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(00197) 06.09.1999 15:22

10. Internationales Anästhesie-Symposion Bochum


Bochum, 06.09.1999
Nr. 191

Phantomschmerz verhindern
Anästhesie 2000 - Quo vadis?
10. Internationales Anästhesie-Symposion Bochum


Inwieweit Ärzte mit der Auswahl des Narkoseverfahrens
spätere chronische Schmerzen nach einer Operation verhindern
können, ist ein Thema des diesjährigen Kongresses
"Anästhesie 2000 - Quo vadis?" (17./18. September 1999,
Gastronomie am Stadtpark). Er wird veranstaltet von den vier
Kliniken für Anäs-thesiologie der RUB (BG-Kliniken
Bergmannsheil, Prof. Dr. Michael Zenz,
Knappschafts-Krankenhaus Langendreer, Prof. Dr. Günther
Cunitz, Marien-hospital Herne, Prof. Dr. Christoph
Puchstein, St. Josef-Hospital, Prof. Dr. Heinz Laubenthal)
unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Zenz.

PRESSEKONFERENZ-TERMI

Vertreter der Medien können sich auf einer Pressekonferenz 
(17. September 13.00-14.00 Uhr in der Gastronomie am
Stadtpark, Klinikstr. 41-45, 44791Bochum) bei Prof. Dr. Zenz
über die aktuellen Entwicklungen informieren. 

Junge Disziplin


In sechs Sitzungen mit insgesamt 23 Vorträgen werden
international anerkannte Referenten aus Deutschland,
Österreich und der Schweiz eine Standortbestimmung der
Anästhesie im ausklingenden 20. Jahrhundert vornehmen und
einen Ausblick ins nächste Jahrtausend wagen. Um die
geschichtliche Entwicklung der Anästhesie mit einzubeziehen,
beginnt das wissenschaftliche Programm mit einem Exkurs in
die "Anfänge der Anästhesie in Deutschland", die immerhin
nicht länger als 50 Jahre zurückliegen. Neben Experten der
Anästhesie kommen auch Vertreter anderer Fachbereiche zu
Wort, darunter Juristen. 

Multirestenz gegen Antibiotika

Ein weiteres Problemfeld ist, inwieweit die
Intensivmediziner, egal welcher Fachrichtung, heute und in
nächster Zukunft mit Infektionen ihrer Patienten zu kämpfen
haben, die nur noch mit wenigen oder gar keinem Antibiotikum
mehr zu behandeln sind. Aus der Schmerztherapie wird zu
hören sein, ob und wie Ärzte durch die Auswahl des
Narkoseverfahrens die Ausbildung chronischer Schmerzen
entscheidend beeinflussen können. Z. B. können sie mit einer
Regionalanästhesie bei der Gliedmaßenamputation die
Häufigkeit von Phantomschmerzen deutlich senken. Außerdem
können sie nach einer Operation an einem versteiften Gelenk
das Operationsergebnis - die Gelenkbeweglichkeit -
verbessern, indem sie mittels eines
regionalanästhesiologischen Verfahrens Schmerzen
kontinuierlich ausschalten. 


Freitag, 17.09.1999

08.30 Uhr Eröffnung - M. Zenz, Bochum

Grußworte, E. O. Stüber, Oberbürgermeister der Stadt Bochum,
U. Eysel, Dekan der Medizinischen Fakultät der
Ruhr-Universität Bochum, J. Breuer, Hauptgeschäftsführer der
Bergbau-Berufsgenossenschaft Bochum

1. Sitzung - Vorsitz: E. Kochs, München, D. Paravicini,
Gütersloh

09.00 Uhr Anfänge der Anästhesie in Deutschland - M.
Zindler, Düsseldorf

09.30 Uhr Gibt es den nicht narkosefähigen Patienten - R.
Purschke, Dortmund

10.00 Uhr Erst der Kardiologe, dann die Narkose? Stellenwert
präoperativer kardiologischer Untersuchungsverfahren - G.
Baumann, Berlin 

