[ vorherige ] [ nächste ] [ Übersicht nach Zeit ][ alphabetische Übersicht ]

(00354) 25.11.2002 13:10

Workshop: IT-Sicherheit in Ad-Hoc-Netzen


Bochum, 25.11.2002
Nr. 354

Damit Kühlschränke abhörsicher einkaufen können
IT-Sicherheit in Ad-Hoc-Netzen
Internationaler Workshop mit hochkarätigen Gästen

Der Kühlschrank kauft ein, das Handy steuert die Hifi-Anlage: Solche
IT-Anwendungen der Zukunft werden vermehrt mit sog. Ad-Hoc-Netzen,
dynamischen Kommunikationskanälen, arbeiten. Um die Gefahren und den
Schutz solcher Netze geht es beim Workshop „Security in Ad-Hoc
Networks“, den der Lehrstuhl für Kommunikationssicherheit (Prof.
Dr.-Ing. Christof Paar) am 2. Dezember 2002 (ab 10 Uhr, in den Räumen
der Gesellschaft für IT-Sicherheit AG, Lise-Meitner-Allee 4, 44801
Bochum) veranstaltet. Zu den hochkarätigen Referenten gehören u.a.
Konrad Wrona vom Ericsson/Media Lab Europe, Irland, und Manel Guerrero
Zapata vom Nokia Research Center, Finnland.

Handys steuern die Mikrowelle

Schon heute gehören Ad-Hoc-Netze zum Alltag, z. B. wenn im Auto das
Handy mit der Freisprechanlage kommuniziert oder sich der Laptop über
Funk ins Internet einloggt. Experten zufolge wird unsere Zukunft noch
viel stärker von solchen Verbindungen geprägt sein: So wird z. B. das
Handy die Mikrowelle und die Hifi-Anlage fernsteuern können.

Verschlüsselung trotz eingeschränkter Rechenkapazität

Das verspricht zwar Bequemlichkeit, birgt aber auch Gefahren. Denn wer
sich in solche Netze hackt, der kann die so gesteuerten Funktionen
stören oder den Träger eines vernetzten Computers überall aufspüren –
ein IT-Sicherheitsproblem. Da die Prozessoren in Anwendungen wie Handys
und PDA’s nur beschränkte Rechenkapazitäten haben, sind herkömmliche
Verschlüsselungsverfahren für sie oft zu komplex. Neue, effizientere
Kryptoalgorithmen sind gefragt. Führende Experten schaffen beim Workshop
einen Überblick über die verschiedenen Aspekte der IT-Sicherheit in
Ad-Hoc-Netzen und referieren über ihre Forschung auf diesem Gebiet. Ziel
des Workshops ist auch der Aufbau eines Forschungsnetzwerks.

Weitere Informationen

Prof. Dr.-Ing. Christof Paar, Lehrstuhl für Kommunikationssicherheit der
Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-22994, Fax:
0234/32-14389, E-Mail: cpaar@crypto.ruhr-uni-bochum.de, Internet:
http://www.crypto.ruhr-uni-bochum.de/adhocsec/

Programm

10:00: Welcome and Opening Remark
10:10: Naouel Ben Salem (Swiss Federal Institute of Technology,
Switzerland) - „Stimulation for Cooperation in Ad Hoc Networks"
10:50 Sonja Buchegger (IBM Zuerich, Switzerland) - „Getting Rid of
Cheats and Liars in Mobile ad-hoc Networks"
11:50: Discussion: Cooperation in ad-hoc Networks
12:20: Panagiotis Papadimitratos (School of Electrical and Computer
Engineering, Cornell University, USA) - „Secure Communication in an
Adverse MANET Environment"
14:00: Discussion: Cryptography in heavily constraint environments
14:30: Konrad Wrona (Ericsson/Media Lab Europe, Ireland) - „Trust and
accountability in ad hoc systems - from file sharing to viral
communications"
15:10: Manel Guerrero Zapata (Nokia Research Center, Finland) - „How to
Design Wireless Security Mechanisms"
16:00: Discussion: Privacy in ad hoc networks



--
RUB - RUB - RUB - RUB - RUB - RUB - RUB - RUB - RUB - RUB

Mit freundlichen Gruessen

Dr. Josef Koenig
RUB - Ruhr-Universitaet Bochum
- Pressestelle -
44780 Bochum
Tel: + 49 234 32-22830, -23930
Fax: + 49 234 32-14136
Josef.Koenig@ruhr-uni-bochum.de

Schauen Sie doch bei uns mal rein:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/pressestelle

RUB - RUB - RUB - RUB - RUB - RUB - RUB - RUB - RUB - RUB



zurück zur Übersicht nach Zeit | alphabetisch