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(00383) 10.12.2001 12:47

Die Geschichte der Sprichwörter: „Eigenlob stinkt, Herr Schröder“


Bochum, 10.12.2001
Nr. 379

„Eigenlob stinkt, Herr Schröder“
Die Geschichte der Sprichwörter
RUBIN 2/2001: Von der Antike bis heute

Auf den Spuren der Sprichwörter wandeln Bochumer und Münsteraner
Mediävisten. Sie stellen fest: So manches Sprichwort, das uns heute noch
begegnet, war auch schon den Menschen in der Antike geläufig – manchmal
jedoch mit einem anderen Sinn. An Beispielen führen sie in RUBIN 2/2001
durch die (Sprach-)Geschichte.

RUBIN im Internet

RUBIN mit Bildern zum Herunterladen finden Sie im Internet unter:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/rubin

Langlebige Weisheiten

„Eigenlob stinkt“, „Hochmut kommt vor dem Fall“, „Man lebt nur einmal“,
Sprichwörter wie diese sind allgegenwärtig in Werbung, Medien und
Literatur. Und nicht nur heute sind sie das, sie waren es auch schon
lange vor unserer Zeit. Die Wissenschaftler haben sie z. B. in großer
Zahl in Predigten, Gedichten und didaktischen Texten der Antike
gefunden. Und sogar ganze Sprichwortsammlungen gab es. Häufiger als
bisher angenommen trafen sie Sprichwörter auch in höfischen Versromanen
des 12. und 13. Jahrhunderts an. Manche von ihnen haben zwar einige
Sinnveränderungen durchgemacht, sind aber noch heute bekannt, so z. B.
die Sache mit dem Eigenlob. Andere wiederum tauchen Jahrhunderte lang in
verschiedenen Werken auf, verschwinden aber dann wieder, wie etwa „Der
Hund lernt am Riemen Leder fressen“, das nach 1700 nicht mehr auftaucht.
Für die Wissenschaft besonders interessant ist die Verwendung von
Sprichwörtern in mittelalterlichen Romanen: Hier können die Forscher z.
B. auf den Wertehorizont der Leser rückschließen.

RUBIN 2/2001 erschienen

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in RUBIN 2/2001, wo Sie auch
folgende Themen finden: Magnetes Geheimnis; Partnerwahl mit
(r)evolutionärem Trick; Vom Fremdkörper zum biologisch aktiven
Implantat; „Kurz eingenickt“ – die Folgen für Mensch und Gesellschaft;
Kunstsprache optimiert: Weil der Zweck die Sprache formt; In der Rubrik
„Forschung für den Transfer“: Keep it simple: Kosmak und iLiros, in der
Rubrik „Studieren und forschen“: Gold und Silber scheibchenweise. RUBIN
ist in der Pressestelle der RUB für 5 DM erhältlich.

Weitere Informationen

Rebekka Nöcker, Germanistische Mediävistik, Fakultät für Philologie der
Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-27449, Fax:
0234/32-14731, Email: rebekka.noecker@ruhr-uni-bochum.de


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Mit freundlichen Gruessen

Dr. Josef Koenig
RUB - Ruhr-Universitaet Bochum
- Pressestelle -
44780 Bochum
Tel: + 49 234 32-22830, -23930
Fax: + 49 234 32-14136
Josef.Koenig@ruhr-uni-bochum.de

Schauen Sie doch bei uns mal rein:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/pressestelle

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