Betonkanu-Regatta 2015

Die 15. Deutsche Betonkanu-Regatta

19. und 20. Juni 2015 Brandenburg an der Havel, Regattastrecke Beetzsee

Auch bei der 15. deutschen Betonkanu-Regatta sind wieder Studenten des Fachbereiches Bauingenieurwesen der Ruhr-Universität Bochum vertreten. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt beschäftigen sich die Studenten unter der Leitung des Lehrstuhls für Baustofftechnik mit der Entwicklung des Betonkanus. Das Motto steht in diesem Jahr ganz im Sinne des 50. Jubiläums der Ruhr-Universität Bochum.

Betreuer:
Dipl.-Ing. Sebastian Kunz
M. Sc. Alexander Fischer




Betonkanu-Regatta 2013

Die 14. Deutsche Betonkanu-Regatta

21. und 22. Juni 2013 auf dem Dutzendteich, Nürnberg

WikINGer auf großer Fahrt


Unter dem Motto WikINGer wurden die beiden Kanus „Loki“ und „Ragnarök“ entwickelt und designt. Das Ziel war es, zwei möglichst leichte aber auch robuste Kanus zu bauen. Um in Anlehnung an alte Wikingerschiffe eine möglichst realistische Holzoptik zu erzielen, wurden Strukturmatrizen der Firma Reckli in die vorher gebaute Positivschalung eingeklebt. Außerdem wurden bei der Betonherstellung Weißzement und Pigmente benutzt, um die gewünschten braunen Farbtöne des Betons zu erzielen.

Im Gestaltungswettbewerb konnte ein sensationeller 3. Platz von insgesamt 117 Teams erreicht werden. Im sportlichen Wettkampf konnte das Herrenteam bis in das Viertelfinale und das Damenteam sogar ins Halbfinale einziehen. Ohne Ausfälle, kentern und Leckagen überstanden sowohl die Wikinger als auch die Kanus die gesamte Regatta. Insgesamt konnte die Betonkanuregatta 2013 als voller Erfolg angesehen werden.

Mitwirkende:
Nura Al Zubeir, Alexander Fischer, Anna Hüttemann, David Kus, Robert Lutz, Patrick Motz, Sophia Pohl, Sascha Stanicki, Sebastian Steer, Anna Strümpler, Simon Szajstek, Alexander Volkstein, Lennart Wenzel und Karolina Zajonz

Betreuer:
Dipl.-Ing. Sebastian Kunz
Dipl.-Ing. Joose Penttilä











Callenge Concrete Canoe 2012

Die 1. Französische Betonkanu-Regatta

Lehrstuhlteam zeigt Biss und siegt im "Beauty Contest"


Am 21. und 22.04.2012 fand in Saint-Laurent-Blangy die 1. studentisch organisierte Französische Betonkanu Regatta statt.


Mit dabei war auch das "Team Turbo" des Lehrstuhls für Baustofftechnik, das mit einem Krokodil an den Start ging. Für das Design wurde das Team schließlich Sieger im "Beauty Contest".

Vertreten wurde das Team durch die Mitglieder

Georg Wiebringhaus
Simon Lohmann
Fabian Heidenreich
Alexander Krosser
Carsten Hördemann
Steffen Scholz

Außerdem im Bild: Herr Mota von der Ciment Blanc Dyckerhoff AG, Frankreich

Neben der Siegerurkunde konnten die diesjährigen Kanuten viel Erfahrung und nicht zuletzt auch Motivation für die in 2013 anstehende 14. Deutsche Betonkanu-Regatta sammeln.







Betonkanu-Regatta 2011

Die 13. Deutsche Betonkanu-Regatta

Lehrstuhlteam auf Sicherheit bedacht


Am 24. und 25.06.2011 fand auf dem Salbker See II in Magedeburg die 13. Deutsche Betonkanu Regatta statt.


Am vergangenen Wochenende fand die 13. Deutsche Betonkanu Regatta in Magdeburg auf dem Salbker See statt. Nach den schönen Erinnerungen, den vielzähligen neuen Erkenntnissen und dem nicht zuletzt guten Abschneiden bei der 12. Deutschen Betonkanu Regatta im Jahre 2009, quasi direkt vor unserer Haustür, hat der Lehrstuhl für Baustofftechnik auch im Jahr 2011 wieder eine komplett neu zusammengestellte Crew rekrutieren können.
Mit viel Spaß und umso mehr Fleiß schickte das Lehrstuhl-Team trotz seiner geringen Größe von nur 7 Mitgliedern in diesem Jahr das Boot „MITCH“ ins Rennen. Die Studenten haben sich das Ziel gesetzt mit Kreativität, Fachwissen und sehr viel Schweiß, Zement, etwas Wasser, Kunststoffgewebe, Farbpigmenten und weiteren Zutaten ein wettkampftaugliches Kanu zu konstruieren.





