„CoSMOS" - Entwicklung eines community-basierten nachhaltigen Wassermanagement- und Monitoringsystems

Das Zentrum für Integriertes Umweltressourcenmanagement (ZUM), ist Partner im BMBF-geförderten FuE-Verbundprojekt „CoSMOS“ (Entwicklung eines community-basierten nachhaltigen Wassermanagement- und Monitoringsystems, Initialphase) (Projektlaufzeit 2021-2023). Ziel des Projektes ist es im Rahmen der BMBF Fördermaßnahme „Wassersicherheit in Afrika – WASA, Initialphase Südliches Afrika“ wird gemeinsam mit deutschen und südafrikanischen Partnern ein gemeindebasiertes nachhaltiges Wassermonitoring- und -managementsystem zu entwickeln, zu erproben und anzuwenden.

Die Szenarien, Kriterien und Konzepte für die CoSMOS Hauptphase werden anhand von
zwei Pilotregionen in Südafrika entwickelt. Dies sind die Einzugsgebiete des Groot Letaba
River (P1) und des Kaap River (P2). Beide Flüsse liegen im Nordosten Südafrikas.

Im Rahmen der fünfzehnmonatigen Initialphase sollen der aktuelle Forschungsstand erhoben, lokale Bedürfnisse und praxisorientierte Bedarfe des Wassermanagements gesammelt, Kriterien zur Auswahl der Forschungsschwerpunkte und Szenarien für die Pilotierung bzw. Demonstration definiert sowie ein Umsetzungskonzept für die anschließende Hauptphase erstellt werden.
Lokale Praxispartner und beratende institutionelle Partner werden bereits in der Initialphase eingebunden.

Bildquelle: UÖ: Letaba Fluss, Südafrika


Neue Vertiefungsrichtung „Nachhaltigkeit in der bebauten Umwelt“

Ab sofort kann im Master Umweltingenieurwesen die Vertiefungsrichtung „Nachhaltigkeit in der bebauten Umwelt“ studiert werden.

Dabei liegt der Schwerpunkt auf quantitativen Methoden, um Maßnahmen in Bezug auf Klimaschutz und die unterschiedlichen Ressourcen - wie Wasser oder Baustoffe im Hoch- und Infrastrukturbau - bewerten zu können. Der Master beschäftigt sich auf den unterschiedlichen Maßstabsebenen mit Nachhaltigkeit, Umweltplanung und Umweltmodellierung.

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Mit Holz bauen für den Klimaschutz

Plastikverbot, Energiewende, neue Verkehrskonzepte – die Politik dreht an vielen Stellschrauben, um das Klima zu schützen. Beim Wohnungsbau wäre noch Potenzial.

Artikel auf news.rub.de

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Künstliche Intelligenz in der Umweltinformatik

Titelbild

Die Umweltinformatik befasst sich interdisziplinär mit der Analyse und Bewertung von Umweltsachverhalten. Aus informationstechnologischer Sicht spielen dabei beispielsweise Simulationen komplexer Systeme, Geographische Informationssysteme (GIS) und räumliche Datenanalyse, Messnetze und Sensordatenverarbeitung sowie Fernerkundung und Bildverarbeitung eine große Rolle. Außer in der Wissenschaft findet die Umweltinformatik ihre wichtigsten Anwendungen in der öffentlichen Verwaltung (Natur- und Umweltschutz, Umweltdatenportale, Katastrophenschutz, Verbraucherschutz, Wassermanagement etc.), aber auch in der Wirtschaft (betriebliche Umweltinformationssysteme). Enge Bezüge und teilweise Überlappungen ergeben sich auch zur Agrar-, zur Hydro-, zur Energie- und zur Gesundheitsinformatik sowie im Bereich Green IT. Das ZUM war aktiv an der Erstauflage des Workshops “Künstliche Intelligenz in der Umweltinformatik” beteiligt.

https://umwelt-ki.de/

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iWaGSS Projekt auf der GRoW Konferenz

Am 20. und 21.10.20 stellte das iWaGSS Projekt seine finalen Ergebnisse auf der GRoW Abschlusskonferenz in Berlin vor. Unter dem folgenden Link finden sie weitere Informationen zur Konferenz:

https://bmbf-grow.de/de/grow-abschlusskonferenz-danke-teilnahme-online-rahmenprogramm-geht-noch-informieren

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Themenheft „Internationale Wasserwirtschaft“

Cover der KW

Jeden Monat veröffentlicht die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) ihre spannende und informative Zeitschrift Korrespondenz Wasserwirtschaft (KW). Darin finden sich jeweils aktuelle Beiträge zu den drei Hauptausschüssen der DWA: Gewässer und Boden, Hydrologie und Wasserbewirtschaftung sowie Wasserbau und Wasserkraft.

