Wie funktioniert eine MR-Untersuchung?

Verfolgen wir den Vorgang bei einem Patienten:

Patientin im Kernspinn

Er wird im Kernspintomographen einem starken Magnetfeld ausgesetzt. Im Verlauf der Untersuchung werden magnetische Reaktionen in seinem Körper hervorgerufen, die zu einem messbaren Signal führen. Um diese Reaktionen zu verstehen, muss man eine Reise in die MR-Physik unternehmen.

Ausserhalb des MR

Einige Protonen außerhalb des magnetischen Feldes....

ausserhalb des MR

Ein kurzer HF-Puls wird ausgesendet.....

Im MR

Einige Protonen innerhalb des magnetischen Feldes....

Der HF-Puls wird nach kurzer Zeit ausgeschaltet. Das System geht aus dem enegiereichen, geflippten Zustand wieder in den energieärmeren Ausgangszustand zurück. Diese Relaxation besteht aus zwei Prozessen:

1) Die Längsmagnetisierung nimmt wieder zu,
da sich die Präzessionsachsen wieder am Magnetfeld ausrichten = T1-Relaxation

2) Die Quermagnetisierung nimmt ab, weil die Spins dephasieren = T2-Relaxation

... und ausgeschaltet.

im MR

 

 

 

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