Aktuelles



Information für Studienanfänger

Sobald Sie an der RUB eingeschrieben sind, sollten Sie sich auch in den Moodle-Kurs "Einstieg Ostasienwissenschaften" einschreiben. Dort finden Sie alle Informationen zu den Orientierungsveranstaltungen (schon vor Semesterbeginn!), zu den Veranstatlungen der ersten Woche, zu Veranstaltungsnmeldung, Lehrmaterialien, Online-Tools etc.




Liebe Studierende,

seit Mittwoch, 18. März 2020, sind die Ruhr-Universität Bochum und alle ihre Einrichtungen bis auf Weiteres geschlossen, um einen wirkungsvollen Beitrag zur Bremsung der Corona-Pandemie zu leisten.
Bitte folgen Sie unbedingt den entsprechenden Mitteilungen auf der hierfür von der RUB eingerichteten Webseite
(https://www.ruhr-uni-bochum.de/de/informationen-zu-corona).
Dort finden Sie auch wichtige und aktuelle allgemeine Informationen zu Lehrveranstaltungen, Prüfungen, Immatrikulation u. ä.

Schauen Sie auch regelmäßig auf die Informationsseite zu den Ausleihbedingungen der UB und der OAW-Bibliothek:
http://www.ub.rub.de/informationen/corona-fachbib.html

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Seibold Preis 2020 für Prof. Dr. Regine Mathias


Prof. Dr. Regine Mathias, die den Lehrstuhl für Geschichte Japans von 1996 bis zur ihrer Pensionierung 2016 innehatte, ist eine der Preisträgerinnen des Eugen-und-Ilse-Seibold-Preises 2020.
Dieser Preis wird Wissenschaftler*innen verliehen, die sich um den deutsch-japanischen Wissenschafts- und Kulturaustausch besonders verdient gemacht haben.

Die Auszeichnung wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) vergeben, deren Pressemeldung zur Preisverleihung 2020 hier nachzulesen ist:
www.pressebox.de/pressemitteilung/deutsche-forschungsgemeinschaft-ev/Seibold-Preis-2020-geht-an-zwei-Wissenschaftlerinnen-und-zwei-Wissenschaftler-aus-Deutschland-und-Japan/...
Die Verleihungszeremonie wurde, durch die Corona-Ausnahmesituation bedingt, allerdings ins Jahr 2021 verschoben.

Informationen zu Leben und Werk der hervorragenden Wissenschaftlerin, wertvollen Fakultätsangehörigen und geschätzten Mentorin finden sich in der Laudatio der ihr gewidmeten Festschrift, die hier online zu finden ist: www.oag.uni-hamburg.de/moag/moag-148/moag-148-regine-mathias.pdf.

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Neuerscheinung im April 2020


Nähere Informationen auf der Seite der OAG Hamburg:
https://www.oag.uni-hamburg.de/moag/moag-148.html

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Neuerscheinung im März 2020


Nähere Informationen auf der Seite des Campus-Verlags: https://www.campus.de/buecher-campus-verlag/wissenschaft/geschichte/the_east_asian_dimension_of_the_first_world_war-14238.html

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Erste Praktikanten im Bibliothekswesen aus Tsukuba an der Ruhr-Universität


Gerade noch rechtzeitig vor der Schließung der Ruhr-Universität zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus haben zwei Teilnehmer des Graduiertenprogramms für Bibliotheks-, Informations- und Medienstudien der Universität Tsukuba, einer Partneruniversität der RUB in Japan, ein einwöchiges Praktikum in Bochum absolvieren können. Betreut wurden die beiden japanischen Gäste in der Bibliothek der Fakultät für Ostasienwissenschaften vor allem von der Fachbibliothekarin für Japan, Sarah Sauer, die die beiden Praktikanten in die alltäglichen Aufgaben der Fachbibliothek einführte. Für japanische Besucher ist die Bibliothek auch deshalb besonders interessant, weil sie mit der Siebold-Sammlung einen umfangreichen Korpus an Originalmaterialien aus dem Japan des 18. und 19. Jahrhunderts beherbergt und mit ihrem Bestand von über 225.000 Bänden eine der großen Ostasienbibliotheken in Deutschland ist. Neben der praktischen Arbeit in der Fachbibliothek erkundeten die beiden japanischen Besucher das Archiv der Stadt Bochum und lernten in einer ausgezeichneten Führung durch Uwe Kriening alle Abteilungen und Funktionen einer Institution kennen, die es in dieser Form in Japan mit seinem sehr zentralisiert aufgestellten Archivwesen gar nicht gibt.


