Workshop zum Thema "Morality and Law - Can Torture and Targeted Killing be Legitimated?". Der Veranstaltungsort ist der Gartensaal am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen. Der Workshop ist öffentlich. Externe Teilnehmer sind herzlich willkommen! Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.
Um vorherige Anmeldung wird bis zum 01.03.2013 gebeten.
Kontakt: Maria.Klauwer@kwi-nrw.de





You could save thousands of lifes, if you tortured just one terrorist to confess the location of a bomb. Would you do it? Should you do it?
Germany is defended at the Hindu Kush and terrorist leaders are killed by unmanned drones. But isn't it murder to kill non-soliders without so much as a warning?
Bob Brecher (Brighton), Ariel Colonomos (Paris) and Anna Goppel (Zurich) will be presenting philosophical arguments on these questions.


Programm:

Freitag, 08.03.2013:
10 Uhr - 16 Uhr: Bob Brecher (Brighton): Torture and the Ticking Bomb
16 Uhr - 18 Uhr: Ariel Colonomos (Paris): Preventive War

Samstag, 09.03.2013:
10 Uhr - 16 Uhr: Anna Goppel (Zürich): Targeted Killing of Terrorists
16 Uhr - 18 Uhr: Abschlussdiskussion


Workshop: Axel Honneth: "Das Recht der Freiheit" am 25.01.2013

Der Lehrstuhl für Praktische Philosophie unter besonderer Berücksichtigung der Politischen Philosophie und der Rechtsphilosophie sowie das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) laden ein zu einem Workshop mit Prof. Dr. Axel Honneth (Goethe-Universität Frankfurt am Main) zum Thema "Das Recht der Freiheit".

Der Workshop findet statt am 25.01.2013 von 10-16 Uhr im Raum "Shanghai" (Beckmanns Hof/Internationales Begegnungszentrum der RUB). Der Workshop ist öffentlich. Externe Teilnehmer sind herzlich willkommen.

Um vorherige Anmeldung wird - bis zum 18. Januar 2013 - gebeten.
Kontakt: Daniel.Saar@rub.de





Veranstaltungen 2011/2012

Workshop: Elizabeth Ashford: "World Poverty and Positive Duties" am 26.05.2012

Der Lehrstuhl Praktische Philosophie mit besonderer Berücksichtigung der Politischen Philosophie und der Rechtsphilosophie lädt herzlich ein zu einem Workshop mit Elizabeth Ashford (St. Andrews) zum Thema "World Poverty and Positive Duties". Der Workshop findet statt am 26.05.2012 von 10-12 und 14-16 Uhr im Comeniusraum (GA 2/41).









Workshop: "John Rawls. Politischer Liberalismus" am 6./7.2.2012

Auch zum Abschluss dieses Wintersemesters wird es einen Workshop geben, der Studierenden die Möglichkeit bieten soll, mit den jeweiligen Referenten direkt zu diskutieren. An beiden Tagen findet die Veranstaltung von 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr statt (IBZ, Hof Beckmann).

Im Rahmen des Workshops werden Fragen diskutiert, die sich im Anschluss an
Rawls’ Konzeption des Politischen Liberalismus ergeben: Wie ist das
Verhältnis von Freiheit und Gleichheit genau zu verstehen? Auf welche Weise
kann die Idee eines „übergreifenden Konsens“ die Stabilität einer
pluralistischen Gesellschaft garantieren? Welche Rolle spielt dabei der
„öffentliche Vernunftgebrauch“? Wie ist die Unterscheidung zwischen idealer
und nicht-idealer Theorie zu verstehen und inwiefern ist sie problematisch?


Der Workshop ist öffentlich. Auswärtige TeilnehmerInnen sind herzlich willkommen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten. Kontakt: Daniel.Saar@rub.de


Programm:

Montag, 6. Februar:
Elif Özmen (München): Grundlagen des Politischen Liberalismus bei Rawls
Herlinde Pauer-Studer (Wien): Freiheit und Gleichheit bei Rawls
Fabian Freyenhagen (Essex): Is Rawls’ idea of reasonable pluralism
convincing?
Fabienne Peter (Warwick): Rawls’ idea of public reason

Dienstag, 7. Februar:
Robin Celikates (Amsterdam): Die Idee des zivilen Ungehorsams bei Rawls
Jörg Schaub (Frankfurt/M.): Die Unterscheidung zwischen idealer und
nicht-idealer Theorie bei Rawls
Claudia Blöser (Bochum): Bildung als Gegenstand der Chancengleichheit bei
Rawls


Plakat WS Rawls   (243.0 kB)

Vortrag: "Weltarmut als Menschenrechtsverletzung. Zu Peter Singer und Thomas Pogge" am 21.11.2011

Im Rahmen des "Vierten Informationstreffens mit LehrerInnen an Schulen des Ruhrgebiets" wird Prof. Dr. Corinna Mieth einen Vortrag zum Thema „Weltarmut als Menschenrechtsverletzung. Zu Peter Singer und Thomas Pogge“ halten. Die Veranstaltung findet in Raum GABF 05/705 (RUB) statt und beginnt um 16.15 Uhr.

Programm der Veranstaltung


Workshop: "Moral und Glück" am 25./26.2.2011

Viele Moralkonzeptionen, insbesondere Kantischer Prägung, stehen in einem Spannungsverhältnis zum eigenen Lebensglück. Muss man zentrale individuelle Lebenspläne, wie etwa den, Künstler zu werden, aufgeben, wenn ihre Ausführung mit den berechtigten Interessen anderer, etwa denen der eigenen Familie, konfligiert? Kann eine solche Person ein integeres Leben führen, auch wenn sie den Anforderungen der Moral nicht immer gerecht wird? Ist es sogar denkbar, dass Menschen glücklich sind, auch wenn sie sehr unmoralisch gehandelt haben, kann es glückliche Schurken geben? Oder ist nur das tugendhafte Leben ein Weg zum Glück, wie es Platon und Aristoteles annahmen?
Der Workshop bildet den Abschluss eines Forschungsseminars zum Thema und soll insbesondere den Studierenden die Möglichkeit bieten, Fragen direkt mit den Referentinnen zu diskutieren.


Flyer Workshop   (2.6 MB)

Plakat Workshop   (3.0 MB)