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(00154) 23.06.1999 15:58

Feierliche Emeritierung von Prof. Dr.-Ing. Hermann Unger


Bochum, 23.06.1999
Nr. 147

"Energieversorgung quo vadis"
Feierliche Emeritierung von Prof. Dr.-Ing. Hermann Unger
Ein Leben für die sichere nukleare und neue Energien


Das Thema ist aktueller denn je, jetzt, da die rot-grüne
Regierung den Ausstieg aus der Atomenergie vorantreiben
will. Kernkraft und erneuerbare Energien - was die Meinungen
rasch in harte Fronten spaltet, verbindet sich am Lehrstuhl
für Nukleare und Neue Energiesysteme (Fakultät für
Maschinenbau der RUB) zu einem Konzept für ein breites
Forschungsspektrum. Namentlich steht dafür Prof. Dr.-Ing.
Hermann Unger, der nach langer und bewegter
wissenschaftlicher Laufbahn am 02.07.1999 emeritiert wird.
Mit dem Kolloquium "Energieversorgung quo vadis" würdigt das
Institut für Energietechnik Prof. Ungers Verdienste in
Forschung und Lehre an der Ruhr-Universität Bochum.

Termin

Das Kolloquium "Energieversorgung quo vadis" findet statt am
Freitag, 02. Juli 1999, von 14.00 bis ca. 18.00 Uhr, in der
Ruhr-Universität Bochum, Hörsaal HIA. Programm siehe unten.
Vertreter der Medien sind herzlich willkommen.

Vita

Kernkraft und Reaktorsicherheit, aber auch die
Klimaproblematik und regenerative Energien sind die
Meilensteine der wissenschaftlichen Laufbahn von Prof.
Unger. Er wurde 1934 in Beilstein (Baden-Württemberg)
geboren. An der Universität Stuttgart studierte er Physik,
1967 promovierte er dort zum Dr.-Ing., 1971 folgte mit einer
Arbeit zum Thema "Reaktorsicherheit" die Habilitation. Nach
Aufenthalten in den USA am Argonno National Laboratory und
an der North Western University (Chicago) ging er zurück an
die Universität Stuttgart, wo er von 1974 bis 1987 Professor
im Fachbereich Energietechnik war. 1987 nahm Prof. Unger den
Ruf der RUB auf den Lehrstuhl für Nukleare und Neue
Energiesysteme an.

Gefragter Experte

Neben seinen universitären Ämtern engagiert sich Prof. Unger
seit jeher in zahlreichen Gremien und Kommissionen außerhalb
der Universität, z. B. als Vorstandsmitglied der
Kerntechnischen Gesellschaft oder als Mitbegründer der AG
Solar, eines Projekts der NRW-Landesregierung. Als Mitglied
des Arbeitskreises Energie ('91 - '93) der Deutschen
Physikalischen Gesellschaft initiierte er den "Aufruf zur
Klimasituation" mit, der wesentlichen Anstoß zur Bildung
einer Enquetekom-mission des Bundestages zum Schutz der
Erdatmosphäre gab. Prof. Ungers Rat als Experte rund um
Energietechnik wird immer wieder nachgefragt.

Programm

14.00 Uhr: Eröffnung des Kolloquiums durch den
Geschäftsführenden Direktor des Instituts für
Energietechnik, Prof. Dr. ès sc. tchn. (EPFL) Horst Stoff;
Grußworte des Rektors der RUB, Prof. Dr. Dietmar Petzina,
und des Dekans der Fakultät für Maschinenbau, Prof. Dr.-Ing.
Gustav Schweiger

14.30 Uhr: Prof. Dr.-Ing. Hermann Unger, "Der lange Weg der
Kernenergie"

15.30 Uhr: Pause

16.00 Uhr: Beiträge aus dem Lehrstuhl für Nukleare und Neue
Energiesysteme: "Dr.-Ing. Marco K. Koch, "Zur Sicherheit
kerntechnischer Anlagen"; Dr. Ing. Markus Mohr, "Zur
Energietechnik und -wirtschaft".

17.30 Uhr: Ende

ca. 18.00 Uhr: Ausklang im Internationalen
Begegnungszentrum  (IBZ) der RUB


Weitere Informationen

Lehrstuhl für Nukleare und Neue Energiesysteme, Fakultät für
Maschinenbau der RUB, Tel.: 0234/700-6368, -6046, Fax:
0234/7094-158


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Mit freundlichen Gruessen

Dr. Josef Koenig
RUB - Ruhr-Universitaet Bochum
- Pressestelle -
44780 Bochum
Tel: + 49 234 700-2830, -3930
Fax: + 49 234 7094-136
Josef.Koenig@ruhr-uni-bochum.de

Schauen Sie doch bei uns mal rein:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/pressestelle

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