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Botanischer Garten
Annette Höggemeier
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Araucaria araucana |
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Araucaria araucana (Molina)
K. Koch - Andentanne, Chilenische Schmucktanne
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Araucarien sind 30 - 50 m hoch werdende Nadelbäume
der Südhalbkugel (außer S-Afrika). Die Art
Araucaria araucana kommt an den Westhängen
der Anden S-Chiles und SW-Argentiniens vor. Andentannen
sind unverwechselbar wegen ihrer Benadelung sowie der
strengen Symmetrie im Kronenaufbau. Die ledrigen Blätter
(Nadeln) sind von eiförmig-lanzettlicher Form mit
breiter Basis und scharfer Stachelspitze. Sie bleiben
1015 Jahre an den Ästen und am Stamm erhalten.
Die Äste entwickeln sich auffallend regelmäßig
am Stamm, 3 bis 5 pro Stockwerk, waagerecht abstehend
in quirlartiger Anordnung.
Junge Bäume zeigen eine deutlich kegelförmige
Silhouette. Im Alter werden die unteren Äste abgeworfen,
so dass die Krone eine schirmförmige Form annimmt.
Erwachsene Bäume besitzen sehr gerade, astfreie,
säulenförmige Stämme von hohem Nutzwert.
Im Alter von 300700 Jahren werden sie geschlagen
und als Bauholz, für die Möbelschreinerei u.
a. verwendet. Die intensive Nutzung des Holzes hat die
natürlichen Araucarien-Wälder in ihrem Bestand
gefährdet. |
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Die männlichen Blüten stehen in ungewöhnlich
großen walzenförmigen Zapfen am Ende kurzer
Zweige (Abb. links). Die weiblichen Blütenzapfen
(Abb. rechts) sind rund-elliptisch, mit an der Spitze
zurückgebogenen Deckschuppen. Die Samen, 3-4,5 cm
lang (pinones) reifen in 23 Jahren und
sind essbar. |
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