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(00016) 13.01.2000 14:31

PK: RUB-Tagung zur Therapie des schwarzen Hautkrebs


Bochum, 13.01.2000
Nr. 17

Im Kampf gegen den Schwarzen Hautkrebs
Interferone: Zwischen Wirkung und Wirtschaft
PK: RUB-Tagung zu einem äußerst umstrittenen Thema


Sehr geehrte Damen und Herren,

Hautkrebse sind die häufigsten und bösartigsten
Krebserkrankungen des Menschen. Natürlich bietet
Früherkennung des Schwarzen Hautkrebses (maligne Melanom)
die besten Heilungschancen - denn früh erkannt und
herausgeschnitten kann der Patient beruhigt nach Hause
entlassen werden. Wenn aber der Tumor bereits eine Dicke von
nur 1 Millimeter erreicht hat, bei der er Metastasen
entwickelt, stehen die Ärzte vor einer schwierigen
Situation: Nach der Operation müssen sie mit Interferon
therapieren - einer körpereigenen Substanz, deren künstliche
Herstellung extrem teuer ist. Nach Ansicht der meisten
Experten wirkt Interferon nur hochdosiert; dann aber kostet
die Therapie zehn Mal (ca. 100.000 DM/Jahr) mehr als niedrig
dosiert, ein Vorgehen, das andere Experten nicht nur wegen
der Kosten sondern auch wegen der erheblichen Nebenwirkungen
in Frage stellen. 

Ärzte und Patienten in der Zwickmühle

Kontroverse Studien und wirtschaftliche Interessen - woran
sollen sich aber Patienten halten? Kann das
Gesundheitssystem auf Dauer die Kosten tragen, wenn man
bedenkt, dass sich die Hautkrebsrate alle 10 Jahre
verdoppelt? Eine Antwort suchen Experten in einer hochrangig
besetzten Tagung in Bochum: "Adjuvante Therapie des maligne
Melanoms - Quo Vadis?" (29. Januar 2000, 9-13 Uhr,
Kongresszentrum Gastronomie im Stadtpark, Klinikstr. 41-45,
44791 Bochum). Auf Einladung von Prof. Dr. Peter Altmeyer,
Dr. Klaus Hoffmann und Prof. Dr. Norbert Brockmeyer
(Dermatologische Klinik im St. Josef-Hospital Bochum -
Klinikum der Ruhr-Universität Bochum) stellen
Wissenschaftler aus Deutschland, Frankreich und den USA ihre
aktuellen Studien vor und debattieren auf einer
Podiumsdiskussion über die "Kontroverse Studienlage -
Umsetzungsvorschläge für die Praxis". 

TERMIN

Um Sie und die Öffentlichkeit bereits im Vorfeld der Tagung
über dieses äußerst umstrittene wie aktuelle Thema zu
informieren, lade ich Sie sehr herzlich ein zu einer 

Pressekonferenz, Donnerstag, 27. Januar 2000, 11:30 Uhr, 
Josef Hospital Bochum - Klinikum der Ruhr-Universität
Bochum, 
Gudrunstr. 56, 44791 Bochum


Gesprächspartner

Als Gesprächspartner erwarten Sie die Veranstalter Prof. Dr.
Peter Altmeyer, Dr. Klaus Hoffmann und Prof. Dr. Norbert
Brockmeyer. Ich würde mich sehr freuen, Sie bei dieser
Gelegenheit wieder begrüßen zu können.

Mit freundlichem Gruß

Dr. Josef König


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Mit freundlichen Gruessen

Dr. Josef Koenig
RUB - Ruhr-Universitaet Bochum
- Pressestelle -
44780 Bochum
Tel: + 49 234 32-22830, -23930
Fax: + 49 234 32-14136
Josef.Koenig@ruhr-uni-bochum.de

Schauen Sie doch bei uns mal rein:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/pressestelle

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