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Der Lehrstuhl
für Thermodynamik der Ruhr-Universität Bochum
beschäftigt sich seit mehr als 25 Jahren mit thermodynamischer
Stoffdatenforschung. Aus dieser Arbeit resultieren neben
einer Reihe von Zustandsgleichungen ausgereifte Routinen
zur Berechnung von thermodynamischen Zustandsgrößen.
Um diese moderne
Möglichkeit der sehr genauen Berechnung thermodynamischer
Stoffdaten für Anwender in der Industrie und in
Hochschulen einfach nutzbar zu machen, wurden umfangreiche
Softwarepakete entwickelt, die für unterschiedliche
Einsatzzwecke verschiedene, zugeschnittene Komponenten
enthalten.
Software FLUIDCAL
zur Berechnung von thermodynamischen Eigenschaften für
eine große Anzahl von Stoffen
Für mehr als 70 Stoffe wurde
Software entwickelt, mit der Werte thermodynamischer
Zustandsgrößen einfach und genau berechnet
werden können.
Software für
die IAPWS-95 Formulation
Zur
Berechnung der thermodynamischen Zustandsgrößen
von Wasser auf der Basis der wissenschaftlichen Standard-Zustandsgleichung
IAPWS-95 steht ein entsprechendes Softwarepaket zur
Verfügung.
Software
ThermoFluids
Interaktives Programm zur Berechnung thermodynamischer Zustandsgrößen für dieselben Stoffe, die auch in der Software FLUIDCAL abgedeckt werden. Das Programm ermöglicht auch das Zeichnen von Zustandsdiagrammen.
Software für
die Industrie-Formulation IAPWS-IF97
Zur Berechnung der thermodynamischen Zustandsgrößen
von Wasser und Wasserdampf auf der Basis der Industrie-Formulation
IAPWS-IF97 wurde ein umfangreiches Softwarepaket entwickelt.
Dieses ermöglicht eine einfache Anwendung dieses
Industriestandards sowohl für Anwendungen in der
Kraftwerkstechnik als auch für weitere technische
Zwecke.
Software
für die Referenz-Zustandsgleichung GERG-2008 für
Erdgase und andere Gemische
Für
die Referenz-Zustandsgleichung GERG-2008 existiert ein
umfangreiches und benutzerfreundliches Software-Paket.
Die Software erlaubt die Berechnung von Werten thermodynamischer
Zustandsgrößen für die homogenen Phasen
Gas, Flüssigkeit und überkritisches Gebiet.
Es können aber auch Phasengleichgewichts-Berechnungen
durchgeführt werden, wobei die Anzahl der Phasen
(eine oder zwei) nicht von vornherein bekannt sein muss.
Möglich sind Flash-, Phasengrenzkurven-, Taupunkt-
und Siedepunkt-Berechnungen.
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