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Der Film Last Samurai gibt nicht vor, eine historische Begebenheit nachzuzeichnen. Seine Macher können die Handlung deshalb frei erfinden und Personen und Orte so einsetzen, wie es der Dramaturgie entspricht. Deutlich ist jedoch, dass die Handlung des Films von einigen historischen Ereignissen und Personen inspiriert wurde. Um mögliche Parallelen zu finden und mehr über die tatsächlichen historischen Ereignisse der Zeit zu erfahren, in der der Film angesiedelt ist, hat eine Arbeitsgemeinschaft von Studierenden der Geschichte Japans recherchiert und ihre Ergebnisse in Form des folgenden Textes zusammengestellt. Wir wollen dem Film mit unseren Anmerkungen nicht eine Historizität absprechen, die er gar nicht beansprucht, sondern wollen für diejenigen, deren Interesse an der japanischen Geschichte des 19. Jahrhunderts geweckt wurde, Hintergrundinformationen und Hinweise zur weiteren Lektüre geben. Zur Filmhandlung verraten wir nichts, was nicht auch durch Trailer und Werbung bekannt wäre einige der Parallelen zwischen filmischer Darstellung und Wirklichkeit müssen unsere Leserinnen und Leser deshalb selbst ziehen. Da uns der Film in erster Linie als Aufhänger für die Vertiefung einer interessanten Phase der neueren Geschichte Japans gedient hat, ist es nicht unser Ziel, ihn in allen Einzelheiten zu erklären. Vielmehr nehmen wir die Grundhandlung nur zum Ausgangspunkt für eine nähere Betrachtung dessen, was wirklich geschehen ist, als die herrschende Kriegerelite in Japan durch das Eindringen des Westens zur raschen Modernisierung des Landes gezwungen wurde.
Zu den einzelnen Abschnitten des Textes:
- Filmhandlung und mögliche historische Parallelen
- Die Meiji-Restauration (1868)
- Die Abschaffung des Kriegerstandes
- Saigô Takamori (18271877) und Ôkubo Toshimichi (18301878)
- Der Satsuma-Aufstand 1877
- Film und Wirklichkeit
- Literaturhinweise und Internetlinks
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