Der Einfluss sensorischer Erfahrungen auf die neuronale Repräsentation von Objekten im semantischen Gedächtnis

gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft - Projekt B6 innerhalb des SFB 874 - Integration und Repräsentation sensorsicher Prozesse

Die Organisation und neuronale Repräsentation der Inhalte im semantischen Gedächtnis ist eines der am kontroversesten diskutierten Themen in den kognitiven Neurowissenschaften. Kategorie-spezifische Modelle gehen davon aus, dass Informationen über unterschiedliche Objektkategorien in separaten Hirnregionen gespeichert werden. Modalitätsspezifische Modelle stellen hingegen in den Vordergrund, dass das Wissen über jedes Objekt mehrere Aspekte umfasst, z.B. Wissen über visuelle Eigenschaften und (bei Werkzeugen) über Funktion und Art der Benutzung/Manipulation. Das Projekt geht der Frage nach, ob die Modalitäten des Wissenserwerbs über unbekannte Objekte (z.B. eher visuell und eher taktil/sensomotorisch) die neuronale Repräsentation dieser Objekte determinieren. Weitere Studien untersuchen, ob aktive und beobachtete Manipulationen von Objekten unterschiedliche neuronale Repräsentationen nach sich ziehen, und welche Hirnregionen bei der Integration mehrerer Modalitäten in der Objektrepräsentation eine entscheidende Rolle spielen.

 

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