Universitätssprogramm Digitale Lehre

 

Welches Ziel verfolgt das Programm?

Das Universitätsprogramm „Digitale Lehre“ unterstützt finanziell bei der Umsetzung der fach- bzw. fakultätsspezifischen Digitalisierungskonzepte. Es fördert Vorhaben zur Digitalisierung in Studium und Lehre, die im jeweiligen Fach langfristige und strategische Bedeutung haben. Strategisch meint hier: Jedes geförderte Digitalisierungsvorhaben adressiert ein Thema oder ein Problem, das für (mindestens) einen Studiengang von grundlegender Bedeutung ist. Maßnahmen sollen in Verbindung mit den generellen Zielen der Lehrentwicklung im jeweiligen Bereich betrachtet werden (z. B. Qualität der Lehre, Senkung von Abbruchquoten, Internationalisierung, Gestaltung des Übergangs von der Schule in die Hochschule oder die Förderung von Schreib- und Medienkompetenz).

Das Universitätsprogramm unterstützt alle Fakultäten der RUB sowie diejenigen Zentralen Wissenschaftlichen Einrichtungen, die Studiengänge verantworten.

Was wird gefördert?

Für die Förderung ist entscheidend, dass die Vorhaben zur Umsetzung des fachbezogenen Digitalisierungskonzepts für Studium und Lehre beitragen. Die Projekte müssen langfristig wirksam sein und Schlüsselthemen bzw. -herausforderungen eines Studiengangs adressieren (s.o.). In den Projekten müssen entweder digitale Lehr-Lern-Szenarien (eLearning) oder der Bezug auf ein digitalisierungsbezogenes Fachthema im Mittelpunkt stehen. Projekte wären beispielsweise:

  • die inhaltliche und/oder methodisch-didaktische Neu- oder Weiterentwicklung von Lehrveranstaltungen, die curricular fest verankert sind,
  • die Neu- oder Weiterentwicklung ganzer Curricula aus mediendidaktischer Perspektive (z.B. strukturierte Vermittlung von Medienkompetenz in einem Studiengang),
  • die Neu- oder Weiterentwicklung von eLearning-Angeboten, die am Übergang von der Schule zur Hochschule eingesetzt werden oder
  • Weiterbildungsmaßnahmen zu Mediendidaktik/eLearning mit allen und/oder Gruppen von Lehrenden, um Digitalisierung in der Breite einzuleiten.
  • Konzeption und Erprobung neuer Studieninhalte, z.B. bezogen auf Digital Humanities, Data Science oder ähnliches.

Finanziert werden können für die Vorhaben beispielsweise

  • die Entlastung eines / einer Lehrenden durch einen Lehrauftrag für ein Semester (bei besonders umfangreichen Vorhaben auch für ein weiteres Semester)
  • die Finanzierung von Material und Technik
  • die Nutzung von kostenpflichtigen Weiterbildungen
  • falls die Unterstützung des „eTeams Digitalisierung“ (s.u.) nicht reichen sollte, die Einstellung von studentischen Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeitern zur Erarbeitung von Material, für Programmierarbeiten und / oder die Begleitung eines Erprobungsdurchlaufs.

Wie wird beraten?

Das Zentrum für Wissenschaftsdidaktik (ZfW) mit dem Bereich eLearning (RUBeL) berät und unterstützt bei allen die Digitalisierung von Lehre und Studium betreffenden Fragen. Alle Anträge im Universitätsprogramm „Digitale Lehre“ sollen zunächst mit dem ZfW abgestimmt werden, um die gegenseitige Information sicherzustellen, Doppelungen von Aktivitäten zu vermeiden und die Vernetzung zwischen ähnlich ausgerichteten Projekten in den Fakultäten und ZWE herzustellen. Für den Erstkontakt wenden Sie sich bitte an den Leiter des ZfW, Herrn Dr. Peter Salden (peter.salden@rub.de).

Auch bei der Umsetzung von Projekten berät und unterstützt Sie auf Wunsch das ZfW. Zusätzlich zum dauerhaften Beratungs- und Schulungsangebot (siehe www.rubel.rub.de) steht hierfür im Kontext der Digitalisierungsstrategie ein „eTeam Digitalisierung“ bereit, das aus studentischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie einer Koordinatorin besteht. Das „eTeam Digitalisierung“ schult und berät konzeptionell, hilft aber auch bei der konkreten Umsetzung von Projekten (z. B. Anlegen von Lerneinheiten in Moodle, Erstellung von Videos).

Welche Mittel stehen zur Verfügung?

Für das Universitätsprogramm „Digitale Lehre“ werden den Lehreinheiten der RUB einmalig Mittel zur Verfügung gestellt, deren Umfang sich nach der Zahl der Studierendenfälle bemisst. Die genaue Höhe der Mittel wurde den Dekaninnen und Dekanen bzw. Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern im Juni 2018 mitgeteilt. Eine Co-Finanzierung durch eigene Mittel der Fakultäten oder ZWE (QVM, HP) ist möglich und erwünscht. Auch die Kooperation zwischen Fakultäten oder Lehreinheiten ist möglich und erwünscht.

Anträge sollen bis zum Jahresende 2018 eingereicht werden. In begründeten Ausnahmenfällen kann die Frist verlängert werden. Zu Beginn des Sommersemesters 2019 noch nicht verplante Mittel werden in einem wettbewerblichen Verfahren campusweit zur Verfügung gestellt.

Wie sieht das Antragsverfahren aus?

Die Verwendung dieses Budgets wird vom Dekanat (ggf. in Absprache mit der Geschäftsführung der jeweiligen Lehreinheit) über ein bereitgestelltes Formular beantragt. Die Beantragung erfolgt durch einen oder mehrere (ggf. auch zeitlich versetzte) Anträge.

Im Antrag stellt die Fakultät / ZWE das Gesamtkonzept kurz dar, erläutert das Ziel und die Zielgruppe der jeweils vorgesehenen Maßnahmen sowie die geplante Umsetzung und fügt einen Finanzplan bei. Nach der Rückkopplung mit dem ZfW werden die Anträge über die Emailadresse universitaetsprogramme-lehre@rub.de bei der Prorektorin für Lehre eingereicht. Falls der Antrag nicht direkt vom Dekanat eingereicht wird, setzen Sie bei der Einreichung das Dekanat bitte in CC Ihrer Email.

Wir freuen uns auf Ihre Konzepte und beraten Sie gerne im Vorfeld!

Wie kann man sich bewerben?

  1. Laden Sie das aktuelle Antragsformular herunter:
    Digitale Lehre
  2. Schreiben Sie Ihren Antrag entlang des Antragsformulars.
  3. Schicken Sie Ihren Antrag mit Betreff „Digitale Lehre“ an universitaetsprogramme-lehre@rub.de.

Ansprechpartner

Dr. Peter Salden
Leiter des Zentrums für Wissenschaftsdidaktik
Gebäude SH 1/141
Tel.: +49 (0)234 32-22770
E-Mail: peter.salden@rub.de