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Kontakt

Josefine Raasch
Fak. für Sozialwissenschaft/
Mercator Research Group
FNO 01/132
Tel +49 (0)234 / 32 - 27643

Projektleitung
Prof. Dr. Estrid Sørensen

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Professionelle Dokumentationspraktiken:
Wie Kinder beschrieben werden

Inhalt: Das in Dokumenten und Akten festgehaltene Wissen beeinflusst wesentlich, wie etwas wahrgenommen und damit umgegangen wird. Aber wie wird dokumentiert und für wen? Wie entsteht Wissen in Dokumenten? Und wie wird dieses Wissen genutzt? Wir wollen untersuchen, wie in verschiedenen Berufen Kinder dokumentiert werden und was daraus resultiert. Wir fragen, wie in den Rechtswissenschaften Kinder(zeugen) dokumentiert werden, wie in der Psychotherapie Wissen über Kinder durch standardisierte Anamnesegespräche und diagnostische Verfahren entsteht und auch, wie in der Medizin durch U-Untersuchungen die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Hebammen koordiniert wird. Wir bieten Zugänge zur Dokumentenanalyse und bereiten Studierenden darauf vor, Dokumentationspraktiken selbst zu analysieren. Studierende werden im Gerichtslabor selbst dokumentieren, in Rollenspielen mehr über Gesprächsführung lernen und schließlich eine eigene Dokumentationsanalyse durchführen. Die Ergebnisse dieser Analyse werden auf einer durch die Studierenden mitorganisierten Tagung präsentiert und in einem Tagungsband veröffentlicht.

Zielgruppe: Studierende aller Fachrichtungen ab dem 3. Fachsemester mit Interesse an der theoretischen Reflexion konkreter Berufspraktiken. Eine Teilnahme empfiehlt sich besonders für Studierende der Sozialwissenschaft, Rechtswissenschaft, Erziehungswissenschaft, Medizin und Psychologie sowie für Studierende mit dem Berufsziel Lehramt.

Zurzeit werden keine Module im Optionalbereich angeboten. Bitte wenden Sie sich bei Fragen an den Projektleiter Prof. Dr. Estrid Sørensen.

 

Impressionen aus dem Sommersemester 2014