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Strategie

Bei der Umsetzung unseres Zukunftskonzepts für die Lehre nutzen wir die Anregungen von Lehrenden wie Studierenden und im Dialog mit den Fakultäten und Einrichtungen legen wir kurz- und langfristige Ziele fest. Gute Lehrideen werden durch Programme gefördert, um sie zu erproben und für alle nutzbar zu machen. Bei der Entwicklung fakultätsweiter Konzepte, wie z.B. in den Bereichen Digitalisierung und Internationalisierung sowie zur systematischen Weiterbildung der Lehrenden, können Fakultäten und Einrichtungen die zahlreichen Angebote des Wissenschaftsdidaktischen Zentrums nutzen. Die datengestützte Evaluation der Lehr- und Studiensituation unterstützt das Dezernat für Hochschulentwicklung und Strategie mit verbindlichen Feedbackverfahren, deren Ergebnisse auch für die Zielvereinbarungen im Bereich Lehre genutzt werden.  

Förderprogramme

Verschiedene Programme fördern die Weiterentwicklung der Lehre an der RUB. Im Programm „Forschendes Lernen“ wird die Umsetzung des Zukunftskonzepts vor allem in den Bachelor-Studiengängen durch die Förderung von Lehrprojekten unterstützt, die Studierenden das eigenständige Forschen nahebringen bzw. ermöglichen. Der Wettbewerb 5x5000 fördert Entwicklungsvorhaben für digitales Lehren und Lernen finanziell.

Im Rahmen des Qualitätspakt Lehre werden durch BMBF und das Land NRW die Projekte inSTUDIESplus und ELLI (Exzellent Lehren und Lernen in den Ingenieurwissenschaften) gefördert. inSTUDIESplus erlaubt, individuelle Studienprofile, beispielsweise mit Forschungs- oder Praxisorientierung oder international ausgerichteter Vertiefung, auszubilden und Übergänge zwischen Schule und Universität bzw. verschiedenen Studienphasen zu vereinfachen. Für die Ingenieurwissenschaften zielt das Verbundprojekt ELLI (mit RWTH Aachen und TU Dortmund) darauf, aktuelle Entwicklungen, wie die umfassende Digitalisierung, den Einzug künstlicher Intelligenz in technologische Systeme oder zunehmende Internationalisierung und Diversität, durch neue Lehr- und Lernmodelle im ingenieurwissenschaftlichen Studium fruchtbar zu machen.

Digitalisierung

Digitales Lehren und Lernen ist an der RUB schon lange gute Praxis. Derzeit erarbeitet die RUB eine Digitalisierungsstrategie für die Lehre mit verbindlichen Entwicklungsvorhaben in allen Fakultäten. Das Ziel ist die systematische Nutzung digitaler Mittel und Methoden, um die Qualität und die Effektivität der Lehre zu steigern, um Studierenden mit zeitgemäßen Techniken aktuelles Wissen und Können zu vermitteln und sie auf die Anforderungen der modernen Arbeits- und Forschungswelt vorzubereiten. Digitalisierung ist für uns kein Selbstzweck und kein Ersatz für andere Vermittlungstechniken. Sie soll die Vielfalt von Lehr- und Lernmethoden gezielt dort ergänzen, wo digitales Lehren und Lernen effektiver ist als andere Techniken.

Internationalisierung

Ziel der Internationalisierungsbestrebungen in der Lehre ist die Vorbereitung fachlich kompetenter, kritisch reflektierender, selbstbestimmter und sozial verantwortungsbewusster Studierender auf ihr Leben in einer globalen Wissensgesellschaft mit globalisierten und digitalisierten Arbeitswelten.
Dazu soll insbesondere auch die forschungsbezogene Lehre im Rahmen der Internationalisierung, z.B. unter Nutzung der Potentiale der Digitalisierung, ausgebaut werden. Interkulturelle und fremdsprachliche Kompetenzen der Studierenden sollen durch eine Internationalisierung der Lehre auf dem Campus gefördert werden. Überdies soll die internationale Mobilität der Studierenden durch curricular verankerte Angebote zum Erwerb von Studienleistungen an strategischen Partneruniversitäten im Ausland unterstützt werden. Das Förderprogramm „Visiting Professors“ prämiert Fakultäten, die internationale Lehrende zu Gastaufenthalten auf dem Campus einladen. Auch zur Förderung von Doppelabschlussabkommen stellt die RUB Mittel bereit.

Qualitätsmanagement im Dialog

Auf verschiedenen Ebenen setzen sich die Verantwortlichen für eine hohe Qualität in Lehre, Beratungen und Prüfungen ein. Als Gradmesser dafür nutzen sie die Evaluation einzelner Lehrveranstaltungen sowie die Ergebnisse von RUB-Befragungen der Studienanfänger/innen und Absolvent/innen. Im Rahmen der Bildungsinitiative RuhrFutur hat die RUB die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Hochschulen die spezifische Studiensituation im Ruhrgebiet besser zu verstehen. Über das aktuell im Aufbau befindliche ECTS-Monitoring sollen zukünftig genauere Informationen über Hürden im Studienverlauf gewonnen werden können.
Vor diesem Hintergrund überprüfen die Fakultäten und Einheiten im Lehrbericht regelmäßig die Gestaltung ihrer Studiengänge und des unterstützenden Angebots, z.B. der Fachstudienberatung. Zentrale Entwicklungsvorhaben werden in den Zielvereinbarungen verbindlich fest- und damit nachgehalten.