Die
Versuchseinrichtungen des Bereiches Konstruktionsteilprüfung
sind auf einer Fläche von 2500 qm untergebracht. Die Ausrüstung
umfasst
mehrere Prüfmaschinen und Prüfzylinder unterschiedlicher Größenordnungen
und Einsatzbereiche,
ein Aufspannfeld (10
x 30 qm),
verschiedene Belastungsrahmen,
einen Erdbebensimulator
/ Rütteltisch (1.6 x 1.6 qm) sowie
eine zentrale
Druckölversorgung.
Die Prüfmaschinen und -zylinder sind servohydraulischer Bauart. Die Versuchssteuerung, -regelung
und -überwachung erfolgt durch rechnerunterstützte Systeme.
Die vorhandenen Versuchseinrichtungen sind zur Ermittlung
von Werkstoffkennwerten unter Zug-, Druck- und Biegebelastungen
einsetzbar. Untersuchungen an Konstruktionen oder Bauteilen
können unter uni-, bi- oder multiaxialen statischen und dynamischen
Belastungen durchgeführt werden. Hierzu werden die Prüfzylinder in die Belastungsrahmen auf dem Aufspannfeld eingebaut, oder es werden Prüfmaschinen selbst verwendet.
Für Messwerterfassungen während der Versuche stehen verschiedene
computergesteuerte Systeme zur Verfügung, die für quasi-statische
Vielkanalmessungen oder zur Erfassung dynamischer Signale
mit hohen Frequenzen einsetzbar sind.
Transport und Einbau großmaßstäblicher Probekörper mit hohen
Gewichten aus z. B. Stahl oder Beton werden durch Krane (max.
Kapazität 20 to) und Gabelstapler (max. 2 - 6 to) ermöglicht.
Werkstätten für Schweißarbeiten sowie zur Verarbeitung von
Stahl, Holz und Kunststoff stehen zur Verfügung. Ein Zement-
und Betonlabor steht für Baustoffprüfungen bereit.
Die Instandhaltung der elektronischen Komponenten in Versuchs-
und Messwerterfassungsanlagen kann selbst durchgeführt werden.
Die Messungen mechanischer Eigenschaften von Werkstoffen und
Konstruktionen oder Bauteilen werden durch den Einsatz elektrischer
Messverfahren abgewickelt. |