Forschungsschwerpunkt

Der Forschungsschwerpunkt Public History beschäftigt sich mit allen Erscheinungsformen von Geschichte in der Öffentlichkeit. Die Untersuchungsgegenstände ergeben sich aus den durch Akteure und Institutionen aus Gesellschaft und Politik, sowie Wissenschaft, Kultur- und Kreativwirtschaft gesetzten und medial bespielten thematischen Feldern von Erinnerungs- und Geschichtskultur, welche öffentliche Repräsentationen von und Debatten über Geschichte prägen. Die Forschung ist nicht auf Zeitgeschichte begrenzt, sondern alle Epochen umfassend und übergreifend angelegt. Aufgabe der Public History ist es, die Prozesse von Vermittlung und Darstellung von Geschichte in der Öffentlichkeit inhaltlich und medial mitzugestalten und zugleich deren kognitive, politische, ästhetische, moralische und ökonomische Dimensionen zu erforschen. Public History beschreibt somit einerseits ein gesellschaftliches Phänomen, andererseits eine wissenschaftliche Disziplin.

Aktuelles

Stellenausschreibung für „Social Media History – Geschichte auf Instagram und TikTok“

Social Media History Header



Im März 2021 startet das Verbundprojekt "Social Media History - Geschichte auf Instagram und TikTok", das von Jun.-Prof. Dr. Christian Bunnenberg gemeinsam mit dem Arbeitsbereich Public History der Universität Hamburg durchgeführt wird.



Für das Projekt sind zum 1. März 2021 zwei Stellen für den Standort Hamburg ausgeschrieben:

  • eine:n Projektkoordinator:in (TV-L E13, 50%) für das Citizen-Science-Forschungsprojekt. Aufgaben u.a. Forschung organisieren, Workshops planen, interne und externe Kommunikation managen etc. Mehr Informationen finden Sie in der Ausschreibung.
  • ein:e wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (TV-L E13, 50%, 3 Jahre) für ein Public-History-Forschungsprojekt zu audiovisuellen Erzählformen und -praktiken von Geschichte. Mehr Informationen finden Sie in der Ausschreibung.

Bewerbungsschluss für beide Stellen ist der 18. Januar 2021.



Workshop "Vergangenheitsatmosphären und Verkörperung in digitalen historischen Räumen".


Am 24./25. Februar 2021 findet der Workshop "Vergangenheitsatmosphären und Verkörperung in digitalen historischen Räumen" statt.
Veranstalter sind Christian Bunnenberg, Nico Nolden, Felix Zimmermann und der Arbeitskreis Geschichtswissenschaft und Digitale Spiele (AKGWDS).

Mit dabei sind drei Beiträge aus Bochum - von Susanne Becker, Elena Lewers und Nicola Przybylka.

Mehr Informationen zur Tagung und zur Anmeldung (möglich bis zum 21. Februar) gibt es hier!
Der CfP ist zu finden bei H SozKult.


"Bewegte Bilder" - Zeitschrift für Geschichtsdidaktik

Titelblatt Zfgd

Im November 2020 erschien der 19. Jahrgang der Zeitschrift für Geschichtsdidaktik mit dem Themenschwerpunkt "Bewegte Bilder". Herausgegeben wird das Heft von Christian Bunnenberg.

Mit zwei Beiträgen aus Bochum:

  • Bunnenberg, Christian: Bewegte Bilder, bewegende Bilder, Bewegung in Bildern - Gedanken zur Einführung in den Themenschwerpunkt, S. 4-14.
  • Hiller, Theresa: „wer die vergangenheit nicht kennt, wird die zukunft nicht meistern“ – Reaktionen auf die Holocaust-Serie (1978/79) als Indikatoren
    für Geschichtsbewusstsein, S.15-29.









Kriegsgezwitscher @krieg7071

Krieg 7071 Twitter
Lupe

Seit Anfang Juli läuft in Kooperation mit Prof. Dr. Tobias Arand von der PH Ludwigsburg das Projekt "Kriegsgezwitscher - Ein Twitterprojekt zum Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71".
Hier geht es zum Twitter-Account des Projektes.


@Krieg7071 in Presse und Öffentlichkeit:

1870/71 in der Presse

Krieg7071 Titel Zeit Geschichte

In der neuen Ausgabe von ZEIT Geschichte vom 21. Juli 2020 schreibt Jun.-Prof. Dr. Christian Bunnenberg über Totenkult und Tourismus auf den Schlachtfeldern des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71.
Hier ein Blick ins Inhaltsverzeichnis.