Im Monat Oktober 2020 gibt es etwas Besonderes:
In Zusammenarbeit mit dem Projektträger Karlsruhe (PTKA) als Projektträger des GRoW-Verbundprojekts iWaGSS www.iwagss.com (Entwicklung und Erprobung eines innovativen Wassergovernancesystems zur Linderung von Wasserstress und zur vorausschauenden Wasserbewirtschaftung in Regionen mit überbeanspruchten Wasserressourcen in Afrika und weltweit) – gesponsert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) - konnte unter der Federführung der GEWÄSSER-EXPERTEN ein iWaGSS-Themenheft „Internationale Wasserwirtschaft“ realisiert werden.

ZUM in Kooperation mit U+Ö im Bauwesen haben zwei projektbezogenen Beiträge eingereicht und veröffentlicht. Herausgekommen ist ein interessantes Themenheft mit Artikeln zur Wasserwirtschaft in Südafrika, sowie deren Problemen und Lösungsansätzen.


Internationale Eco-Island Science Alliance auf Chongming Island gegründet

Der jährlich von der East China Normal University (ECNU) veranstaltete Workshop "Eco-Islands" lädt Experten und Wissenschaftler von ca. 30 renommierten Forschungseinrichtungen und Universitäten aus der ganzen Welt ein, darunter diesmal China, die USA, Australien, Deutschland, Neuseeland, Thailand, Rumänien und Estland. Ziel des Workshops ist es Chongming Island zu einem Modell für eine rein nach ökologischen Gesichtpunkten ausgerichtete und bewirtschaftete Inseln zu entwickeln.

Die neu gegründete Internationale Eco-Island Science Alliance, an der auch das Zentrum für Umweltressourcenmanagement beteiligt ist, soll internationale Kooperationsforschung zu einem breiten Spektrum von Themen (ökologische Landwirtschaft, Ökotourismus, Schutz von Feuchtgebieten, regenerative Energien, Umweltschutz, Bildung und Sensibilisierung der Öffentlichkeit) initiieren. Dabei sollen neue Technologien und Methoden entwickelt, das Management von Feuchtgebieten und Küsten verbessert, die Ausbreitung invasiver Arten eingedämmt, die Luftverschmutzung verringert und die Umweltressourcen geschont werden.


Holzbau-GIS Modell zur nachhaltigen Einsparung von Treibhausgasen durch stoffliche Holznutzung im Bauwesen

Das Projekt „Holzbau-GIS“ leistet einen Beitrag zur Einsparung von Treibhausgasen durch Bauen mit Holz. Eine bestehende und weiterzuentwickelnde Kohlenstoffberechnung wird in ein GIS-basiertes webfähiges Fachinformationssystem eingebettet und setzt die gewonnenen Erkenntnisse in einen regionalen Kontext. Anhand einer Beispielkommune werden auf einem GIS-Modell aufbauend Verknüpfungspunkte generiert, die die Abschätzung von THG-Einsparungen durch Neubau und Sanierung mit Holz ermöglichen, sowie die regional vorhandenen Holzressourcen zur energetischen und stofflichen Nutzung und deren Verwertungskette im Modell darstellen. Dies ermöglicht den Kommunen in Selbstverwaltung, die erreichten Treibhausgaseinsparungen durch den Einsatz von Holz als Baumaterial in die kommunalen Klimaschutzkonzepte zu integrieren. Zentraler Kern des Projekts ist die Analyse von Potenzialen im Holzbau auf kommunaler Ebene sowie die Kommunikation und der Wissenstransfer von gewonnenen Erkenntnissen und Projektergebnissen durch die Entwicklung eines Modells zur Berechnung von Treibhausgaseinsparpotenzialen.