In der Restaurationswerkstatt des Stadtarchivs gab es sogar die Möglichkeit zum Ausprobieren dortiger Techniken und Gerätschaften.


Auch das Haus der Geschichte des Ruhrgebiets mit seinem Institut für soziale Bewegungen konnten die beiden Praktikanten besuchen, und erhielten dort von Alexander Schwitanski einen kompetenten Einblick in die Geschichte und Arbeitsweise dieses Forschungsinstituts. Den krönenden Abschluss des Aufenthalts machte eine Führung durch das Bochumer Rathaus, den Markus Lutter vom Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation der Stadt Bochum für den letzten Praktikumstag organisiert hatte.


Dieses Foto der kleinen Gruppe zur Besichtigung des Bochumer Rathauses wurde noch vor dem Corona-Abstandsgebot aufgenommen.


Unsere beiden japanischen Besucher Tomoya Igarashi und Hiroki Komuro sind zum Glück nach dem Ende ihres Praktikums in Tsukubas Partnerstadt Bochum wohlbehalten noch mit regulären Flügen nach Japan zurückgekehrt. Der Aufenthalt in Bochum wird ihnen nach eigenem Bekunden aufgrund des herzlichen Empfangs und des interessanten Programms in guter Erinnerung bleiben



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Japonismus!

Bei diesem Begriff denkt man sofort an prestige-trächtige Sammlungen in den großen Pariser Museen, denkt an Maler wie Monet, Degas, van Gogh und andere. Aber das „Japanfieber“ um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert hat viel mehr Menschen erreicht, als nur die berühmten Maler. Auch weite Kreise der Gesellschaft wurden damals von einer „Japanomania“ erfasst. Frauen trugen kimonoartige Kleidung, benutzten Parfüms mit Namen, die an Japan erinnerten, man tischte Speisen und Getränke in Gedecken mit vermeintlich japanischem Muster auf, trank Tee aus Tassen mit als japanisch empfundenen Motiven, kaufte im Pariser Kaufhaus „Au bon marché“ ein und erhielten Bonuskarten mit japanischen Darstellungen, nahm auch Schokolade für die Kinder mit, in der Sammelkarten mit Bildern zu Japan versteckt waren, die Männer kauften Zigaretten und sammelten die beigelegten Japan-Bilder. Man ging in die Oper und erfreute sich neben Puccinis „Madama Butterfly“, auch an der lyrischen Komödie des französischen Komponisten Messager „Madame Chrysantheme“ oder an Mascagnis „Iris“. Sie alle behandelten Themen aus Ostasien. Die Töchter zuhause spielten oder sangen sogenannte japanische Lieder in Räumen, die man mit dem Aussehen nach vermeintlich japanischem Mobiliar eingerichtet und mit entsprechenden Schmuck-Gegenständen, Vasen, Dosen, Bildern aus europäischer Produktion, mit Darstellungen japanischer Landschaften, aber auch Menschen in japanischer Kleidung, dekoriert hatte.
Dieser populäre Japonismus wird bislang nur wenig beachtet. Es ist allerdings unzweifelhaft, dass dieser Populär-Japonismus das Bild Japans in der Öffentlichkeit mehr prägte, als etwa die – heute berühmten – Bilder der großen Maler, die zu ihrer Zeit wohl nur relativ wenige Menschen überhaupt zu Gesicht bekamen.

(Erich Pauer)


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"Metropolitan Japan in Historical and Contemporary Perspective“ - die Jahrestagung der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung (VSJF) wird vom 8.-10. November an der Ruhr-Universität Bochum ausgerichtet.

