Menschen im Bergbau

Seit 2014 führen die Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets (SGR) und das Deutsche Bergbau-Museum Bochum (DBM) das Oral-History-Projekt „Digitaler Gedächtnisspeicher: Menschen im Bergbau“ durch, um die Erinnerungen derer zu bewahren, die den Bergbau in den Jahrzehnten zwischen dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der endgültigen Schließung im Jahr 2018 geprägt haben. In der zweiten Projektphase ab 2019 werden die gesammelten Erzählungen unter verschiedenen fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Fragestellungen ausgewertet.

Die Juniorprofessur für die Didaktik der Geschichte betreut dabei das fachdidaktische Teilprojekt A „Digitales Lernen: Theorie und Praxis“. In dem Projekt werden digitale Unterrichtsmaterialien und -konzepte für die Videoplattform „Menschen im Bergbau“ entwickelt und praktisch umgesetzt.
Ziel des fachdidaktischen Teilprojektes B „Digitales Lernen: Effekte auf das historische Lernen“ ist die empirische Überprüfung zur Lernwirksamkeit von erstellten Unterrichtsmaterialien und –konzepten. Dieses wird durch die Professur für die Didaktik der Geschichte betreut.

Weitere Informationen folgen.


Ausstellung „Weibsbilder. Frauen im Ruhrgebiet der 1920er Jahre"

Der dritte Jahrgang des Masterstudiengangs Public History eröffnete im Rahmen der Praktischen Übung des Modul 1 im Januar 2020 die Sonderausstellung „Weibsbilder. Frauen im Ruhrgebiet der 1920er Jahre" auf GA 5/Süd. Sie wird noch bis Ende des Wintersemesters 20/21 zugänglich sein. Dabei untersuchten die Studierenden die Frage, welche Möglichkeiten sich für Frauen nach dem Erwerb des Wahlrechts in den 1920er Jahren eröffneten. Der Ausstellungskatalog ist auch online unter zu finden.

SYP-Workshop "Alle Jahre wieder - Geschichte in Jubliäen und Gedenktagen"

Am 7./8. März 2019 fand unter dem Titel "Alle Jahre wieder - Geschichte zu Jubiläen und Gedenktagen" der Workshop der Studis und Young Professionals in der AG Angewandte Geschichte / Public History im VHD in Kooperation mit Jun.-Prof. Dr. Christian Bunnenberg an der Ruhr-Universität Bochum statt. Die Keynote hielt Prof. Dr. Achim Landwehr (Düsseldorf).

Mehr Informationen bei H Soz Kult.

Hier finden Sie das Programmder Tagung.



Ausstellung "68 - Wie politisch war Bochum?"

Im Rahmen der Praktischen Übung des Modul 1 und des inSTUDIESplus-Projekts "Authentische Wissenschaftsvermittlung im Museum" eröffnete im Januar 2019 die Sonderausstellung ""68 - Wie politisch war Bochum?". Sie wird noch bis zum Wintersemester 2019/20 im GA 02 zugänglich sein. Zu der Ausstellung gibt es auch eine digitale Begleitausstellung.
Passend dazu erschien ein Artikel im Newsportal der RUB: Auf digitaler Zeitreise.

Ausstellung "Keine Kohle?! Strukturwandel im Ruhrgebiet seit der Kohlekrise 1958"

Im Rahmen der Praktischen Übung des Modul 1 und dem inSTUDIESplus-Projekts "Authentische Wissenschaftsvermittlung im Museum" eröffnete im Dezember 2017 die Sonderausstellung "Keine Kohle?! Strukturwandel im Ruhrgebiet seit der Kohlekrise 1958" auf GA 5/Süd. Die Studierenden setzten sich in der Ausstellung mit unterschiedlichen Perspektiven auf den Strukturwandel im Ruhrgebiet auseinander und porträtierten Menschen mit verschiedenen Hintergründen, die passend zu ihren Bezügen die Exponate zur Ausstellung beisteuerten. Die Interviewauszüge sind auf GA 5/Süd weiterhin zugänglich.