Forschungsprojekte

Modulation von AMPA-Rezeptoren durch TARPs (transmembrane AMPA-Rezeptor-regulierende Proteine)

TARP-ProjektTARPs sind kleine Membranproteine, die mit AMPA-Rezeptoren, einer Unter­familie der Glutamatrezeptoren, inter­agieren. Sie beeinflussen sowohl den Transport der AMPA-Rezeptoren inner­halb der Zelle als auch ihre funk­tio­nel­len Eigenschaften. Das Verständnis dieses Einflusses ist von großer Be­deu­tung für das Verständnis der Funk­tions­weise von AMPA-Re­zep­toren, die entscheidend an der schnellen Signalweiterleitung im Gehirn beteiligt sind. Wir beschäftigen uns insbesondere mit der Charakterisierung der vielfältigen Mo­du­lationen von AMPA-Rezeptoren durch TARPs und der Aufklärung der Wechsel­wirkungen, die für diese Mo­du­lationen verantwortlich sind. mehr...


Assemblierung und intrazellulärer Transport von Glutamatrezeptoren

TransportprojektGlutamatrezeptoren sind große Mem­bran­proteinkomplexe, die aus vier Un­ter­ein­heiten bestehen. Damit ein funk­tion­eller Rezeptor entstehen kann, müs­sen die passenden Untereinheiten in der Zelle zueinanderfinden, sich zu­sammenlagern (assemblieren) und in die Membran transportiert werden. Wir untersuchen mit konfokaler Mi­kro­sko­pie und biochemischen Methoden, wo in der Zelle die Zusammenlagerung der Komplexe stattfindet, welche Fak­to­ren sie bestimmen und wie die fertigen Komplexe anschließend in die Membran ge­langen. mehr...


Rolle von Glutamatrezeptoren bei der neuralen Differenzierung embryonaler Stammzellen

StammzellprojektBei der Entwicklung des Gehirns spie­len elektrische Signale eine wichtige Rolle, z.B. für die Bildung von Ver­knüp­fungen zwischen Ner­ven­zellen. Diese elektrischen Signale werden u.a. durch Glutamatrezeptoren vermittelt. Die ge­naue Zusammensetzung der Re­zep­to­ren und die Rolle einzelner Un­ter­ein­hei­ten lassen sich im Gehirn nur schwer untersuchen. Wir nutzen daher embryonale Stammzellen als Modellsystem, um die Bedeutung bestimmter Glu­ta­mat­re­zep­to­ren für die Differenzierung zu Nervenzellen zu analysieren. mehr...


Klonierung und Charakterisierung von Xenopus laevis-Glutamatrezeptoren

Xenopus-ProjektDie Oozyten (Eizellvorläufer) des Süd­afrikanischen Krallenfroschs Xenopus laevis werden seit langem verwendet, um Glutamatrezeptoren aus Säu­ge­tie­ren in sie einzuschleusen und dort funktionell zu charakterisieren. Damit man die Ergebnisse solcher Ex­pe­ri­men­te sicher beurteilen kann, muß man wissen, ob in den Oozyten auch froscheigene Glutamatrezeptoren vor­kommen und wie diese sich verhalten. Wir suchen daher in Oozyten nach diesen Froschglutamatrezeptoren und untersuchen ihre Eigenschaften. mehr...


Molekulare und funktionelle Charakterisierung pflanzlicher Glutamatrezeptorhomologe

AtGLR-ProjektObwohl Pflanzen kein Nervensystem be­sitzen, findet man in ihnen doch Proteine, die den Glutamatrezeptoren ähneln, wie sie sonst im Gehirn von Tieren vorkommen. Welche Funktion diese Glu­ta­mat­re­zep­tor­ho­mo­lo­ge in der Pflanze haben, ist noch weit­ge­hend unbekannt. Um diese Frage zu klären, untersuchen wir Glu­ta­mat­rezeptorhomologe aus der Mo­dell­pflanze Arabidopsis thaliana in verschiedenen Expressionssystemen und su­chen nach Substanzen, die diese Rezeptoren aktivieren können. mehr...