Nähere Informationen finden sich auf der Konferenzhomepage:
https://www.ruhr-uni-bochum.de/vsjf2019/



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Gastvortrag in der Japanologie/Geschichte Japans in Kooperation mit der Abteilung für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin



“Humans & Machines in Medical Context: Theoretical Reflections on Japan” Dr. Susanne Brucksch, German Institute for Japanese Studies (DIJ) Tokyo

Zeit: Montag, 11. November, 17-19 Uhr

Ort: Abteilung für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin der RUB, Malakowturm Julius Philipp, Markstr. 258a, 44797 Bochum, Seminarraum (7. Etage).

The relationship between technology and society has been considered by various disciplines including STS (Science and Technology Studies). Here, devices and instruments are not seen as neutral objects but as shaped by technology, human bodies, and the social context. The theoretical reflections proposed by Linda F. Hogle (2008) help to approach the human-machine relationship in medical context as well as their underlying values, medical practices, and knowledge production. However, the socio-cultural context of these sociotechnical settings remains often understudied. Hence, this presentation aims at elucidating how the “Japanese context” could be specified and theoretically approached regarding the mentioned aspects.

Japan makes a particular interesting case as it is regarded as one of the best medical service providers by the WHO (World Health Organization). What is more, the country counts as the third largest market for medical devices after the US and the EU, and displays an exceptionally high number of certain technologies per capita (e.g. CT and MRI). The government promotes technology solutions under its vision of a Society 5.0 covering technologies such as care robotics, telehealth networks, and assistive technologies. On the other hand, Japan is confronting a rapid aging society, shortage of healthcare professionals and rising cost for healthcare. To specify this context of the locale of Japan, this paper will particularly refer to the notion of “cultural shaping of technology” suggested by Rammert (2002). During the presentation, examples from research literature and case studies illustrate how the socio-cultural context and the making and application technologies intersect with each other.

Susanne Brucksch is principal researcher at the German Institute for Japanese Studies (DIJ) Tokyo. Before, she was senior research fellow at Freie Universität Berlin and visiting scholar at Waseda University in 2016. She obtained her PhD in Japanese Studies and Political Science at the University Halle-Wittenberg. Her research covers medical technologies, innovation, STS, policy studies, inter-organizational collaboration and environmentalism. At present, her research focusses on «Technical Innovation and Research Collaboration in Japan: The Field of Biomedical Engineering». She serves as chair of the advisory board of the German Centre for Science and Innovation (DWIH, since 2019) Tokyo and as member of the board and co-organizer of the STS-Section, within the German Association for Social Science Research on Japan (VSJF).



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"JAPANAUSTAUSCH 2020/21"

Ab Herbst 2019 sind wieder mehrere Studienplätze innerhalb der Austauschprogramme zwischen der RUB und unseren Partneruniversitäten in Japan frei. Die aktuelle Ausschreibung finden Sie  hier:



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Interview mit Prof. Kido Ei’ichi, DAAD-Gastdozent 2019/20




Lieber Herr Kido, vielen Dank, dass Sie sich Zeit für ein kurzes Interview nehmen. Vielleicht können Sie sich in ein paar Sätzen vorstellen?

Ich heiße Kido Ei’ichi, mein Vorname ist inspiriert von dem ersten Satelliten, der bevor ich geboren wurde, ins All geschossen worden ist. Ich bin in Tōkyō aufgewachsen, lebe in Kyōto und arbeite an der Universität Ōsaka als Associate Professor am Institut für internationale, öffentliche Politik (Kokusai Kyokyō Seisaku Kenkyūka).

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Kontakt

Sektion Geschichte Japans
Fakultät für Ostasienwissenschaften
Ruhr-Universität Bochum
Universitätsstr. 134
44780 Bochum
Telefon: +49-(0)234-32-21855
Telefax: +49-(0)234-32-14693
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Sekretariat:
Cristina Maurillo
(AKAFÖ Haus 2.13)
Mo-Fr: 09-12 Uhr

Studienberatung:
studienberatung-japanologie@rub.de

Räume und Durchwahlen:
Scherer (AKAFÖ Haus 2.19) -28256
Schmidtpott (AKAFÖ Haus 2.19) -28256
Setzer (AKAFÖ Haus 2.20) -21857
Wollnik (AKAFÖ Haus 2.18) -26256

Fakultät OAW