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(00267) 05.10.2000 14:56

Symposium "MR versus CT in der Gefäßdiagnostik"


Bochum, 05.10.2000 
Nr. 266

Magnetresonanz- oder Computer-Tomographie - oder beides?
Symposium "MR versus CT in der Gefäßdiagnostik"
Vorträge, Diskussionen und 3D-Show


Die so genannten Schnittbildverfahren
Magnetresonanz-Tomographie (MR) und Computer-Tomographie
(CT) sind für die Patienten schonend und weniger belastend -
zweifellos. Doch sie haben nicht nur Vorteile: Je nach
untersuchter Körperregion liefern sie unterschiedliche
Informationen, manchmal ist sogar eine Kombination beider
Methoden erforderlich. In welchen Fällen sind sie geeignet
für die Diagnose, in welchen Fällen nicht oder nur ergänzend
- diese aktuelle Frage diskutieren Experten auf dem
internationalen Symposium "MR versus CT in der
Gefäßdiagnostik" (übermorgen, Samstag, 07.10.2000, 8.30 bis
ca. 17.30 Uhr, im Maritim Hotel Gelsenkirchen), das das
Institut für Radiologie und Nuklearmedizin,
Knappschaftskrankenhaus Bochum-Langendreer, Klinikum der RUB
(Institutsdirektor: Prof. Dr. med. Lothar Heuser)
veranstaltet.

Trotz der zeitlich knappen Terminbekanntgabe hoffen die
Veranstalter, dass zahlreiche Vertreter der Medien den Weg
zum Symposium finden .

Schnelle bildgebende Verfahren

Exakte Darstellungen des Herzens und der Gefäße sind in der
Vergangenheit nur auf invasivem Wege - mithilfe eines
Katheters und Kontrastmitteln - möglich gewesen. Diese
Untersuchungen bedingen per se eine Belastung für den
Patienten, sie besitzen aber auch ein spezifisches Risiko,
nämlich Nebenwirkungen und Komplikationen durch die
Kathetermanipulation. Die stürmische Weiterentwicklung in
den bildgebenden Verfahren MR und CT hat große Fortschritte
gebracht: beide Systeme liefern Daten in sehr kurzer Zeit,
was eine exzellente und bewegungsfreie Darstellung der
Gefäße ermöglicht. Mit beiden Verfahren lassen sich zudem
die Gefäßwände und die Umgebung der Gefäße darstellen. 

Suche nach der optimalen Methode

Da beide Verfahren sehr unterschiedlich arbeiten, ergeben
sich naturgemäß auch unterschiedliche Informationen, so dass
sie nicht nur konkurrierend, sondern je nach Organ und
Fragestellung auch ergänzend eingesetzt werden. Es ist daher
das Ziel des Symposiums, die Vor- und Nachteile ebenso wie
konkurrierende Argumente beider Verfahren für  verschiedene
Körperregionen herauszustellen. Die Experten wollen daraus
Empfehlungen für die je optimale Untersuchungstechnik der
Patienten ableiten.

Programm

Das Programm beginnt mit Übersichtsreferaten über die
spezifische Technik beider Verfahren. Anschließend stehen
einzelne klinische Anwendungen (z. B. Hirngefäße, große
Körpergefäße, Herz und periphere Gefäße) im Mittelpunkt der
Vorträge und Diskussionen. Den Abschluss bilden dann
Highlights der Bildgebung und eine 3D-Show, die künftige
Möglichkeiten zeigen sollen, wie bildgebende Verfahren die
Anatomie des Menschen darstellen können.

Weitere Informationen

Prof. Dr. med. Lothar Heuser, Institut für Radiologie und
Nuklearmedizin, Knappschaftskrankenhaus Bochum-Langendreer,
Klinikum der Ruhr-Universität Bochum, In der Schornau 23-25,
44892 Bochum, Tel.: 0234/299-3800, -01; Fax: 0234/299-3809;
eMail: lothar.heuser@ruhr-uni-bochum.de; Internet: 
http://www.ruhr-uni-bochum.de/radio-nuk-kkh/



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Mit freundlichen Gruessen

Dr. Josef Koenig
RUB - Ruhr-Universitaet Bochum
- Pressestelle -
44780 Bochum
Tel: + 49 234 32-22830, -23930
Fax: + 49 234 32-14136
Josef.Koenig@ruhr-uni-bochum.de

Schauen Sie doch bei uns mal rein:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/pressestelle

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