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(00014) 12.01.2000 14:14

Menschenrechtsausschuss tagte in Bochum


Bochum, 12.01.2000
Nr. 15

Gerd Poppe informiert sich an der RUB 
AA-Auschuss tagte erstmals außerhalb des Regierungssitzes
Menschenrechte und internationale Studiengänge des IFHV


Gerd Poppe, der Beauftragte der Bundesregierung für
Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, zeigte sich bei seinem
gestrigen Besuch der RUB beeindruckt vom Programm und den
Erfolgen der internationalen Studiengänge des Instituts für
Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV)
zur Humanitären Hilfe und den Menschenrechten. Erstmals
tagte der Koordinierungsaus-schuss Humanitäre Hilfe des
Auswärtigen Amtes außerhalb des Regierungssitzes. Nach den
guten Erfahrungen der Bochumer Tagung sollen zukünftig
regelmäßig weitere Sitzungen an den jeweiligen Standorten
der Hilfsorganisationen durchgeführt werden.

Foto im Internet

Zu dieser Information gibt es ein Foto; es kann aus dem
Internet herunterge-laden werden:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/pressemitteilungen/ (heutiges
Datum). Es zeigt von links nach rechts: Prof. Dr. Horst
Fischer (IFHV der RUB), Rolf Meyer-Olden (Stellvertr. Leiter
des Arbeitsstabs Humanitäre Hilfe), RUB-Rektor Prof. Dr.
Dietmar Petzina und Gerd Poppe  (Beauftragter der
Bundesregierung für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe)

Notsituation in Afghanistan und Tschetschenien

In der 31.Sitzung des Ausschusses, die gestern im
Internationalen Begegnungszentrum der RUB stattfand, stellte
das IFHV seine interdisziplinären Studiengänge vor und
erörterte mit Gerd Poppe und Vertretern von mehr als 20
Hilfsorganisationen die Vertiefung der Kooperation zwischen
den Akteuren der humanitären Hilfe und dem akademischen
Bereich insbesondere in den Bereichen der
Studenten-praktika, der Auswahl von Themen für
wissenschaftliche Projekte und der Beteiligung der
Hilfsorganisationen und dem Auswärtigen Amt an der
Weiterentwicklung der Studieninhalte. Die Sitzung diente
sowohl dem Austausch von Informationen über die humanitäre
Notsituation in Afghanistan und Tschetschenien als auch
ersten Diskussionen über Probleme der zivil-militärischen
Kooperation bei der humanitären Hilfe.

Dank an das IFHV

Der Rektor der RUB, Prof. Dietmar Petzina, hob in seiner
Begrüßung für die Teilnehmer der Ausschusssitzung und die
anwesenden Studenten des NOHA-Studienganges (Network on
Humanitarian Assistence) das Engagement der RUB an den
internationalen Programmen des IFHV hervor und bedankte sich
ausdrücklich bei den Dozenten der Studiengänge für ihre
Tätigkeit seit 1993.

Ausschuss koordiniert deutsche Humanitäre Hilfe

Der Ausschuss ist vom Auswärtigen Amt vor sieben Jahren
etabliert worden; ihm gehören die großen deutschen
Hilfsorganisationen an. Seine Aufgabe ist es, die deutsche
humanitärer Hilfe durch Information und Abstimmung zwischen
der Regierung und den Hilfsorganisationen zu koordinieren.
Nach dieser ersten guten Erfahrung mit einer Tagung in
Bochum, also außerhalb des Regierungssitzes, wird der
Ausschuss zukünftig regelmäßig weitere Sitzungen an den
jeweiligen Standorten  der Hilfsorganisationen durchführen.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Horst Fischer, Ruhr-Universität Bochum, Insitut
für Friedenssiche-rungsrecht und Humanitäres Völkerrecht,
44780 Bochum, Tel. 0234/32-27366, E-Mail:
Horst.Fischer@ruhr-uni-bochum.de


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Mit freundlichen Gruessen

Dr. Josef Koenig
RUB - Ruhr-Universitaet Bochum
- Pressestelle -
44780 Bochum
Tel: + 49 234 32-22830, -23930
Fax: + 49 234 32-14136
Josef.Koenig@ruhr-uni-bochum.de

Schauen Sie doch bei uns mal rein:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/pressestelle

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