Das Projekt
„Kunst im öffentlichen Raum – eine Graffiti-Dokumentation“

Zu Beginn des Sommersemesters 2011 konnte das AKAFÖ Kulturbüro boSKop zusammen mit dem Jugendamt der Stadt Bochum ein schon länger geplantes Projekt verwirklichen. Im Rahmen des Optionalbereichs der Ruhr-Universität Bochum ist es nun in Form eines Praktikums möglich geworden, die seit dem Jahr 2001 existierenden Graffiti-Freiflächen, die zur kreativen Gestaltung für Sprayer und KünstlerInnen zur Verfügung gestellt wurden, zu fotografieren, zu dokumentieren und die gesammelten Fotos auf universitärer Ebene zu präsentieren. Hierbei steht die Ein- und Ausfahrt der unterbrückten Universitätsstraße Mitte besonders im Blickpunkt und wird regelmäßig dokumentiert. Gleichzeitig wird ein digitales Graffiti-Archiv entstehen, das die Anfänge der Freiflächen und somit die Anfänge der ersten legal entstandenen Graffiti bis zu dem heutigen Zeitpunkt enthält.
Das Projekt wird von Jürgen Kotbusch vom Jugendamt der Stadt Bochum und Matthias Thome, Mitarbeiter des Kulturbüros boSKop betreut. Die Idee geht ursprünglich zurück auf ein von Hr. Dr. Hemken angestoßenes Projekt, welches ebenfalls im Jahr 2001 als Universitätsinitiative „Kunst am Bau“ gestartet wurde.
Beginnend arbeiten Oleg J., Peter B. und Marita B. aus den Bereichen Medienwissenschaften, Kunstgeschichte und Germanistik an der Präsentation und Dokumentation der im Einfahrtsbereich zur Ruhr-Universität-Bochum zur Verfügung gestellten Graffiti-Freiflächen, sodass unterschiedliche Schwerpunkte der Arbeitsbereiche vorhanden sind. Dennoch wird das Projekt von den drei Praktikanten zusammen vor- und aufbereitet, um sich gegenseitig eine große Übersicht und einen Einblick in die Themenschwerpunkte des anderen zu ermöglichen.

Alle Fotos sind in verkleinerter Form für den direkten Zugriff zur Verfügung gestellt und ebenfalls in Originalgröße archiviert, sodass jederzeit auf die Bilder zugegriffen werden kann.