2. Sitzung - Vorsitz: K. Peter, München, A. Hoeft, Bonn

11.00 Uhr Anästhesie 2000: Was wünscht sich der Chirurg - G.
Muhr, Bochum

11.30 Uhr Der Jurist im OP: Fakt oder Fiktion - E.Biermann,
Nürnberg

12.00 Uhr Cannot ventilate, cannot intubate - Gibt es einen
Weg aus dem Dilemma? - H. Langenstein, Bochum

12.30 Uhr Larynxmaske: Möglichkeiten + Grenzen der Anwendung
- U. Braun, Göttingen

3. Sitzung - Vorsitz: J. Peters, Essen, J. Zander, Dortmund

14.00 Uhr Katabolie: Magerkur auf der Intensivstation - H.
Lochs, Berlin

14.30 Uhr Multiresistenz: Können wir den Siegeszug stoppen -
S. G. Gatermann, Bochum

15.00 Uhr Beatmung beim schweren Lungenversagen - R.
Rossaint, Aachen

15.30 Uhr Katecholamine: Welches - Wann - Wofür? - J. Boldt,
Ludwigshafen

4. Sitzung - Vorsitz: K. Taeger, Regensburg, A. Prengel,
Bochum

16.30 Uhr Volumenersatz: Eine kritische Übersicht - C.
Sirtl, Bochum

17.00 Uhr Primärversorgung von Schwerbrandverletzten:
Standards und Fallstricke - R. Klose, Ludwigshafen

17.30 Uhr Evidenz - basierte - Anästhesie: Was ist das? - D.
Galandi /G. Antes, Freiburg
Samstag, 18.09.1999

5.Sitzung - Vorsitz: J. Busse, Solingen, C. Puchstein, Herne

09.00 Uhr TIVA + Inhalations-Anästhesie: Konkurrenten oder
gleichwertige Partner? - C. Krier, Stuttgart

09.30 UhrAllgemein-Anästhesie + PDA: Noch up to date - G.
Kreienbühl, St. Gallen

10.00 Uhr Regional-Anästhesie bei neurologischen
Erkrankungen: Was ist erlaubt? - H. Gerber, Luzern

10.30 Uhr Periphere Blockaden: Konkurrenz für allgemeine und
rückenmarknahe Anästhesien - H. Wulf, Kiel

6. Sitzung - Vorsitz: H. G. Kress, Wien, H. Laubenthal,
Bochum

11.30 Uhr Chronischer Schmerz: Ein Thema im OP - M. Tryba,
Kassel

12.00 Uhr Schmerztherapie 2000: Die Rolle des Anästhesisten
- C. Maier, Kiel

12.30 Uhr Neue Konzepte der Reanimation - wirklich neu? - P.
Mair / K. Lindner, Innsbruck

13.00 Uhr Narkose für zwei: Schwangerschaft + Anästhesie -
T. Koch, Dresden

13.30 Uhr Schlußworte M. Zenz / C. Puchstein, Bochum / Herne

14.30 bis 15.30 Uhr Falldemonstrationen aus Anästhesie,
Intensivmedizin und Schmerztherapie - M. Zenz und
Mitarbeiter, Bochum


Prof. Dr. Michael Zenz, Dr. Uwe Sczepanski, Klinik für
Anaesthesiologie, Intensiv- und Schmerztherapie
Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannsheil -
Universitätsklinik, Bürkle-de-la-Camp-Platz 1, 44789 Bochum,
Tel. 0234/302-6825 /-6826, Fax: 0234/302-6834



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Mit freundlichen Gruessen

Dr. Josef Koenig
RUB - Ruhr-Universitaet Bochum
- Pressestelle -
44780 Bochum
Tel: + 49 234 700-2830, -3930
Fax: + 49 234 7094-136
Josef.Koenig@ruhr-uni-bochum.de

Schauen Sie doch bei uns mal rein:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/pressestelle

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