Die Aufgaben des Deutschen Mesotheliomregisters
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Die Aufgaben des Mesotheliomregisters

Das Deutsche Mesotheliomregister bietet wissenschaftliche Unterstützung bei der Klärung schadstoffassoziierter Erkrankungen der Lunge, der Pleura und des Bauchfells an. Durch die Anwendung eines spezialisierten Methodenspektrums wird zur Lösung von komplexen versicherungsmedizinischen Fragestellungen beigetragen.

  • Wissenschaftliche Analysen von pulmonalen und pleuralen Erkrankungen. Etablierung eines Methodensprektrums zur pathologisch-anatomischen Diagnose. Charakterisierung von bösartigen Tumoren durch immunhistochemische, elektronenmikroskopische und molekularbiologische Methoden.
  • Durchführung von qualitativ/quantitativen Lungenstaubanalysen (Lichtmikroskopie und/oder Rasterelektronenmikroskopie) zur Beurteilung der pulmonalen Belastung durch z.B. Asbest, Chrom, Nickel, Talkum, Silizium, Hartmetalle u.a..
  • Dokumentation und Auswertung der im Register erfassten Daten, Art und Häufigkeit schadstoffassoziierter Erkrankungen der Lunge und Pleura, Anteil bösartiger Veränderungen, pathologisch anatomischer Befunde, staubanalytischer Ergebnisse, Expositionsbedingungen, Überlebenszeiten, Therapieverläufe etc..
  • Wissenschaftliche Beratung für Institute für Pathologie und Lungenfachkliniken. Beratungen berufsgenossenschaftlicher Sachbearbeiter im Rahmen von BK-Verfahren.
  • Forschungsarbeiten im Bereich benigner und maligner Lungen- und Pleuraerkrankungen.
  • Einen Schwerpunkt erlangen in diesem Bereich die Charakterisierung bösartiger Tumoren unter Verwendung histochemischer, immunhistochemischer, elektronenmikroskopischer und molekularbiologischer Methoden. Große Bedeutung hat die möglichst frühe Diagnose von bösartigen Tumorerkrankungen. Eine frühe Diagnose ist ein wichtiger Schritt, um kurative Behandlungsansätze zu entwickeln.