Es braessiert!

Unter diesem Motto erklärt Michael Schreckenberger in der aktuellen Ausgabe von OR News ein nach dem Bochumer Mathematiker Dietrich Braess benanntes Phänomen.Dieses sogenannte Braess-Paradox besagt, dass das Hinzufügen von Kapazitäten die Effizienz eines Netzwerkes verringern kann. Beispiele aus New York und Stuttgart, wo die Sperrung einer Straße den Verkehrsfluss günstig beeinflusst hat, belegen, dass es sich hierbei keineswegs nur um ein akademisches Testbeispiel handelt. In den letzten Jahren hat das Braess-Paradox auch in den Computerwissenschaften viel Beachtung gefunden.

Zahlreiche interessante Links zum Braess-Paradox sowie die Originalarbeit aus dem Jahre 1968 findet man auf der homepage von Prof. Dr. Braess.