Ermittlung von Gewässerquerschnitten im Olifants Flusseinzugsgebiet

U+Ö im Bauwesen entwickelt im laufenden FuE Vorhaben „iWaGSS“ neben einem 1D-hydrodynamischen Gewässermodell für den Unteren Olifants, in Abstimmung mit dem südafrikanischen Department of Water Affairs, Methoden zur Abschätzung des Kontaminationsrisikos für die Wasserressourcen aufgrund möglicher Schadstoffeinträge aus Punktquellen und diffusen Quellen im gesamten Olifants Flusseinzugsgebiet. Im Rahmen des diesjährigen Statusworkshops in Phalaborwa nutzte U+Ö die Gelegenheit, die bisherigen Ergebnisse vorzustellen und Feldarbeiten im Untersuchungsgebiet durchzuführen. Eine exakte Ermittlung der Gewässerquerschnitte stellt für die Erstellung des 1D-hydrodynamischen Gewässermodells einen sehr wichtigen Aspekt dar. Zur Ermittlung von exemplarischen Gewässerquerschnitten wurden von U+Ö im Bauwesen vor Ort Vermessungen mit Hilfe von Maßband, Lichtlot und mobiler GIS-Technik (GIS2GO von Disy Informationssysteme) durchgeführt. Vorzugsweise wurden Orte im Untersuchungsgebiet angefahren an denen Gewässer von Brückenbauwerken gequert werden. Insbesondere hier konnten Vermessungen ohne die Genehmigung von Privatgrundbesitzern bzw. ohne Rücksicht auf die Gefährdung durch wildlebende Tiere durchgeführt werden. U+Ö im Bauwesen stehen nun Gewässerquerschnitte aus der oben beschriebenen Messkampagne sowie Gewässerquerschnitte abgeleitet aus einem Digitalen Oberflächenmodell für das Untere Olifants Flusseinzugsgebiet zur Verfügung. Zukünftig werden weitere Gewässerquerschnitte von den Projektpartnern „Die Gewässerexperten!“ generiert. Durch den Einsatz von UAV Technologie werden für ausgewählte Orte exakte 3D-Oberflächenmodelle berechnet und U+Ö zur Verfügung gestellt. Zudem nutzte U+Ö im Bauwesen die Gelegenheit, die in weiten Teilen bereits weit fortgeschrittene Kontaminationsrisikoanalyse vor Ort zu verifizieren. Ein Abgleich von erhobenen und in Deutschland bearbeiteten GIS-Daten mit der Realität in Südafrika zeigte gute Ergebnisse.


BMBF-gefördertes FuE-Verbundprojekt „iWaGSS"

U+Ö im Bauwesen, in Kooperation mit dem Zentrum für Umweltressourcenmanagement (ZUM), ist Partner im BMBF-geförderten FuE-Verbundprojekt „iWaGSS" (Integrated Water Governance Support System). Ziel des FuE-Verbundprojekts ist die Entwicklung und praktische Erprobung eines innovativen Wassergovernancesystems auf der Basis neuartiger Technologien und Werkzeuge zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Wasserressourcen in der südafrikanischen Pilotregion des Olifants Flusseinzugsgebietes. Ein Teilaspekt der von U+Ö im Bauwesen im Rahmen des Forschungsprojektes erarbeitet wird ist der Aufbau eines Fließgewässermodells für das Untere Olifants Flusseinzugsgebiet. Durch den Projektpartner "DIE GEWÄSSEREXPERTEN" wurden im Rahmen einer Messkampagne UAV-Aufnahmen von Fließgewässern im Untersuchungsgebiet erhoben, die zum Aufbau des Fließgewässermodells genutzt werden können. Mit Hilfe dieser Daten können exakte Geländehöhen zur Ableitung von Fließquerschnitten ermittelt werden. Youtube video


International Water Association

Die “14th International Water Association (IWA) Specialist Conference on Watershed and River Basin Management” fand am 09.-11.10.17 im Kruger National Park in Südafrika statt. Ausrichter der Konferenz waren die „IWA Watershed and River Basin Management Specialist Group“ in Partnerschaft mit dem „Water Institute for Southern Africa (WISA)“ und dem „IWA-South Africa (IWA-SA)“. Die Konferenz befasste sich mit zukunftsweisenden Fragen der nachhaltigen Bewirtschaftung von Flusseinzugsgebieten im Zuge des Klimawandels. Das Zentrum für Umweltressourcenmanagement (ZUM) leistete einen Beitrag in Form eines Vortrags zum Thema „Contamination Risk Assessment on the example of the Middle Olifants in Südafrika“.


iWaGSS Projektstart

Das Zentrum für Umweltressourcenmanagement (ZUM) in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Umwelttechnik + Ökologie im Bauwesen (U+Ö) ist Partner im F&E Verbundprojekt iWaGSS (Integrated Water Governance Support System for the Olifants river basin in South Africa).

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WaterMiner Projektstart

Das Zentrum für Umweltressourcenmanagement (ZUM) konnte erfolgreich ein neues Verbundforschungsprojekt in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Umwelttechnik + Ökologie im Bauwesen (U+Ö) einwerben.

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