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(00325) 11.11.2002 15:29

Grundstein fürs "Schmuckstück": Neues Hörsaalzentrum im St. Josef-Hospital


Bochum, 11.11.2002
Nr. 326


Besser studieren im „Schmuckstück“
Neues Hörsaalzentrum im St. Josef-Hospital
Gute Arbeits- und Lernbedingungen für RUB-Medizinstudierende

Als die Bochumer Medizinerausbildung vor 25 Jahren im St. Josef-Hospital
startete, reichten 100 Hörsaalplätze für Studierende völlig aus. Heute
suchen dort pro Semester zuweilen mehr als 250 angehende Ärztinnen und
Ärzte einen Platz im Hörsaal – höchste Zeit also für neue Räume, die
bessere Arbeits- und Lernbedingungen bieten. Für insgesamt 2,8 Mio. Euro
entsteht ein neues Hörsaalzentrum mit 241 Sitzplätzen auf dem Gelände
des St. Josef-Hospitals in Bochum, Klinikum der Ruhr-Universität Bochum.
Heute wurde der Grundstein für das neue „Schmuckstück“ gelegt. Damit
festigt Bochum seinen Platz in der nordrhein-westfälischen
Medizinerausbildung.

Live-Übertragungen aus OP

Die St. Elisabeth-Stiftung stellte für das neue Hörsaalzentrum in
unmittelbarer Nähe zum Krankenhaus ein Grundstück im Wert von rund
800.000 Euro zur Verfügung. Dort werden demnächst auf insgesamt zwei
Etagen von knapp 1.300 qm Nutzfläche neben einem zentralen, kreisrunden
Hörsaal mit insgesamt 241 Plätzen (davon 2 Rollstuhlplätze) auch Kurs-
und Seminarräume, Arbeits- und Schulungsräume sowie ein Café zur
Verfügung stehen. Das Bochumer Architekturbüro Kemper, Steiner & Partner
entwickelte ein Hörsaalzentrum mit einer „kommunikativen Mitte“. Große
Glasflächen holen Tageslicht in das Gebäude – eine wichtige
Voraussetzung für eine entspannte Lernatmosphäre. Das neue Zentrum wird
mit einer elektroakustischen Anlage für die Übertragung von Sprache und
Musik sowie mit einer integrierten Mikrophonanlage ausgestattet. Moderne
Multimedia-Technik ermöglicht Lehren und Lernen auf hohem Niveau.
Vorgesehen sind auch Live-Übertragungen aus den zentralen
Operationssälen des Krankenhauses.

Seit 1977 Teil des Klinikums

Genutzt wird das neue Zentrum demnächst von allen medizinischen
Fachgebieten des St. Josef-Hospitals sowie der HNO-Klinik des  St.
Elisabeth-Hospitals und vom Zentrum für Psychiatrie. Seit 1977 bildet
die RUB dort Ärzte in Anästhesie, Chirurgie, Dermatologie,
HNO-Heilkunde, Kardiologie, Kinder- und Jugendmedizin, Medizinischer
Klinik, Neurologie, Orthopädie, Pädiatrie, Psychiatrie, Radiologie und
Strahlentherapie aus.

Weitere Informationen

Prof. Dr. med. Peter Altmeyer, St. Josef-Hospital, Direktor der Klinik
für Dermatologie und Allergologie, Klinikum der Ruhr-Universität Bochum,
Gudrunstraße 56, 44791 Bochum, Tel. 0234/509-3400, E-Mail:
p.altmeyer@derma.de

Bildunterzeile

Es freuen sich über die Grundsteinlegung: (vorn v.l.) Propst Hermann
Josef Bittern und Architekt Rainer Kemper, (hinten v.l.) Bern Milde,
Geschäftsführer des St. Josef-Hospitals, Prof. Peter Altmeyer,
ärztlicher Geschäftsführer des St. Josef-Hospitals, Bochums
Oberbürgermeister Ernst-Otto Stüber und Dr. Wilhelm Beermann,
Vorsitzender des Aufsichtsrats Kath. Klinikum gGmbH.

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