In diesem Semester läuft außerdem in Kooperation mit Prof. Dr. Tobias Arand von der PH Ludwigsburg das Projekt "Kriegsgezwitscher - Ein Twitterprojekt zum Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71". Hier geht es zum Twitter-Account des Projektes.










Das coronarchiv – Eine Dokumentation der Gegenwart für Geschichte(n) von morgen

Coronarchiv Event Plakat Final 0
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9. Juli, 16 Uhr (s.t.) über WebEx

Das coronarchiv ist ein freies, offenes und digitales Onlineportal, das Ende März 2020 im Zuge der Corona-Pandemie initiiert wurde. Ziel des Projektes ist die Dokumentation von Alltagserfahrungen durch die Bürger*innen selbst, um vielfältiges Forschungsmaterial für zukünftige Historiographien zu sammeln und langfristig zu archivieren.
Im Rahmen des Online-Events stellen die Initiatoren das Projekt vor und diskutieren es mit Beiträger*innen, Expert*innen aus dem Bereich der Archivgeschichte sowie den Mitgliedern der an den Universitäten Bielefeld, Frankfurt a. M. und Gießen angesiedelten AG Geschichtstheorie und allen Interessierten.

Organisation: AG Geschichtstheorie&coronarchiv
Projektvorstellung: Christian Bunnenberg (Bochum), Thorsten Logge (Hamburg), Benjamin Roers (Gießen) und Nils Steffen (Hamburg)
Kommentare: Riley Linebaugh (Gießen) und Sina Steglich (London)

Anmeldungen vorab per E-Mail an: Sarah.M.Noske@geschichte.uni-giessen.de


Erste Rezensionen zu "Geschichte auf Youtube"


Yotube Cover
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"Da Erklärvideos voraussichtlich in der nahen Zukunft noch größere Bedeutung zukommen werden, ist dieser Band als Ausgangspunkt für weitere Forschungen und Wissenstransfer für Geschichtslehrer und Akteure der historischen Bildung wichtig. Es ist auch zugleich ein Fachbuch für den Umgang mit digitalen Medien im Geschichtsunterricht und ein Beitrag zur Medienerziehung.“ M. Lausberg

"Insgesamt bietet der Tagungsband trotzdem eine wichtige erste geschichtsdidaktische Erkundung von Geschichte auf YouTube und mit der umfangreichen Bibliografie und vor allem den verschiedenen methodischen Zugängen eine Inspirationsgrundlage für weitere Untersuchungen." N. Theinert

"Angesichts der Beobachtungen und Befunde der Beiträge in diesem Sammelband sowie der seit 2016 noch stark gestiegenen Bedeutung von YouTube für Lernen und Bildung scheint eine weitere Beschäftigung mit dem Format von Geschichtsvideos und YouTube als Plattform dringend geboten. Die Herausgeber und Autoren haben mit Tagung und Sammelband wichtige Pionierarbeit geleistet." D. Bernsen

Erste Rezensionen zu "Geschichte auf Youtube. Neue Herausforderungen für Geschichtsvermittlung und historische Bildung (= Medien in der Geschichte, Band 2)", hrsg. von Jun.-Prof. Dr. Christian Bunnenberg gemeinsam mit Nils Steffen, erschienen:.





Digital Public History

Ph Weekly


Das Online-Blogjournal Public History Weekly" setzt im April 2020 das Schwerpunktthema "Digital Public History".
Prof. Dr. Peter Gautschi (Luzern) und Jun.-Prof. Dr. Christian Bunnenberg führen in das Thema ein.


"coronarchiv – digitale Sammlung für Erinnerungen und Fundstücke zur Corona-Krise"


"Und auch in 30,40 oder 50 Jahren können sich
Forscherinnen und Forscher dann freuen über die Flaschenpost aus dem Jahr 2020."

- Deutschlandfunk Kultur, Beitrag vom 22.04.2020


Das coronarchiv ist ein freies und offenes Onlineportal, das allen zugänglich ist und zu dem alle beitragen können. Ziel ist die fortlaufende Sammlung, Archivierung, Kontextualisierung und Bereitstellung von persönlichen Erinnerungen und Fundstücken zur „Corona-Krise“. Mit dem coronarchiv entsteht eine zentrale Anlaufstelle zur Dokumentation der Gegenwart, die nicht nur eine spätere Rückschau auf die Ereignisse des Jahres 2020 ermöglicht, sondern auch für die künftige Forschung zur Verfügung steht.

