Ruhr-Universität Bochum zur Navigation zum Inhalt Startseite der RUB pix
Startseite UniStartseite
Überblick UniÜberblick
A-Z UniA-Z
Suche UniSuche
Kontakt UniKontakt

pix
 
Das Siegel
Naturwissenschaften Ingenieurwissenschaften Geisteswissenschaften Medizinische Einrichtungen Zentrale Einrichtungen
pix
PLASMA-Logo
Startseite

Profil

Wissenschaftler/-innen

Wissenschaftlicher Nachwuchs

Publikationen

News

Offene Stellen

Veranstaltungen

Partner

Presse

Kontakt

pix Research Department Plasmas with Complex Interactions*
IS3/HTM IFSC Protein Neuroscience Plasma Ceres
 
 
Unser Angebot für: Studierende | Schüler/innen | Beschäftigte | Presse | Gäste | Wirtschaft | Alumni   
pix
Profil » Plasmas with Complex Interactions » Research Departments English

Organisationsstruktur


Organigramm

Forschungsstruktur


Das Research Department (RD) „Plasmas with Complex Interactions” erforscht bislang praktisch unbekannte Bereiche, die sich durch die komplexe Wechselwirkung von Plasmen mit ihrer Umgebung auszeichnen. Das Research Department reicht weit über die traditionellen Grenzen der Plasmaforschung hinaus, indem es Plasmatechniken und -methoden auf die Interfaces zu Festkörperphysik, Materialwissenschaften, Chemie, Biologie und Astronomie überträgt. Das RD ist in vier Sektionen aufgeteilt, jeweils mit intensiver Wechselwirkung von Experiment und Theorie/Modellierung.



Niedertemperaturplasmen und Mikroplasmen

 
Die Entwicklung und Charakterisierung von miniaturisierten Plasmaentladungen, die bei Atmosphärendruck oder darüber hinaus betrieben werden, ist Ziel dieser Sektion.
Niederdruckplasmen sind gekennzeichnet durch unterschiedliche Mechanismen der Energiekopplung und durch eine komplexe Reaktionschemie, welche durch die Energieverteilung der Elektronen getrieben wird. Mikroplasmen – Entladungen eingebettet in kleinen Strukturen (~10µm) – erlauben den stabilen Betrieb von Nicht-Gleichgewichtsplasmen. Sie haben eine sehr hohe Dichte und eine geringe Elektronentemperatur. Diese experimentelle Forschung wird begleitet durch geeignete Multiskalenmodelle basierend auf fundamentalem, theoretischem Verständnis




Hochenergieplasmen und Astrophysik

 
Mit neuen aktuellen Fragestellungen im Grenzgebiet zwischen Plasmaforschung und Astrophysik erfreut sich die Plasma-Astrophysik neuer Beliebtheit. Dieser Bereich hat sehr starke Aufmerksamkeit durch die Beobachtung von Gamma-Ausbrüchen und kosmischer Strahlung mit Energien bis hin zu Exa-Elektronenvolt (10^18) erlangt. Eine befriedigende Erklärung dieser Phänomene ist nur dann möglich, wenn neue Methoden und Zugänge der Plasmaforschung gefunden werden, bei denen die Wechselwirkung geladener Teilchen und Photonen mit der kosmischen Hintergrundstrahlung berücksichtigt werden. Auf kosmischer Skala werden Strukturen beobachtet, die denen in Fusionsplasmen ähnlich sind. Die Physik von Protuberanzen und Solar Flares wird durch die magnetische Rekonnektion bestimmt, deren Natur und die damit verbundene Plasmaheizung weitgehend unverstanden sind.




Technische Nicht-Gleichgewichtsplasmen

 
Eine zentrale Anwendung von Plasmen ist die Modifikation von Oberflächen, sei es durch Trockenätzung, Schichtabscheidung oder Funktionalisierung. Kürzlich wurden neue Anordnungen entwickelt, die für die Oberflächenbehandlung besonders viel versprechend sind, wie Plasmen mit einem inhomogenen Magnetfeld (cusp, neutral loop), Multi-Frequenzplasmen und Entladungen mit maßgeschneiderten Spannungsverläufen. Ziel dabei ist die unabhängige Kontrolle der Elektronendichte und der Geschwindigkeitsverteilung der Ionen.




Modellierung, Theorie und Computational Plasmaphysik

 
Charakteristische Wechselwirkungen in Plasmasystemen beinhalten Längenskalen, die zahlreiche Größenordnungen überstreichen, angefangen von kinetischen, atomaren Größen bis hin zu makroskopischen Fluidskalen. Die Modellierung dieser Systeme erfordert Multiskalenmodelle unter Einbeziehung von kleinskaligen Prozessen. Hierzu werden Simulationen mit adaptiven Gitterverfeinerungen (adaptive mesh refinement) und Multiskalen-Multiphysik-Simulationen gekoppelt mit kinetischen und fluid-ähnlichen Beschreibungen eingesetzt. Voll sechsdimensionale Vlasov-Simulationen können mit Hilfe massiver Parallelisierung auf Großrechnern wie BlueGene oder neuen Techniken, basierend auf Grafikkartenprogrammierung, umgesetzt werden.

Lehrstühle


Fakultät für Physik und Astronomie
AG Experimentalphysik V
AG Oberflächenphysik
AG Reaktive Plasmen
Astronomisches Institut
Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe, TP IV
LS für Angewandte Festkörperphysik
LS für Experimentalphysik II
LS für Experimentalphysik V
LS für Theoretische Physik I
LS für Theoretische Physik IV
LS für Theoretische Weltraum- und Astrophysik

Fakultät für Mathematik
Numerische Mathematik

Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
LS für Allg. Elektrotechnik und Plasmatechnik
LS für Photonik und Terahertztechnologie
LS für Theoret. Elektrotechnik
LS für Werkstoffe und Nanoelektronik

Fakultät für Chemie und Biochemie
AG Chemie anorganischer Materialien
LS für Anorganische Chemie II
LS für Physikalische Chemie II
LS für Technische Chemie

Fakultät für Biologie
LS für Biologie der Mikroorganismen

Fakultät für Maschinenbau
LS für Werkstoffe der Mikrotechnik

 
 
Zum Seitenanfang  Seitenanfang | Diese Seite drucken
Letzte Änderung: 17.12.2009 | Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an rd-plasma at ruhr-uni-bochum dot de