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2007

Robert Heiduk

Sportlehrer

Robert Heiduk studierte von 1995 bis 2001 Sportwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Während des Studiums war er mehrere Jahre in der Grundlagenausbildung im Rudersport tätig. Im Zentrum für Brand- und Explosionsschutz der DMT GmbH & Co. KG in Dortmund entwickelte er spezialisierte Trainingskonzepte für Berufs-Feuerwehren. Heute ist er als Sportlehrer in der Trainer-Fortbildung tätig und betreibt die „Eisenklinik“ in Bochum.

Ich vermisse die Hangel-Leiter im Kraftraum an der Markstraße.
 

Mit der Ruhr-Universität bzw. mit Bochum verbindet mich bis heute …

… Vieles. Ich bin zwar beruflich viel unterwegs, aber Bochum bin ich immer treu geblieben. Herbert Grönemeyer hatte nicht Unrecht, hier ist es tatsächlich viel besser, als man glaubt. Wann immer es mir zeitlich möglich ist, besuche ich an der RUB die Veranstaltungsreihe „Brain Café“, dort bekommt man in lockerer Atmosphäre einen guten Eindruck davon, was die Forscher in den Neurowissenschaften aktuell beschäftigt. Für die Sportfakultät wäre eine solche Reihe sicherlich auch eine tolle Sache, denn Sportbegeisterte gibt es ja viele.

Über den RUB-Campus denke ich heute …

…, dass die bauliche Entwicklung wirklich erfreulich ist. Die RUB galt in der Vergangenheit ja immer als hässliches Entlein, die nun vielleicht zur Blume im Revier wird. Mich hat das Image der Bildungsfabrik im Malocher-Milieu nie wirklich gestört, denn was eine Uni ausmacht, sind ja nicht nur die Gebäude, sondern vor allem die Menschen, die dort zusammen kommen.

Eine Anekdote aus meiner Studienzeit …:

An einem Sonntag machten wir mit zwei Kommilitonen auf dem Geländer der Mensa-Terrasse Balance-Übungen, um uns auf die Turnprüfung vorzubereiten. Die herrliche Kulisse des Lottentals direkt unter uns. Etwa zwanzig Minuten nach Übungsbeginn schlenderten zwei Polizisten in gemächlichem Schritt um die Ecke – zur Überprüfung unserer Aktivität. Es stellte sich heraus, dass aufmerksame Spaziergänger aus dem botanischen Garten uns offenbar für potenzielle Selbstmörder gehalten hatten. Nach einer kurzen Aufklärung unserer Zielsetzung durften wir schließlich weiter machen.

Wenn ich an mein Sportstudium zurückdenke, vermisse ich am meisten …

… die Hangel-Leiter im Kraftraum an der Markstraße.

Ich besitze noch einen Gegenstand aus meiner Studienzeit, und zwar …

… ein paar Spikes, die mir schon damals viel zu eng waren. Was man nicht alles getan hat, um sich für die Leichtathletik-Prüfung einen Material-Vorteil zu verschaffen! Heute würde ich wahrscheinlich lieber barfuß laufen.

Mein Beruf heute …

Die „Eisenklinik“ ist schon während meines Studiums entstanden. Verschiedene Aspekte sportlicher Grundlagen sind mein Thema, z.B. der Abbau von motorischen Defiziten, die Steigerung der individuellen Leistung und auch Verletzungsprophylaxe. Daneben gibt es Fortbildungen für Trainer und Sportler sowie ein sportwissenschaftliches eMagazin.

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