Promotion

Verfahrensablauf der Promotion an der FakultÄt fÜr Philosophie und Erziehungswissenschaft

gemÄß Promotionsordnung vom 26.07.2016

Antrag auf Annahme als Doktorand/
Immatrikulation
Nachdem Sie eine(n) Erst- und Zweitbetreuer(-in) Ihrer Dissertation gefunden und das Thema Ihrer Arbeit abgesprochen haben, stellen Sie im Dekanat einen Antrag auf Annahme als Doktorandin/Doktorand. Zur Prüfung der Voraussetzungen für die Promotion und zur Klärung inhaltlicher Fragen empfiehlt sich vorab eine Beratung durch die jeweilige Fachstudienberatung. Wenn die Unterlagen vollständig vorliegen, entscheidet der Promotionsausschuss über Ihren Antrag. Sie erhalten eine schriftliche Benachrichtigung, mit der Sie sich für den Promotionsstudiengang (Abschluss vorausgesetzt) immatrikulieren können. Die Annahme als Doktorandin/Doktorand ist Voraussetzung für die obligatorische Einschreibung gemäß Hochschulgesetz und die Zulassung zur Promotion.
vorläufige Bescheinigung In eindeutigen Fällen kann vorab bei Vorlage der wesentlichen Unterlagen für die Annahme als Doktorand/Doktorandin eine Bescheinigung für die Immatrikulation ausgestellt werden.
Betreuungsvereinbarung Mit der Annahme als Doktorandin/Doktorand wird ein Anspruch auf Befassung durch den Promotionsausschuss und die Betreuung durch mindestens zwei Betreuende sowie nach Zulassung zur Promotion auf Begutachtung der Dissertation begründet. Unter § 7 PO finden Sie nähere Angaben zur Betreuung. Die Rechte und Pflichten von Doktorandinnen und Doktoranden sowie von Betreuerinnen und Betreuern regelt eine Betreuungsvereinbarung.
Kumulative Dissertation Es besteht die Möglichkeit zur Anfertigung einer kumulativen Dissertation. Bereits publizierte Arbeiten müssen in einem Rahmen mit einer Einleitung, einer übergreifenden Diskussion und einer Zusammenfassung aller Ergebnisse eingebettet werden; Näheres regelt eine Ausführungsbestimmung.
Antrag auf Zulassung zur Promotion Nach Fertigstellung Ihrer Dissertation stellen Sie einen Antrag auf Zulassung zur Promotion und reichen Ihre Arbeit zusammen mit den erforderlichen Unterlagen zu den festgelegten Terminen im Dekanat ein. Der Promotionsausschuss entscheidet über Ihre Zulassung zur Promotion und die Zusammensetzung der Promotionskommission.
Begutachtung Nach erfolgter Zulassung werden die Arbeiten an die Gutachter versandt.
Auslage Sobald beide Gutachten im Dekanat eingegangen sind, beginnt die vierwöchige Auslagefrist für die Arbeit und die Gutachten.
Annahme der Arbeit Die Promotionskommission entscheidet im Anschluss an die mündlichen Prüfung über die Annahme der Arbeit.
Mündliche Prüfung Die Kandidaten können schon frühzeitig mit allen Prüfern über einen möglichen Termin für die mündliche Prüfung sprechen und ihren Terminvorschlag im Dekanat bekanntgeben, der nach Möglichkeit berücksichtigt wird. Die Prüfung findet in der Regel unmittelbar nach der Auslagefrist der Gutachten noch in der Vorlesungszeit des jeweiligen Semesters statt. Nach Eingang der Gutachten wird der Prüfungstermin festgesetzt und dem Promovenden schriftlich mitgeteilt.
Thesen Die Disputation hat die Form eines Kolloquiums über zwei wissenschaftliche Thesen, die spätestens zwei Wochen vor der mündlichen Prüfung eingereicht werden müssen.
Benotung Unmittelbar im Anschluss an die mündliche Prüfung wird die Note der mündlichen Prüfung, die Note der Dissertation sowie die Gesamtnote der Promotion von der Promotionskommission festgelegt und dem Promovenden mitgeteilt.
vorläufige Bescheinigung Nach bestandener Prüfung erhält der Promovend eine vorläufige Bescheinigung über das Ergebnis der Promotion.
Pflichtexemplare Innerhalb eines Jahres nach bestandener mündlicher Prüfung müssen laut § 16 Promotionsordnung die Pflichtexemplare zur Dissertation sowie die Zustimmung der Gutachter zur Veröffentlichung der Arbeit im Dekanat eingereicht werden.
Promotionsurkunde Die Aushändigung der Promotionsurkunde im Dekanat erfolgt erst bei der Vorlage der Pflichtexemplare bzw. gemäß § 16, Abs. 3 PO auch bereits vorab bei Vorlage eines Verlagsvertrages. Mit Empfang der Promotionsurkunde ist das Recht zum Führen des Doktortitels verbunden.
Einsichtnahme Nach Abschluss des Verfahrens besteht im Dekanat während der Öffnungszeiten die Möglichkeit der Einsichtnahme in die Promotionsakte und die Gutachten zur Dissertation.