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Mehr Präsenz und Wirkung:
begeisterte Ehemalige beim Workshop „Stimme“ für RUB Alumni

„Meine Margarete macht morgens müden Milchkaffee …“ – diesen Satz werden die Teilnehmer des Workshops „Stimme“ so schnell nicht vergessen.

12 Ehemalige der Ruhr-Universität aus den unterschiedlichsten Fachbereichen besuchten den Alumni-Workshop am 27.11.2009, um zu lernen, wie man seine Stimme trainieren und ihre Belastbarkeit und Wirkungskraft verbessern kann.

Als Trainer hatte das Alumni-Büro den erfahrenen Diplom-Sprecherzieher/Diplom-Sprecher  Dirk Prawdzik  von der Folkwang Hochschule in Essen eingeladen. Prawdzik nutzte schon die kurze Vorstellungsrunde der Teilnehmer, um einzuschätzen, wo es jeweils Verbesserungsmöglichkeiten der Stimme gab und legte auch gleich los:

Zunächst absolvierte man auflockernde Stimm- und Sprechübungen (Margarete und der Milchkaffee …) – dabei anfänglich aufkommende Schamgefühle lachte die Gruppe einfach weg. Dann erhielt jeder Teilnehmer einen Vortragstext, mit dem er gezielt an seinen individuellen Herausforderungen arbeiten konnte: Die Alumni trugen die Gedichte von Brecht und Jandl vor und stellten sich den Rückmeldungen des Publikums. Im gemeinsamen Gespräch entwickelte die Gruppe Verbesserungsvorschläge und Dozent Prawdzik führte die Teilnehmer mittels verschiedener Techniken und Einzelübungen verblüffend schnell zu Erfolgen: leise Stimmen wurden lauter, heisere Stimmen klarer. „Unterspannte Typen“ mussten ihren Text auch schon mal mit angespannten Bauchmuskeln vortragen, eine Übung, die die ganze restliche Gruppe gleich solidarisch mitmachte, ein wenig Training kann ja nie schaden.

Ideenreich und mit sichtbar viel Erfahrung arbeitete Sprechtrainer Prawdzik mit jedem einzelnen Teilnehmer an der Verbesserung seiner stimmlichen Probleme. Jeder bekam individuelle Tipps für schnelle Fortschritte und auch Übungsvorschläge zum selbständigen Weiterarbeiten.

Der Workshop-Tag brachte den teilnehmenden Alumni neben der Freude, wieder einmal auf dem RUB-Campus und in der neuen Mensa gewesen zu sein, interessante Begegnungen mit anderen Ehemaligen und natürlich viele Erkenntnisse im stimmlichen Bereich. Teilnehmerin Marit Rullmann sagt rückblickend: „Bei mir hat der Workshop bewirkt, dass ich mir im Alltag meiner Stimme und des Zusammenspiels zwischen Stimme, Stimmung, Körper und Kommunikation stärker bewusst geworden bin. “

Alumnus Roland W. Waniek war beeindruckt von der „Vielfalt dessen, was man aus seiner eigenen Stimme machen kann. Dozent und Organisation des Workshops waren hoch professionell, mein Kompliment!“

Nicht verschweigen wollen wir, dass eine dauerhafte Verbesserung von Stimme und Präsenz natürlich nur durch regelmäßiges Training erzielt werden kann, es gilt also selbst weiter zu üben: „Meine Margarete …“