NACH OBEN

Prof. Dr. Heidi Hein-Kircher

Wissenschaftliches Curriculum Vitae

ORCID: 000– 0003– 3455– 5410

10.2024
gemeinsame Berufung: Direktorin der Martin– Opitz– Bibliothek Herne (An– Institut der Ruhr– Universität) und Professur für Deutsche Kultur und Geschichte im östlichen Europa an der Ruhr– Universität Bochum

4.2019 – 3.2020    
Vertretung der Professur „Geschichte und ihre Didaktik“ an der Bergischen Universität Wuppertal

4.– 9.2018    
Vertretung der Professur „Neuere und Neueste Geschichte“ an der Bergischen Universität Wuppertal

10.2017 – 3.2018    
Vertretung der Professur „Geschichte und ihre Didaktik“ an der Bergischen Universität Wuppertal

2003 – 2024
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Herder– Institut für historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz– Gemeinschaft, 
2009 – 2024 Leiterin der Abteilung Wissenschaftsforum

2004 – 2018    
Lehrbeauftragte an der Philipps– Universität Marburg, Fachbereich 6 Geschichte und Kulturwissenschaften

10.2002 – 3.2003    
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar in Vertretung der Juniorprofessur Europastudien, Heinrich– Heine– Universit

1996 – 2007    
Lehrbeauftragte am Historischen Seminar der Heinrich– Heine– Universität, Düsseldorf

2000 – 2008    
Dozentin bei der Arbeitsgemeinschaft Sozialpädagogik und Gesellschaftsbildung e.V. (ASG), Düsseldorf

Studium und akademische Qualifikationen

06.2018    
Ernennung zur Privatdozentin im Fachbereich 06, Geschichte und Kulturwissenschaften, der Philipps– Universität Marburg

01. 2018    
Habilitation Philipps – Universität Marburg. Habilitationsschrift: Lemberg sichern. Kommunalpolitische Praktiken, Strategien und Visionen in einer multiethnischen Stadt der Habsburgermonarchie, Philipps– Universität Marburg. Venia legendi: Osteuropäische Geschichte sowie Neuere und Neueste Geschichte.

01. 2000    
Promotion Heinrich– Heine– Universität Düsseldorf. Dissertation: Der Piłsudski– Kult und seine Bedeutung für den polnischen Staat 1926 – 1939.

1995 – 2000    
Promotionsstudium der Osteuropäischen Geschichte, Neueren Geschichte und Jiddistik an der Heinrich– Heine– Universität Düsseldorf. 

1989 – 1994    
Magister– Studium der Osteuropäischen Geschichte, Neueren Geschichte und Politikwissenschaft an der Heinrich– Heine– Universität Düsseldorf. Magisterarbeit: Die ständigen Theater in Warschau, Krakau und Posen als Orte nationaler Bewusstseins – und Identitätsbildung (1815 – 1846/48).

 

Wissenschaftliche (ehrenamtliche) Gremienarbeit

2018 – 2026    
Co – Sprecherin in der Fachgruppe Geschichte der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO)

2013 –     
Vorstandstätigkeiten im Verband der Osteuropahistorikerinnen und  – historiker, 2013 – 2017 Beisitzerin, 2027-2025 Zweite Vorsitzende, seit 2025 Erste Vorsitzende

2011 – 2024    
Forschungsbeauftragte am Herder– Institut

2006 – 2007    
Sprecherinnenrat der Leibniz– Gemeinschaft (WGL)

2005 – 2009    
Gleichstellungsbeauftragte des Herder– Instituts

Wichtige Drittmittelprojekte (Auswahl)

2024-2028    
Cost Action: CA23419 „Democratization at Stake? Comparing Anti-Gender Politics in CEE and NME”

2024-2027    
DFG-ARHC Grant: „Subjectivities of Owning Land. Land-Redistribution and the Nation State in the Baltics Across the 20th Century”

2019-2022    
„Familienplanung” in Ostmitteleuropa von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Zulassung der „Pille“ (BMBF 01UC1902)

2017-2022    
PI B06: „Loyalitäts- und Minderheitenkonflikte im Baltikum“, Loewe Schwerpunkt: „ Konfliktregionen im östlichen Europa“

2014-2025    
PI A06 „Versicherheitlichung und Diskurse über Minderheiten und Mehrheiten in Ostmitteleuropa im 19. Und 20. Jahrhundert“ im SFB / TRR 138 (DFG): Dynamiken der Sicherheit. Formen der Versicherheitlichung in historischer Perspektive“

Stipendien und Auszeichnungen

2025    
Preis: „Zeitgeschichte Digital“ in der Kategorie Wissenschaftskommunikation für die Storymap „Auf dem Weg zur Freiheit. Freiheitsbestrebungen im östlichen Europa 1989-1991“ (der Freunde und Förderer des Zentrums für Zeithistorische Forschung)

1995 – 2005    
Insgesamt sieben Reisestipendien des Deutschen Historischen Instituts Warschau
 
1995 – 1998    
Stipendiatin der Graduiertenförderung der Konrad – Adenauer – Stiftung

1989 – 1994    
Stipendiatin der Studentenförderung der Konrad – Adenauer – Stiftung

Forschungs– und Arbeitsschwerpunkte (zur Geschichte des östlichen Europas)
  • Multiethnizität, Geschichte der nationalen und konfessionellen Minderheiten, Geschichte der Deutschen und Juden, transkulturelle Verflechtungen;
  • Nationsbildungsprozesse, nationale und regionale Identitäten;
  • Sicherheits– und Konfliktgeschichte;
  • politische und gesellschaftliche Ordnungsvorstellungen und Werte
  • vergleichende Stadt– , Urbanitäts– und Verwaltungsgeschichte (emerging cities);
  • „Familienplanung“, Frauen – und Familienbilder und Gender– Geschichte in einer transkulturell vergleichenden Perspektive;
  • Geschichtskulturen (empirisch und konzeptionell): politische Kulte, Mythen und Erinnerungskulturen.
(Co– ) Herausgeberinnentätigkeit von Zeitschriften und Buchreihen
  • Zeitschrift für Ostmitteleuropa– Forschung / Journal of East Central European Studies (editor in chief)
  • Moderne Stadtgeschichte (Co-Geschäftsführende Herausgeberin)
  • Střed (Editorial Board)
  • New Perspectives on Central and Eastern European Studies (Berghahn Books)
  • Crisis, Conflict and Security in Central and Eastern Europe (Central European University bzw. Amsterdam University Press)
  • Geschlecht. Macht. Staat (Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Bd. 1 für Ende 2024 erwartet)
  • Co–Herausgeberin des Transferportals copernico.eu
  • Wissenschaftliche Gesamtleitung und Konzept der Lehrmodule „Dokumente und Materialien zur ostmitteleuropäischen Geschichte“; URL: https://www.herder– institut.de/digitale– angebote/dokumente– und– materialien.html (1.1.2022) (2006-2024)
  • Wissenschaftliche Gesamtleitung, Konzeption und Redaktion der osteuropabezogenen Länderportale des historicum.net (2005– 2010)