Sowohl über die Gestaltung und die Form des Kanus als auch über die Konstruktion wurde lange nachgedacht und diskutiert. Die Entscheidung fiel letztendlich für ein „Kanadier“ zum Thema „Baywatch“ in Wabenkonstruktion.
Zunächst musste allerdings eine Schalung her. Diese wurde aus Holz zusammengeschraubt und genagelt.
Die Rezeptur wurde an diejenige von 2009 angepasst und bestand aus Zement, Blähglas, Kunststoffdispersion, Fließmittel, Thixotropiermittel, Metakaolin und Wasser.
Passend zum Thema „Baywatch“ sollte das Kanu gelb mit rotem Rand werden. Als Highlight wurde der Name „MITCH“ aus Plexiglas ausgeschnitten, mit ins Boot einbetoniert und mit roten LED’s beleuchtet.
Nachdem alle Vorbereitungen getroffen waren ging es dann im Mai an die Herstellung des Kanus. Es wurde gespachtelt, geglättet, massiert, wieder gespachtelt, geglättet und nach dem Erhärten geschliffen, geschliffen, geschliffen.

Schließlich war „MITCH“ fertig. Mit 4,95 Meter Länge, 0,93 Meter Breite, einer Schalenstärke von durchschnittlich 5 mm und 86 Kilogramm Gewicht gingen die Studenten am Wochenende mit „MITCH“ in den Wettbewerb.
Zunächst wurde das Kanu am Freitag den Juroren für Konstruktion und Gestaltung präsentiert und am Samstag ging es dann aufs Wasser.
Auf dem See zeigte sich schließlich, was vorher zunächst bei einigen Freunden auf Ungläubigkeit stieß. Auch Beton schwimmt, denn es kommt nur darauf an, was man daraus macht.
Es gingen insgesamt 52 Boote in fast 80 Rennen an den Start. Im sportlichen Wettkampf konnten wir nur im ersten Rennen der Damen einen Sieg erringen und waren nach dem Viertelfinale der Damen nur noch Zuschauer. Um 17 Uhr stieg die Spannung, denn es kam zur Siegerehrung.
Wir erhielten aufgrund unseres Gesamtkonzepts zum Thema „Baywatch“ und dem beleuchteten Plexiglas den 3. Preis im Gestaltungswettbewerb.



Weitere Informationen gibt es hier!







Betonkanu-Regatta 2009

Die 12. Deutsche Betonkanu-Regatta Lehrstuhlteam zeigt Zähne und belegt 8. Platz im Gestaltungswettbewerb

Am 19. Und 20.06.09 fand auf dem Baldeneysee in Essen die 12. Deutsche Betonkanu Regatta statt.





Nach jahrelanger Abstinenz ging in diesem Jahr mit SHARKira, dem Weißen Hai, endlich wieder ein Boot der Ruhr-Universität Bochum an den Start. 16 Studenten der Vertiefungsrichtung Baustoffe im Hoch- und Ingenieurbau der Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwesen hatten sich das Ziel gesetzt, mit Kreativität, Fachwissen und sehr viel Schweiß 2 Säcke Zement, etwas Wasser, Aramit-und Kohlefasergewebe und noch weitere Zutaten in ein wettkampftaugliches Kanu zu verwandeln.

Das „Maßschneidern“ eines Betons auf die ihm durch die Anwendung gestellten Anforderungen ist nicht nur im besonderen Fall des Beton-Bootbaus sondern auch im „allgemeinen“ Betonbau in zunehmendem Maße notwendig und üblich. Warum also den Begriff „Tailor-made concrete“ nicht wörtlich nehmen und das Kanu als zu schneiderndes Objekt betrachten? So entstand die Idee, zum einen eine optimale Betonmischung und geeignete Bewehrung für den Kanubau maß zu schneidern. Zum andern streng nach dem Motto „Tailor-made“ das Kanu aus mehreren Einzelteilen herzustellen, die dann mit klassischen Verbindungselementen eines Schneiders verbunden werden. Hierfür bietet sich ein Reißverschluss aus Beton an. Aber einen Reißverschluss aus Beton herstellen? Geht das? Und ob!


 

 

 

 

 

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0215 B1Die Umsetzung des Betonreißverschlusses trug bei der Bewertung maßgeblich zum guten Abschneiden bei.

 

 

 

 

 

 

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Vor dem eigentlichen Kanubau stellte sich die Frage der Formgebung. Mithilfe von CAD-Programmen wurde eine Form festgelegt, welche dann mittels eines heißen Drahtes aus einem Styroporblock geschnitten wurde. Hierbei wurde festgelegt, dass das Kanu aus drei Teilen entstehen sollte, als Highlight durch einen Reißverschluss aus Zementleim verbunden. In diversen Probemischungen wurde das passende Kochrezept für den Feinbeton, bestehend aus Zement, Blähglas, Kunststoffdispersion, Fließmittel, Thixotropiermittel, Metakaolin und Wasser, zusammengestellt.

Nachdem alle Vorversuche und Tests durchlaufen waren, ging es dann im Mai an die Herstellung des Kanus. Es wurde gespachtelt, geglättet, massiert, wieder gespachtelt, geglättet und nach dem Erhärten geschliffen, geschliffen, geschliffen.

Schließlich war der Hai fertig. Bei 5 Meter Länge, 0,80 Meter Breite und einer Schalenstärke von durchschnittlich 5 mm brachte er stolze 93 Kilogramm auf die Waage. Ein Fliegengewicht verglichen mit dem errechneten Auftrieb von etwa 300 Kilogramm.

Auf dem See zeigte sich schließlich, was vorher zunächst bei einigen Freunden auf Ungläubigkeit stieß. Auch Beton schwimmt.

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Die Schalung wird präpariert...

Der Beton bzw. Mörtel aufgetragen...


...und am Ende schwimmt es sogar! Einige Impressionen...
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Betonkanu-Regatte 2009 Essen (NRW), Baldeney See


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