Das coronarchiv in der Presse:



Mitmach-Aktion der Körber-Stiftung

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Die Ausbreitung des Coronavirus stellt alle vor große politische, gesellschaftliche und persönliche Herausforderungen. Doch irgendwann wird die Pandemie vorbei sein. Wie wird dann von der Krise gesprochen, wie wird die Erinnerung bewahrt? Das von der Ruhr-Universität Bochum (RUB), den Universitäten Hamburg und Gießen gegründete digitale Coronarchiv und die Körber-Stiftung rufen alle Kinder und Jugendlichen im Rahmen eines Wettbewerbs auf, sich mit den Veränderungen in ihrem Alltag durch die Coronakrise zu beschäftigen und diese zu dokumentieren. Alle eingereichten Beiträge gehen in das Coronarchiv über. Zudem lobt die Körber-Stiftung zehn Buchpreise für die besten Einsendungen aus und stellt die Preisträgerinnen und Preisträger mit ihren Themen vor. Mitmachen können Kinder und Jugendliche bis 21 Jahren. Einsendeschluss ist der 15. Mai 2020. Mehr dazu in der Pressemeldung und im Newsportal der RUB.
Informationen zur Aktion und zur Teilnahme gibt es hier.


Workshop "Public History in der Lehre"

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Am 2./3.12.2019 findet an der Ruhr-Universität der Workshop "Public History in der Lehre" statt. Unter der Leitung von Christian Bunnenberg und Irmgard Zündorf (ZZF Potsdam) diskutieren die Teilnehmenden über Erfahrungen und Perspektiven der verschiedenen Public History Studiengänge in Deutschland. Was sind ihre Ziele, was wird gelehrt bzw. gelernt, was erwarten die Lehrenden und was die Studierenden?
Im Rahmen des Workshops sollen Lehrende, Studierende und Absolvent*innen aus den verschiedenen universitären Standorten zusammengebracht werden, um kritisch den derzeitigen Stand des Studienangebots im Bereich der Public History im deutschsprachigen Raum zu reflektieren, vielleicht auch einmal zu bilanzieren, mögliche gemeinsame Ziele und Standards zu diskutieren oder auch Unterschiede herauszustellen und einen Ausblick auf eventuelle künftige Kooperationen auszuloten. Ziel des Workshops ist nicht nur der gemeinsame Austausch verschiedener Studienangebote, sondern auch die Entwicklung konkreter Impulse für die (Weiter)entwicklung der Studienangebote.

Im Rahmen des Workshops hält Prof. Dr. Andreas Fickers den Abendvortrag zum Thema "Digital Public History in Luxemburg" und bereichert den Workshop um eine interationale Perspektive.
Interessierte sind herzlich eingeladen!

Mehr Informationen bei H Soz Kult.

Vortrag bei "Offene Archive 2.4 + ArchivCamp"

4.-5. November 2019: Jun.-Prof. Dr. Christian Bunnenberg hat auf Einladung bei der Konferenz "Offene Archive 2.4 + ArchivCamp" in der BStU Berlin einen Vortrag über Virtual Reality und Geschichtsvermittlung gehalten. Der Vortrag ist auf dem YouTube-Kanal der Initiative "Offene Archive" dokumentiert.


Vortrag bei Sportartikelhersteller PUMA

16. Oktober 2019: Auf Einladung der Kommunikationsagentur Birke und Partner GmbH diskutierte Jun.-Prof. Dr. Christian Bunnenberg in den neuen Räumlichkeiten des Sportartikelherstellers PUMA zum Thema "Wie wa(h)r das nochmal? Die Realität der Vergangenheit".
Der Diskussion ging eine Führung durch die Unternehmensgeschichte voraus. Die Veranstaltung ist hier dokumentiert.


Sammelband "Geschichte auf YouTube"

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Im Oktober 2019 erschien der interdisziplinäre Sammelband "Geschichte auf YouTube. Neue Herausforderungen für Geschichtsvermittlung und historische Bildung"
bei de Gruyter Oldenbourg.

Mehr Informationen finden Sie unter Projekte.