Der Bereich Konstruktionsteilprüfung ist eine Gemeinschaftseinrichtung
aller Lehrstühle und Arbeitsgruppen im Konstruktiven Ingenieurbau
der Fakultät für Bauingenieurwesen an der Ruhr-Universität
Bochum. Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der experimentellen
Untersuchungen an Konstruktionen und Bauteilen des konstruktiven
Ingenieurbaus wie auch entsprechende Lehrveranstaltungen werden
in der Versuchshalle dieses Bereiches durchgeführt.
Experimentelle Untersuchungen zur Zuverlässigkeit und Sicherheit
von Konstruktionen und Bauteilen unter wirklichkeitsnahen
statischen und dynamischen Belastungen, wie sie im Bauingenieurwesen und Maschinenbau durchgeführt werden, erfordern den Einsatz von Versuchseinrichtungen,
die in der Lage sind, Bauteile großer Abmessungen mit großen
Kräften zu untersuchen. Dabei können sich große Verformungen,
die sich meist im plastischen Verformungsbereich bewegen,
einstellen.
Das Ziel, die für die Versuche erforderlichen Belastungskapazitäten
zur Verfügung zu stellen und eine hohe Flexibilität in der
Anpassung an stets wechselnde Versuchsaufgaben zu gewährleisten,
wurde bei der Planung des Versuchsbereiches und beim Entwurf
bzw. der Beschaffung der Versuchseinrichtungen konsequent realisiert. Gleichzeitig wurden Möglichkeiten zu
Werkstoffprüfungen nach standardisierten und auch nicht standardisierten
Prüfverfahren geschaffen.
Mit dem Bereich Konstruktionsteilprüfung steht eine Institution
zur Verfügung, die eine weite Bandbreite an Möglichkeiten
bei experimentellen Untersuchungen an Bauteilen und Materialien
bietet. Die Einrichtung kann von Auftraggebern aus der Industrie
oder öffentlichen/staatlichen Stellen eingeschaltet (Kontakt)
werden, um mit Hilfe von entsprechenden Versuchen Problemlösungen
in der Forschung, bei der Qualitätskontrolle, bei Zulassungen
und Abnahmen zu finden.
Die Versuchshalle wurde 1982 in Betrieb genommen.
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